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(Trolleybus) Oberleitungsbus ZiU-9B (ZiU 682B) Warschauer Verkehrsbetriebe 1970er 1:32

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(Trolleybus) Oberleitungsbus ZiU-9B (ZiU 682B) in der Darstellung des Fahrzeugs Nr. T010 der Linie 51 in Warschau/Warszawa der 1970er als Präzisions-Kartonmodellbausatz des polnischen Orlik-Verlages (Nr. 122 - 6/2017) im Maßstab 1:32. Das Modell ist die graphisch umgearbeitete und Offset gedruckte Produktion des weißrussichen Verlages NovaModel (Nr.1/16).

Modellkonstruktion: Viktor Suzbalev.

Die Oberleitungsbusse (Obusse) der Bauart ZiU-9 (russisch ЗиУ-9, in deutscher Transkription auch SiU-9) wurden von 1970 bis 2013 im Urizki-Werk (Завод имени Урицкого/Sawod imeni Urizkowo), heute Trolsa (Тролза), in Engels (zunächst Sowjetunion, heute Russland) gebaut. Der ZiU-9 ist Nachfolger des seit 1959 gebauten sowjetischen Standardobusses des Typs ZiU-5 und weltweit der am häufigsten gebaute Obustyp. Insgesamt wurden bisher mehr als 42.000 Stück gebaut.
Der ZiU-9 wird auch als „ZiU-682“ (ЗиУ-9-682) bezeichnet. Die herstellerseitige Nomenklatur wurde bei Beginn der Serienfertigung von „ZiU-9“ auf „ZiU-682“ geändert. Üblicherweise wird „ZiU-9“ aber als Sammelbegriff für alle Unterbauarten weiterhin verwendet, während die Präzisierung bestimmter Unterbauarten in der Regel durch Erweiterung nur der Bezeichnung „ZiU-682“ vorgenommen wird. Häufig wird auch die Bezeichnung „ZiU-682“ auf Exporte beschränkt.

Der ZiU-9 ist auf ein zweiachsiges aus Stahl konstruiertes Fahrgestell aufgebaut. Die hintere Achse ist doppelt bereift. Beim Wagenkasten handelt es sich um eine selbsttragende Karosserie, er besteht im Gegensatz zum Aluminiumwagenkasten des ZiU-5 aus Stahl. Die Abmessungen blieben im Vergleich zum ZiU-5 weitgehend unverändert, der Aufbau wurde aber kantiger konstruiert. Dem Wagenkastendesign des ZiU-9 werden häufig Anleihen beim deutschen VÖV-1-Omnibus unterstellt, eine direkte Bezugnahme ist allerdings nicht belegt.

Hauptkritikpunkt beim ZiU-5 war die zweitürige Ausführung, die den Fahrgastwechsel erschwerte. Der ZiU-9 wurde daher dreitürig konstruiert. Die Falttüren des ZiU-9 werden vom Fahrer bedient. Sie waren zunächst elektrisch angetrieben, ab Baujahr 1990 pneumatisch. Die Vordertür ist schmaler als die beiden hinteren ausgeführt. In Anbetracht der ursprünglich üblichen Selbstabfertigung mit Zahlbox oder Fahrscheinen im Vorverkauf stellte dies keinen Mangel dar, da die Fahrer in aller Regel keine Fahrscheine verkauften. Auch die veränderten Abfertigungsverfahren der nachsowjetischen Zeit (Schaffnerbetrieb in Russland und bei den europäischen Nachfolgestaaten, Barzahlung beim Fahrer beim Ausstieg in den asiatischen Nachfolgestaaten) waren mit dieser Türanordnung kompatibel, in letzterem Fall wurde dann teilweise die mittlere Tür dauerhaft verschlossen.

Der ZiU-9 ist auf den Betrieb von Oberleitungsbusstrecken mit einer Spannung von 600 Volt ausgelegt. Die Stromabnahme erfolgt über zwei Stromabnehmerstangen auf dem Dach. Das Anlegen der Stangen ist nur von Hand möglich, hierfür sind Fangseile angebracht.
Der Motorentyp wechselte während der Bauzeit mehrmals. Der Motor wird mit 550 Volt betrieben, die Kleinspannungsanlage, die die Innen- und Außenbeleuchtung versorgt, arbeitet mit 24 Volt. Charakteristisch für das Aussehen der ZiU-9 sind die versenkt angeordneten Scheinwerfer, die oft noch durch farblich abgesetzte Lackierung der Vertiefungen hervorgehoben wurden.
Die Rheostate des Fahrschalters sind unter dem Fahrzeugboden angeordnet, erst seit 2000 werden alternativ auch Varianten mit elektrischer Ausrüstung auf dem Dach angeboten.
ZiU-9 (ЗиУ-9) - 1970 wurde ein Prototyp des ZiU-9 (ЗиУ-9) gebaut und in Moskau erprobt. Der Motor DK-207G (ДК-207Г) des Typs ZiU-5 wurde für den ZiU-9 übernommen.

ZiU-9B/ZiU-682B (ЗиУ-9Б/ЗиУ-682Б) - Die Serienfertigung begann im August 1972 mit dem Typ ZiU-9B (ЗиУ-9Б), intern als ZiU-682B (ЗиУ-682Б) bezeichnet. Er unterschied sich nicht wesentlich vom Prototyp. Noch im selben Jahr wurde die Herstellung des Vorgängertyps ZiU-5 eingestellt. Während der bis 1975 dauernden Bauzeit wurden mehrere Änderungen vorgenommen, ohne dass die Typenbezeichnung geändert wurde. Bereits nach der ersten Serie entfielen der bis dahin von den Fahrzeugseiten umlaufende Wulst und die Lüftungsschlitze oben an der Front. Ab 1973 wurden Motoren des Typs ДК-210 (DK-210) mit erhöhter Leistung eingebaut, ab 1974 wurden die Radausschnitte abgerundet.

Die ZiU-9B wurden weit überwiegend bereits in den 1980er Jahren ausgemustert. In Saporischschja befindet sich noch ein ZiU-9B des Baujahrs 1975 im Linienverkehr. In Sankt Petersburg ist ein weiterer ZiU-9B als Museumsfahrzeug erhalten.
(danke Wikipedia!)

Der Bausatz ermöglicht detaillierte Nachbildung des Fahrgestells, so wie der Inneneinrichtung des Fahrerhauses und des Fahrgastraumes.

* Ein LC-Detailsatz kann bestellt werden!

Modelllänge: 39 cm!

Feine Computergraphik, originalgetreue Bemalung (weiß-roter Bemalungsmuster Warschauer Verkehrsbetriebe der 1970er), Offsetdruck.
 
General- und Montagezeichnungen ergänzen polnische und russische Bauanleitung.

 

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