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Kanonenboot Koreetz 1:200 inkl. Flaggenset und Spanten 12,00 EUR
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Kanonenboot Koreetz 1:200 inkl. Flaggenset und Spanten

Eine Produktion des ukrainischen Dom-Bumagi-Verlages (Nr.1/09): russisches Kanonenboot KOREETZ ("Koreaner") aus der Zeit des russisch-japanischen Krieges (1904 - 1905) in zwei Bemalungsvarianten + 2 Beiboote des Kreuzers Bojarin (Dampfboot und Segelboot), selbstverständlich auch im gleichen Maßstab als ein Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz (KARTONMODELL) im Maßstab 1:200.

In dem Vorwort teilt der Modellkonstrukteur mit, dass sich bei der Koreetz um eine einfache und für Modellbaueinsteiger gut geeignete Modellkonstruktion handelt, es ist aber irgendwie nicht stimmig – es ist ein hochkomplexes und z.T. extremfein detailliertes Schiffsmodell (s. Modellbeschreibung)! 

Das russische Artillerieboot KOREETZ mit Dampfantrieb und Behelfssegeln wurde bei einer Werft in Stockholm in Schweden am 7.August 1886 vom Stapel gelassen und 1888 in Dienst gestellt. Es war Einsatz schwerer Kanonen (zwei 203 mm-, eine 152mm- und eine 107mm-Kanone) und in den Küstennahen Gewässern konzipiert. Auf der Grundlage des Projektes entstanden insgesamt neun Boote, drei für die Ostsee und die restlichen für das Schwarzmeer.

Japan, die am 9. Februar 1904 mit dem Angriff auf Port Artur den Krieg Russland erklärte, begann gleichzeitig die Übernahmeoperation von neutralem Korea. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in dem Hafen Tschelumpo Landungseinheiten abgesetzt. Im Hafen lagen stellvertretend für Interessen seiner Regierungen in Korea - entsprechend der damaligen Praxis der Kolonialmächte - einige Schiffe. Darunter befanden sich zwei russische Einheiten – der Kreuzer WARIAG und das alte Kanonenboot KOREETZ, so wie Kreuzer: britische HMS TALBOT, französische PASCAL, italienische ELBA und amerikanische USS VICKSBURG. Der Geleitschutz gewährleistete der japanischen Landungsoperation die verstärkte 4. Kreuzereskader unter Kommando von Konteradmiral Sotokichi Uriu. Die japanischen Streitkräfte und die Transportschiffe sind bereits am 8. Februar in Tschelumpo angelaufen. Das Kanonenboot KOREETZ, das an dem Tag nach Port Artur mit Postfracht fahren wollte, wurde durch die japanische Blockadeschiffe zurückgeschickt (einige russischen Quellen geben an, dass in Richtung der KOREETZ Torpedos abgefeuert wurden, die jedoch ihr Ziel verfehlten). Anschließend setzten die japanischen Transportschiffe in dem Hafen Landungseinheiten ab, stießen dabei gegen keinen Widerstand. Am 9. Februar in Morgenstunden stellten die Japaner dem Befehlshaber der russischen Schiffe ein Ultimatum, den Hafen bis zum Mittag zu verlassen, unter Androhung, seine Schiffe in dem Reedebereich anzugreifen. Gleichzeitig setzten sie die neutralen Schiffe über ihren Vorhaben in Kenntnis und raten, sich von den Legeplätzen der Russen zu entfernen. Die Blockadeneinheit der Japaner bestand aus dem neuen Panzerkreuzer IJN ASAMA und dem älteren und kleineren IJN CHIYODA, vier 1.Rang Kreuzern IJN AKASHI, IJN NANIWA (das Flaggschiff von Adm. Uriu), IJN TAKACHIHO, IJN NIITAKA, so wie einiger Torpedoboote und überstieg die russische Kräfte mehrmals mit Anzahl und Feuerstärke.

Trotzdem lehnte der WARIAG-Kapitän und Kommandierender des russischen Verbandes, Kapitän des 1.Ranges (Kommandeur) Wsiewolod F. Rudniew die Kapitulation ab und entschied, mit seiner WARIAG und KOREETZ die Blockade versuchen zu brechen und sich nach Port Artur durchzukämpfen. Noch vor dem Mittag des 9. Februars haben beide russischen Schiffe den Hafenkanal verlassen. Um 11:45 begannen zuerst die Japaner, dann die Russen mit dem gegenseitigen Beschuss. Der Hauptakteur des Gefechtes von der japanischen Seite war der Kreuzer IJN ASAMA, der besser bewaffnet und bepanzert als die WARIAG war, aus der „2. Reihe“ nahmen auch die IJN NANIVA und IJN NITAKA den Beschuss auf. Einige Geschosse trafen nach kurzer Zeit gegen die Aufbauten der WARIAG. Während eines Wendemanövers um 12:15 wurde sie gegen die Ruderanlage getroffen und in Folge dessen ist sie auf ein Sandbank bei der Mündung des Hafenkanals gelaufen. Als ihr Ende nur die Frage der Zeit schien und alle japanischen Rohre feuerten gegen den unbewegbaren Schiff, gelang es den russischen Matrosen, die WARIAG doch in die Fahrwasserrinne zurück zu bekommen! Als es wiederum für die Russen geglaubt haben, davon zu kommen, wendete sich die Karte wieder und um 12:30 wurde der Kreuzer gegen den linken Bord unter der Wasserlinie schwer getroffen, was eine Schräglage des Schiffes und einen zunehmenden Tiefgang verursachte. In der Lage traf der russische Kapitän die Entscheidung über Rückkehr in den Hafen. Auch das Kanonenboot brach sein Versuch, durch die Blockade durchzukommen ab. Beide Schiffe wurden noch in dem schmalen Hafenkanal von IJN ASAMA und IJN CHIYODA verfolgt und beschossen, trotzdem gelang es den Russen, ihre Schiffe in den Hafen hineinzuführen. Um 11:45 stellten die Japaner wegen der Nähe zu der neutralen Schiffe ihren Beschuss ein. Während des knapp einstündigen Gefechtes wurde die WARIAG 12 bis 14 mal getroffen, darunter drei mal mit 203mm-Geschossen der IJN ASAMA und sonst mit 152mm-Artillerie. Die russischen Quellen geben an, dass auch die japanischen Einheiten während des Gefechts getroffen wurden und getötete Matrosen zu beklagen hätten – die Japaner bestätigten dies jedoch nicht. Die KOREETZ erlitt währenddessen keine Treffer und keine Beschädigungen. Trotzdem, dass sie immer noch Bewegungsfrei war und ihr Deck nicht durchschlagen wurde, war das Schiff nicht mehr Kampfbereit – die meisten von seinen unbeschützten Artilleriestellungen wurde zerstört, es erlitt vier Durchbrüche des Unterwasserschiffes, 33 seinen Besatzungsmitgliedern wurden getötet und 97 verwundert. Während des Gefechtes hat die WARIAG 425 152mm-Geschosse und fast 700 von kleineren Kalibern abgefeuert. Um die Übernahme des Schiffes im Hafen zu verhindern wurde die WARIAG auf der Reede durch Öffnung der Seeventile durch eigene Besatzung um 18:10 versenkt und die KOREETZ wurde um 16:05 gesprengt (eine, bereits eingeleitete Sprengung des Kreuzers lehnte der britische Kapitän wegen Gefahr seiner HMS TALBOT strickt ab). Die russische Besatzung wurde durch die neutralen Schiffe übernommen. Nach der Rückkehr in die Heimat genoss der WARIAG-Kapitän den Ruhm eines Nationalhelden und der Kampf seines Schiffes wurde zu einem von Symbolen der Willenstärke und Tapferkeit der Russischen Flotte.

Alleine die 1 028 Bauelemente + 261 Schablonenteile + 10 Stoffflaggen + 16 Skelettelemente (in Form eines Lasercuts) auf 6 Bögen 21x30cm ergeben für ein Schifflein der Größe eine beachtliche Anzahl! Einige Beispiele der Darstellungsart der Koretz: ein stabiler Rumpf mit dem markanten Rammbug, Innereinrichtung eines Gemeinschaftsraumes mit einem Tisch und acht Stühlen, sämtliche Niedergänge und Leitern mit separaten Stufen/Sprossen und Geländen, Brücke mit einem Doppel-Steuerrad, 5-teiligem Kompass, 9-teiligem Signalscheinwerfer, 4-teiligem Maschinentelegraf, Nagelbänke mit separaten Nägeln, sämtliche Türen, Deckel und Fenster als separate Elemente, die an entsprechende Stellen angeklebt eine 3D-Wirkung erzielen, Oberlichter auf dem Deck entweder in geschlossener oder geöffneter Stellung, Segeln aus Papier, die nachdem die Segelmuster auf ihre Rückseiten übertragen wurden, direkt in dem Modell eingesetzt werden können (es bezieht sich auch auf den kleinen Segel-Beiboot der Bojarin), Inneneinrichtung, Steueranlagen, Schiffsschrauben aller Beiboote (auch der von Bojarin), akribische Darstellung aller Kanonen und Maschinengewehre, Segel, die in div. Stellungen und Konstellationen dargestellt werden können…

* Ein Lasercut mit sämtlichen Skelettelementen des Schiffmodells befindet sich bereits im Umfang der Lieferung!


** Auch ein Stoff-Flaggensatz gehört ebenfalls dem Bausatz!

*** Ein Segelsatz der Fa. Dom Bumagi aus maßstabgetreu starkem Stoff kann zusätzlich mitbestellt werden!

 

 

 

 **** Eim Resinen-Satz mit sämtlichen Geschützrohren kann ebenfalls zusätzlich mitbestellt werden! 

Die Koreetz kann als ein Vollrumpf- aber auch als ein Wasserlinienmodell gebaut werden.

Modelllänge: 37cm!

Perfekte Computergraphik und schöne Graphik der modernsten Art in bester Farbgebung  (weiße oder grüne Borde und ein rotes Unterwasserschiff, exzellente graphische Darstellung der Holzdecks) – alles zusammen sehr dekorativ und originaltreu zugleich…

Professionell erstellte und aussagekräftige General- und Montagezeichnungen + eine Computersimulation eines gebauten Modells ergänzen eine russische Kurzbauanleitung.



Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 20. Mai 2009 in unseren Katalog aufgenommen.
   
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