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M4 High-Speed Vollkettenartillerieschlepper + 155 mm Gun M1 Long Tom 1:25 extrempräzise²

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Wie auch bei meisten bisherigen Modellen dieses Verlages, hinter einem passablen Coverbild verbirgt sich eine High-Tech Modellproduktion des gegenwärtig höhsten Schwierigkeitsgrades unter Kartonmodell-Fahrzeugen, nun ist es der M4 High-Speed Vollkettenartillerieschlepper mit einer 3-achsiger (auf 10 Rädern) 155 mm Gun M1 Feldhaubitze Long Tom als Extrempräzisions²-Kartonmodellbausatz des Model-Kom-Verlages (Nr. 5/2016) im Maßstab 1:25.
 
Der M4 High-Speed Tractor war ein US-amerikanischer Vollkettenartillerietraktor aus den 1940er-Jahren, der bis in die 1960er-Jahre verwendet wurde. Das Fahrzeug wurde für das Ziehen von Artilleriegeschützen konzipiert.
 
Der Artillerieschlepper M4 wurde in Milwaukee von Allis-Chalmers, im Jahr 1942 beginnend, hergestellt. Das Fahrzeug war bis Anfang der 1960er-Jahre bei der US Army im Dienst. Zwischen 1943 und 1946 wurden etwa 5.500 Fahrzeuge produziert. Der Schlepper wurde für das Ziehen von 90-mm-Flugabwehrkanonen, 155-mm-Haubitzen vom Typ „Long Tom“ und 240-mm-Haubitzen entwickelt. Im Zuge des Mutual-Defense-Assistance-Programms wurde der M4 nach dem Zweiten Weltkrieg auch nach Japan, Brasilien, Westdeutschland, Jugoslawien, Österreich (Bezeichnung: Kettenzugmaschine M4[2]) und Pakistan exportiert. Bei der Bundeswehr wurde der Traktor bei den Feldartilleriebataillonen bis circa 1960 zum Schleppen der Feldhaubitze M114, M115 und der Feldkanone M59 verwendet.
 
Der M4 High-Speed Tractor wurde auch im zivilen Bereich, als Flugfeldlöschfahrzeug, in den Niederlanden bis in die 1980er-Jahre als Lösch- und Bergefahrzeug in geringer Stückzahl verwendet. Bei diesen Fahrzeugen handelte es sich um umgebaute ehemalige Armeeschlepper, die nach der Ausmusterung in den frühen 1960er-Jahren beschafft wurden.
Der M4 High-Speed Tractor basierte auf dem Fahrgestell des M3 Stuart. Angetrieben wurde er von einem Sechszylinder-Otto-Reihenmotor vom Typ 145GZ oder F817G des Herstellers Waukesha, der bei 2100/min 155 kW (210 PS) erzeugte. Der Hubraum des Motors betrug 13.400 cm³. Die maximale Anhängelast des M4 belief sich auf 14 Tonnen. Der Traktor konnte 30°-Steigungen bewältigen. Im Schlepper konnten bis zu 12 Personen transportiert werden, damit fand die Bedienmannschaft des gezogenen Geschützes im Innern Platz. Die Besatzung befand sich im vorderen Teil des Schleppers. Der Motorraum befand sich im mittleren Teil des Fahrzeuges, im Heck wurde die Munition gelagert. Spätere Ausführungen des M4-Schleppers waren mit einem Kran am hinteren Teil des Fahrzeugs ausgestattet, mit dem schwerere Artillerieprojektile gehoben wurden. Die Seilwinde des Krans konnte zehn Tonnen ziehen.
 
Technische Daten:
Besatzung: 1 + 11
Länge: 5,23 m
Breite: 2,46 m
Höhe: 2,515 m
Masse: 14,288 Tonnen (Gefechtsgewicht)
Panzerung; keine Panzerung
Hauptbewaffnung: 1 × 12,7-mm-Maschinengewehr zur Flugabwehr
Sekundärbewaffnung: keine
Antrieb: Waukesha 145GZ (oder F817G) 6-Zylinder Ottomotor 210 PS (156 kW)
Federung: vertikale Schraubenfederung M3 Stuart-Chassis
 
Höchstgeschwindigkeit: 53 km/h (Straße)
Leistung/Gewicht: 14,70 PS/t
Reichweite: 290 km (Straße)
 

Die 155 mm Gun M1 und M2 (später als M59), allgemein bekannt als Long Tom, waren 155 Millimeter Feldhaubitzen der United States Army während des Zweiten Weltkrieges und des Koreakrieges. Der „Long Tom“ ersetzte die Canon de 155mm GPF bei der US Army.
 
Vor ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg waren die Vereinigten Staaten nur äußerst unzureichend mit schwerer Artillerie ausgestattet. Um dem abzuhelfen wurde eine Anzahl solcher Geschütze aus anderen Ländern importiert, einschließlich der Canon de 155mm GPF aus Frankreich. Nach dem Ende des Krieges begannen in den USA Entwicklungsarbeiten um die vorhandenen Geschütze und Lafetten zu verbessern. Nachdem eine Anzahl an Prototypen in den 1920er und 1930er Jahren hergestellt worden waren, stellte man die Arbeiten aus Geldmangel zunächst wieder ein. Im Jahre 1938 wurde dann der Prototyp „155 mm Gun T4“ auf der Lafette „T2“ als „155 mm gun M1 on Carriage M1“ eingeführt.
Die neue Variante verwendete ein Geschützrohr, das weitgehend dem Vorgängermodell „155 mm GPF“ ähnelte, jedoch wurde jetzt ein „Asbury-Verschluss“ verwendet.
 
Die neue Lafette (Split-trail carriage) war mit vier Radpaaren ausgestattet, die in Feuerstellung angehoben werden konnten und dem Geschütz dadurch einen sicheren Stand verschafften, was letztendlich zu besseren Schießergebnissen führte.
Das Modell wurde dann in die Variationen M1A1 und M2 weiterentwickelt. Eine erneute Modernisierungsmaßnahme nach dem Zweiten Weltkrieg führte dann zum Typ M59.
 
Der „Long Tom“ wurde erstmals am 24. Dezember 1942 von der „A“ Battery des „36th Field Artillery Battalion“ der US Army in Nordafrika eingesetzt. Insgesamt wurden wahrscheinlich 49 Artillerie-Bataillone (einschließlich der 40 auf den europäischen und 7 auf dem pazifischen Kriegsschauplatz) mit dem Gerät ausgestattet. Die bevorzugte Zugmaschine war zunächst der „Artillery tractor“ „Mack NO 6x6 7½ ton“ LKW; der dann ab 1943 von der Kettenzugmaschine M4 High-Speed Tractor. abgelöst wurde.
Auf Grund des Lend Lease Act Programms wurden 184 Geschütze an Großbritannien und 25 Geschütze an Frankreich geliefert.
(danke Wikipedia!)
 
In diesem Bausatz des Schleppers wurden u.a. folgende Bereiche, bzw. Baugruppen berücksichtigt werden: volle Inneneinrichtungen des Fahrerhauses und des Mannschaftsraumes, Fahrzeugwinde, Munitionsraum mit 12 Artillerieprojektilen und Munitionskran, Motorraum mit Triebwerk- (bis hin zu Keilriemen) und Kühlermodelle, 12,7mm-Maschinengewehr auf dem Fahrzeugdach, eine extrem komplexe Fahrgestellnachbildung, durchgehend Schrauben und Nieten als separate Elemente. Die Darstellung der Feldhaubitze entspricht ebenfalls dem extrempräzisions²-„Prädikat“ für Kartonmodell-Fahrzeuge.
 
Modelllänge: 54,8 cm!
 
* Ein Lasercut-Spanten-/Rad-/Radlaufflächen-/Detailsatz (mit z.B. Gitternetzen der Motorkühlung) kann zusätzlich bestellt werden!
 
** Ebenfals zusätzlich kann ein Kettensatz (zwei verschiedene Ausführungen – eine „Standard“ und eine genauer detaillierte „Standard-Plus“) bestellt werden!
 
Modernste Druckqualität und Graphik (Khaki-Tarnbemalung), Offsetdruck.
 
Genau wie das Modell akribisch erstellte übersichtliche und professionelle Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische Bauanleitung.

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