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Bombenflugzeug De Havilland Mosquito B Mk IV Srs. II 1:33

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Eine Prämiere des neuen russischen Verlages „Детали истории“ (Detaili Istorii = „Details der Geschichte“) aus fernen Chabarowsk (nahe der Grenze zu China) ohne Nummer aus dem Jahr 2018: Bombenflugzeug De Havilland Mosquito B Mk IV Srs. II in der Darstellung des Flugzeuges mit der Kennzeichnung A-GB und Seriennummer DZ360 geflogen von F/Sgt (R/97434) Joseph Edward Cloutier (Pilot) der RCAF und Sgt (811126) Albert Cecil Foxley (Navigator) des 105. Squadron der Royal Air Force, gestützt in der Royal Air Force Station Marham, kurz RAF Marham (ein Militärflugplatz der britischen Royal Air Force südöstlich von King’s Lynn in der Grafschaft Norfolk, East Anglia), 1943 als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:33.

Modellkonstruktion: Evgenij Estrin. Er beschreibt sich (zusammen mit seinem Vater) als kein "Geschäftsmann", bzw. kein "Verlag" sondern ein Kartonmodellbau-Enthusiast, der versucht seine Kräfte nun als Konstrukteur... Wenn es klappt und seine Modelle gut ankommen, hat er vor, die Il-2 im 1:48, die Yamato im 1:300 und die sms Baden im 1:200 zu entwerfen, wobei die Auswahl noch nicht endgültig steht...
 
Zu den bedeutendsten britischen Flugzeug- und Triebwerkkonstrukteuren gehörte seit den Luftfahrt-Pionierzeiten Geoffrey de Havilland. Seine berühmte D.H.2 AIRCO mit der Druckluftschraube, die D.H.4, D.H.9 und D.H.9A (ebenfalls bei der Aircraft Manufacturing Company = Airco produziert) haben sich dauerhaft in den Annalen der Luftfahrtgeschichte eingetragen. In den 20ern gehörte in Großbritannien de Havilland zu den wichtigsten Leichtflugzeugherstellern (z.B. die bekannten Baureihen D.H.60 MOTH, GIPSY MOTH, TIGER MOTH), seine Konstruktionen trugen in den 20er und Anfang der 30er Jahre zur Revolutionierung der Fliegerei in Großbritannien und eigentlich auch weltweit bei. Er hat auch erkannt, daß viele Militärmaschinen, die man nach dem Ende des 1. Weltkrieges zu Zivil- und Linienflugzeugen umfunktionierte, für solche Konversionen nicht besonders gut geeignet waren und durch zweckdienlichere und neu
entworfene Konstruktionen ersetzt werden müssten. Es entstanden: der Doppeldecker D.H.50, die D.H.88 COMET, D.H.84 DRAGON, D.H.89 DRAGON RAPIDE u.a.

Die de Havilland MOSQUITO war eines der berühmtesten, gar legendären zweimotorigen Jagd-/Bombenflugzeuge des Zweiten Weltkrieges und gilt als eine der Konstruktionen, die über den Kriegsverlauf mitentschieden hat. Der ungewöhnlich breite Einsatz von geklebten Holzkonstruktionen brachte außer Gewichtsverringerung der Flugzeugzelle wichtige technologische Vorteile: Reduzierung des Verbrauchs von strategischen Rohstoffen (Metallsorten für die Luftfahrtindustrie), kaum Einsatz von metallverarbeitenden Werkzeugen und Erweiterung der Herstellungsprozesse auf Betriebe der Nicht-Flugzeugindustrie (Tischlereien, Produzenten von Musikinstrumenten!). Auch die Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten konnten oft mit Verwendung von Holzsägen ausgeführt werden... Die Flugzeugkonstruktion war außerdem in einem Modulsystem entworfen, was eine weiträumige Verstreuung der Baugruppenherstellung auf dem Landgebiet ermöglichte.

Gebaut in großer Anzahl, in vielen Versionen (Bomber, Aufklärer, Nachtjäger, Jagdbomber, div. Sonderkonstruktionen) existierte sie in dem Modell MOSQUITO FB. Mk VI am zahlreichsten (2584 Exemplare). Auch nur dieses Modell befand sich als das einzige noch nach dem Kriegsende im Einsatz. Das Modell wurde in zwei Baureihen produziert: FB. Mk VI 1.Serie (mit zwei Triebwerken MERLIN 21, bzw. -23 mit einer Leistung von 1080 kW mit Aufnahmemöglichkeit von 2x 113 kg-Bomben in einer kleinen Bombenkammer und 2x 113-kg im äußeren Lastenträger) und FB. Mk VI 2.Serie (mit Triebwerken MERLIN 25 mit einer Leistung von 1219 kW und 2x 227-kg-Bomben in der Bombenkammer und 2x 227-kg-Bomben oder 8x 27-kg-Raketenflugkörper in den äußeren Lastträgern) und hatte ein Startgewicht von 10115 kg. Das zum größten Teil als Holzkonstruktion entworfene Flugzeug galt bis 1944 als die schnellste serienmäßige Maschine der Welt (612 km/h auf einer Höhe von 4000m).

Tragfläche: 42,18 m²; Eigengewicht: 6490 kg; Startgewicht: 9070 kg; Dienstgipfelhöhe: 10500 m; Reichweite: ca. 3065 km.


Das Modell leidet nicht unter Überzahl von Details und bietet folgende Darstellungsmöglichkeiten: Fahrgestell (das in mehreren Positionen dargestellt werden kann) mit Fahrgestellluken und allen Einzelheiten der Fahrgestellbeine, Cockpit-Inneneinrichtung, alle Leitflächen (Leitwerk und Tragflächen) als separate Elemente...

* Hilfsweise kann eine durchsichtige Kunstoff-Kanzel des Verlages FlyModel/Gomix bestellt werden!

Modellspannweite: 50 cm!

Feine Graphik, frische, originalgetreue Farbgebung (Tarnanstrich und Kennzeichnung der RAF).

Gut lesbare und sorgfältig erstellte Bauzeichnungen und Montageskizze ergänzen eine russische Bauanleitung.

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