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Güterwagen der Verbandsbauart G-10 mit Bremserhaus (1911) 1:25

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„Preussischer“ Güterwagen G-10 der Verbandsbauart mit Bremserhaus in der Darstellung des Fahrzeuges 1124, Heimatbahnhoff Stolp/Slupsk aus dem Jahr 1911 als Präzisions-Kartonmodellbausatz des Answer-Verlages (Band Angraf Nr. 11/2016) im Maßstab 1:25.

Modellentwurf: Adrian Wandtke.

Die von 1910 bis etwa 1924 in Deutschland gebauten Güterwagen werden als Güterwagen der Verbandsbauart bezeichnet. Die Bezeichnung der Bauart beruht auf den Bestrebungen nach Vereinheitlichung im Güterwagenbau durch den Deutschen Staatsbahnwagenverband (DWV), dem alle acht damaligen Staatseisenbahnen (Länderbahnen) angehörten. Die Güterwagen der Verbandsbauart wurden nach den Zeichnungen und Vorschriften dieses Verbandes gebaut.

Gedeckter Güterwagen A2 - von diesem nach Musterblatt A2 des Staatsbahnwagenverbandes gebauten Güterwagen wurden von 1910 bis 1927 über 120.000 Stück beschafft. Diesen Flachdachwagen gab es mit und ohne Handbremse und in zwei Varianten von Lade- und Lüftungsklappe. Zum einen mit je einer Lade- und Lüftungsklappe auf jeder Seite oder zum anderen mit je zwei Lade- und Lüftungsklappen auf jeder Seite. Später wurden zwei der vier Ladeklappen bei den meisten Wagen wieder zurückgebaut, da diese überflüssig waren. Wagen mit zwei Klappen wurden vorrangig für den Transport von Obst und Gemüse eingesetzt. Das neue hochgestellte Bremserhaus erhielt ein Satteldach mit spitzem First, und die Handläufe waren nun auch an den Außenseiten des Aufgangs angebracht.

Dieser zweiachsige Wagen hatte bei einem Ladevolumen von 45,7 m³ ein Ladegewicht von 15 Tonnen und eine Tragfähigkeit von 15,75 Tonnen. Sein Achsstand betrug einheitlich 4.500 mm, seine Länge über Puffer lag bei 9.600 mm, er verfügte über Preßblechachshalter und DWV-Radsätze. Der Wagen besaß elflagige und 1.100 mm lange Tragfedern. An einem Teil der Wagen wurde ab Mitte der 1920er Jahre eine Kunze-Knorr-Güterzugbremse nachgerüstet. Ende der dreißiger Jahre wurden die Endfelder durch Diagonalstreben verstärkt, um den Wagenaufbau bei Rangierstößen besser zu stabilisieren.

Einige dieser Wagen wurden später zu Fakultativwagen umgebaut und mit einer Heizleitung ausgerüstet, die für den Personentransport nötig war. 1938 wurden sie dem Gattungsbezirk Karlsruhe zugeordnet und gehörten zur Wagengattung „Gh Karlsruhe“ (DB:Gh 10; DR:Gh 04). Sie durften aber weder ins Ausland gebracht, noch in Grenzübergangsbahnhöfen beladen werden.

Als Wagen des Staatsbahnwagenverbandes trugen sie das Gattungszeichen „Gm“ oder „Nz“. Aufgrund der hohen Stückzahl musste die Deutsche Reichsbahn für diese Wagengattung zwei Gattungsbezirke schaffen, so wurden sie den Gattungsbezirken „Kassel“ und „München“ zugeordnet und erhielten das Hauptgattungszeichen „G“.
(danke Wikipedia!)

Technische Daten der Bauart G-10
 Bezeichnung ab 1966: Gklm 191
 Wagen-Nummern: 110 000 bis 149 999
 Wagen-Nummern ab 1966: 111 6 000 bis 113 0 189
 Länge über Puffer: 9.600 mm / 9.100 mm (mit / ohne Bremserhaus)
 Achsstand: 4.500 mm
 Leergewicht: 10,3 t / 11,3 t (mit / ohne Bremserhaus)
 Bremsbauart: Kk-G
 Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
 Tragfähigkeit: 17,5 t
 Ladelänge: 7.920 mm
 Ladebreite: 2.690 mm
 Ladefläche: 21,3 m2
 Laderaum: 46,2 m3
(Quelle: http://www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.com)

Modelllänge: 38,4 cm!

* Ein LC-Spanten-/Rad-/Detailsatz kann zusätzlich bestellt werden!

Feine Computer-Graphik, originaltreuen Bemalung (Einheitsfarbe 11a → RAL 13 rotbraun, schwarzes Fahrgestell).

Aussagekräftige General-, Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische Bauanleitung, die wie immer gegen Aufschlag übersetzt werden kann.


Das Modell hat Hr. Roland Rees gebaut und fotografiert. Ihm gehört auch das Copyright.  

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