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Mikoyan MiG-29 des 1. Jagerregimentes Warschau (2016), Sonderbemalung 1:33

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Bereits die vierte Produktion des MM-Verlages (Nr.7-8-9/2013, erschienen im Januar 2017) mit diesem Flugzeugmuster: Mikoyan MiG-29 in der Darstellung des Flugzeugs mit der Seitennummer 56 des 1. Jägerregimentes "Warszawa"/"Warschau" Polnischer Luftwaffe, gestützt in Minsk Mazowiecki in modernstem (verwendet seit 2016) Tarnbemalungsmuster und (nur dieses Flugzeug) mit Sonderbemalung (Abbild des Piloten auf beiden Innenseiten der Seitenruder und ein Riesen-Geschwaderwappen des 303. Geschwaders der RAF auf der Rumpf- und Triebwerkoberfläche) anlässlich des 100. Geburtstages und des 70. Todestages des polnischen Oberst-Piloten Marian Pisarek, der während der Luftschlacht um Großbritannien bei dem 303. „Polnischen“ Geschwader der Royal Air Force kämpfte als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:33. Bei dem Modell handelt es sich um identische Modellkonstruktion, wie die Ausgabe MM 3/2006 in anderem Bemalungsmuster.

Der Modellkonstrukteur ist der bereits aus vielen MM-Flugzeugentwürfen bekannte Roman Staszalek (u.a. Su-22 Fitter, P-47D Thunderbolt, Hawker Hurricane, F4F Wildcat...).

Die einzige Kampfflugzeug-Konstruktion, die sich z.Zt. immer noch aktiv in der NATO-Ausrüstung befindet, wurde bei dem Team von Artiom Mikoyan in den Jahren 1969/1970 entworfen. Der 1.Prototyp stieg im Jahre 1977 zum ersten mal in die Luft und ab 1982 wurden die MiG-29 in Flugzeugwerken in Moskau serienproduziert. Die Flugzeugkonstruktion hat eine ungewöhnliche aerodynamische Konzeption, beinhaltet aber eine ganze Reihe von klassischen Einzellösungen, wie z.B. ein mechanisches Steuerungssystem. Nicht zuletzt fasziniert die Flugzeugkonstruktion des sowjetischen Flugzeuges durch ihren Triebwerkschub (zwei Bypass-Triebwerke S-33D mit einem Triebwerkschub -mit Nachbrenner- von jè 8600 kG!), der höher als die Masse des Fliegers ist, was theoretisch bedeutet, daß er senkrecht fliegen könnte.

In der Praxis ist es durch die Aerodynamik ausgeschlossen, aber seine Leistung präsentiert er in allen Bereichen: Die Flughöhe von 15 km erreicht er in knapp einer Minute und von seiner Reisegeschwindigkeit von etwa 500 km/h bis zur Schallgeschwindigkeit beschleunigt er innerhalb von etwa einem Dutzend Sekunden! Auch die Waffenlenkung ist ziemlich einmalig und besteht aus dem Radar S-29 (N-29), einem optischen Entfernungsmesser KOLS-29, der wiederum mit einem Colidar (Laser-Entfernungsmesser) und einem Helm-Zielsuchsystem (in dem Pilotenhelm integriert) Szczel-3UM gekoppelt ist. Alle Informationen der drei Systeme werden in den beiden Bordcomputern C-100 verarbeitet. Ob die MiG-29 besser oder schlechter im Vergleich mit der westlichen Konkurrenz ist, entscheidet seine Avionik (die elektronische Ausstattung), die Ausbildung des Piloten und die Zusammenarbeit mit der Leitstelle, auf jeden Fall gehört das Flugzeug zur Spitze der gegenwärtigen Jägerflugzeuge der Welt. Im NATO-Code wurde sie FULCRUM A ( =Stützpunkt A) benannt. Bis heute wurden etwa 1500 Flugzeuge des Typs (darunter etwa 200 der Schul- und Trainingsversion MiG-29UB) gebaut, wobei über 400 Exemplare davon bereits an andere Länder verkauft wurden. Die Polnische Luftwaffe erwarb die ersten 7 Maschinen MiG-29 im Sommer 1989 und stockte ihren Bestand im Oktober 1990 um weitere 5 Flugzeuge auf. Im Januar 1996 wurde mit der Tschechischen Luftwaffe ein "Tauschgeschäft" vollzogen, in dem gegen 11 polnische Kampfhubschrauber PZL P-3 SOKOL 10 Jäger MiG-29/UB (9 Kampfflugzeuge + 1 Schul- und Trainingsflieger), die bis dahin in Tschechien benutzt wurden, nach Polen geliefert wurden. Am 4. August 2004 wurden Polen in einer feierlichen Zeremonie in Bydgoszcz/Bromberg mit Anwesenheit des Vize-Befehlshabers der Polnischen Luftwaffe, Brigadegeneral Stanislaw Targosz, Befehlshaber der Deutschen Luftwaffe, Generaloberst Walter Jertz und des Präsident-Ministers der Kujawisch-Pommerschen Wojewodschaft, Romuald Kosieniak die restlichen 9 DDR-Flugzeuge des Typs übergeben. In dieser Weise wurde in Polen eine einzige Einheit aus 22-Flugzeugen MiG-29 innerhalb der NATO-Luftstreitkräfte zusammengebildet.

Einige Tage vor dem offiziellen Beitritt Polens in die NATO-Gemeinschaft, am 22. Februar 1999, wurden 8 Maschinen MiG-29 des 1. Jägerregimentes "Warschau" der polnischen Luftwaffe in Minsk Mazowiecki in Dienst bei den sog. Kräften des sofortigen Reagierens der NATO in Dienst gestellt. Von Anfang an war jedoch die Herstellung der Kompatibilität zwischen der sowjetischen Flugzeugkonstruktion und der NATO-Systeme eine herausfordernde Aufgabe. Die ersten 8 Maschinen wurden mit SC-10-Vorrichtungen des Systems IFF (Standard NATO Mk.XII), Antikollisions-Stroboskoplichtern, Funkortungssystemen R-862, sowie GPS-Systemen Trimble 2101 Plus ausgerüstet, die jedoch mit den eigenen Navigationssystemen der Flugzeuge nicht integrierbar waren...

Nach und nach werden die MiG-29 mit Systemen der Nahnavigation TACAN und ILS ausgestattet. Die 2. Rüstungswerke der Luftfahrtindustrie in Bydgoszcz/Bromberg haben mit dem deutschen Konsortium Daimler Chrysler Aerospace einen Vertrag unterzeichnet, die eine Grundlage für die Ausrüstung der sowjetischen Flugzeuge mit westlichen Vorrichtungen und deren Integration, sowie weitere Modernisierungsmaßnahmen der Jagdflugzeuge bildet...

Eigengewicht: etwa 11 000kg; Startgewicht: etwa 15 500kg; max. Geschwindigkeit: 2 400 km/h; Aktionsradius: bis 1 000km; Dienstgipfelhöhe: über 17 000m; Bewaffnung: 1x 30mm-Geschütz GSz. mit einer Feuergeschwindigkeit von 1 800 Schuss/Minute + 6 Lastträger für Raketenflugkörper und Bomben mit variablen Gewichten und Anzahl.


361 Elemente + 13 Schablonensorten auf 9 Bögen 21x30cm bilden eine bodenständige Grundlage für die Flugzeugkonstruktion: Cockpit-Inneneinrichtung; ein in mehreren Positionen baubares Fahrgestell, Außenlasten in Form von zwei BVR-Flugkörper R-27 (bei der NATO unter dem Namen AA-10 Alamo bekannt)...

* Ein LC-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!

Modelllänge: 49,4 cm!

Druckqualität, Kartonsorte und Graphik der modernsten MM-Qualität, Offsetdruck.

Zahlreiche General-, Montagezeichnungen und Detailskizzen ergänzen die polnische Bauanleitung.

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