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Republic P-47M-RE Thunderbolt 1:33 glänzender Druck, extrem

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Republic P-47M-RE Thunderbolt in der Darstellung der Maschine HV-Z (Seriennummer: 421108) der 61 FS der 56. Fighter Group 8 AF der USAAF, geflogen von Kapitän-Pilot Witold „Lanny“ Lanowski, Boxted, 1945 als ein Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz des Halinski-Verlages (Kartonowy Arsenal Nr.6/2015, eine Sonderauflage mit glänzendem Druck) im Maßstab 1:33. Laut Andrzej Halinski handelt es sich bei dieser Sonderauflage um 50 Exemplare. 

Modellentwurf: Marcin Dworzecki, Andrzej Halinski. (auf der Grundlage dews Modells Kartonowy Arsenal 6/2011, bei dem auch Marcin Grygiel gewirkt hat).

Die Entstehungsgeschichte der neben der P-51 besten US-Jagdflugzeugkonstruktion, ist eng mit dem Namen von zwei Russen verbunden... Aleksander Siewierski flog während des 1.WK in Russland schwere Bomber. Nachdem er verwundet wurde und ein Bein verloren hat, wechselte er auf Jagdflugzeuge. In 57 Kämpfen schoss er 13 feindliche Maschinen ab. Durch seine stets interessierte und kompetente Art und Weise, wie er mit seinen Flugzeugen umging, erwarb er sich den Ruf eines Flugzeugkenners. Als er sich im Herbst 1917 als stellvertretender Leiter der Russischen Militärmission für die Flugbootfliegerei in Paris aufhielt, brach in Russland die Oktoberrevolution aus. Siewierski entschied sich, nicht in seine Heimat zurückzukehren und wanderte in die USA aus, wo schnell seine Kenntnisse und Erfahrungen richtig eingeschätzt wurden und wo er kurzfristig eine Ingenieur- und Testpilotenstelle beim USAAC (US Army Air Corps) bekam. Im Jahre 1922 entwarf Seversky (er änderte seinen Namen) ein Bombenwurfvisier, wofür er 50 000 $ bekam und mit dem Startkapital seine eigene Konstruktionsfirma Seversky Aero Corporation gründete. Das Unternehmen ist jedoch in der Zeit der Wirtschaftskrise in den USA Pleite gegangen. Dank der Gewinnung von zwei finanziell starken Gesellschaftern konnte er jedoch in Kürze eine neue Fa., Seversky Aircraft Corporation (SAC) eröffnen. Einer der beiden Partner war auch ein russischer Auswanderer, Aleksandr Kartwieli (Alexander Kartveli). Ihre erste gemeinsame Konstruktion war das Flugboot SEV-3.

Im Laufe der nachfolgenden Jahre konnte ihr Unternehmen einige Rekorde (z.B. die SEV-3M acht Rekorde in der Amphibien-Klasse), sowie kleinere Aufträge aufweisen. Mitte 1936 entstand die Seversky P-35, wovon das USAAC aber lediglich 76 Maschinen orderte. Das Fehlen von größeren Aufträgen und einige unwirtschaftliche Entscheidungen von Seversky ruinierten die Seversky Aircraft Corporation. Im Oktober 1939, während einer Hauptversammlung der SAC wurde Seversky der Funktion des Vorstandes entbunden und der Name der Firma wurde auf Republic Aviation Corporation (RAC) geändert. Alexander Kartveli blieb auf der Stelle des Chef-Konstrukteurs, aber Seversky musste sich mit einer weit untergeordneten Funktion im Betrieb zufrieden geben – was allerdings sein Engagement bei der Entstehung von Neuentwürfen nicht verringerte... Ende 1940 entstand bei der RAC die Jagdflugzeugkonstruktion P-43 mit einem Turbolader im hinteren Rumpfbereich, guten Flugleistungen auf Höhen von über 6000m und wurde durch die Armee in einer Anzahl von 272 Exemplaren geordert. Auf der Grundlage der ersten Kriegserfahrungen in Europa kristallisierte sich beim USAAC eine Konzeption eines Jagdflugzeuges neuer Generation. Auf der Konferenz einiger Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums mit Vertretern der Flugzeugindustrie im Herbst 1940 in Wright Field wurden die Eckpunkte eines modernen Überlegenheitsjägers bekannt gegeben. Nach der Vorstellung des USAAC sollte die Konstruktion keine geringere Geschwindigkeit auf einer Höhe von 10500m als 640 km/h, eine max. Dienstgipfelhöhe von 12000, sowie eine höhere Sturzfluggeschwindigkeit als alle zeitgenössischen Jagdflugzeuge aufweisen. Für die Herausforderungen war ein leistungsfähiges Triebwerk notwendig, und gerade ein solcher Sternmotor befand sich in der letzten Entwicklungsphase: die ausgezeichnete Pratt & Whitney R-2800 Double Wasp -Einheit. Alexander Kartveli bevorzugte in seinen Entwürfen sowieso Sternmotoren, präsentierte kurz danach seine Konzeption eines großen Überlegenheitsjägers und bereits am 13. September 1940 wurde zwischen USAAC und der Fa. Republic ein Vertrag über die Lieferung von knapp 800 Maschinen unterzeichnet. Als Grundlage der Entwicklung diente Kartveli die P-43, einige Bereiche der Zelle wurden vergrößert und modifiziert, einige Lösungen wurden aus der verworfenen Konstruktion XP-44 übernommen. Im Mai 1941 wurde die P-47 erstbeflogen –es ging nicht ohne Probleme im Flug, jedoch angesichts der sensationellen Leistungen (trotz ihrer beachtlichen Größe und ihres Gewichtes von über 6 Tonnen!) sind sie in den Hintergrund gerutscht... Auf der Höhe von 7800m erreichte die Thunderbolt eine Spitzengeschwindigkeit von 663 km/h – die beste zu diesem Zeitpunkt gegnerische Konstruktion, die Bf 109F-4 könnte auf 6200m-Höhe 606 km/h erreichen. Während der darauffolgenden 12 Monate wurde versucht, alle Konstruktionsfehler zu beseitigen, wovon die ernstesten die Vibrationen des Leitwerkes bei höheren Geschwindigkeiten waren.

Einige Probleme bereitete Piloten die sehr umfangreiche Bedienungs- und Kontrollausstattung des Cockpits – die in diesem Umfang in keinem anderen Flugzeug bis dahin vorhanden war und die anfänglich zu mehreren Störfällen und Unfällen führte. Nach einem sorgfältigen Kennenlernen des Flugzeuges und seiner Besonderheiten meldeten die Piloten jedoch, daß die P-47 angenehmer und einfacher in der Bedienungslogik als sogar eine Spitfire oder P-39 war. Bei einem Vergleich der Thunderbolt mit Fw 190, Bf 109G-2, Spitfire, A6M3 oder MiG-3 wurde deutlich, daß keine von den Konstruktionen ab einer Flughöhe von 6000m mit der Thunderbolt mithalten konnte. Während die Flugleistungen der anderen Maschinen mit dem Anstieg der Flughöhe schwächer wurden, stiegen sie sogar bei der P-47 –der Flieger wirkte bei der Führung leichter, wendiger und schneller... Die Unempfindlichkeit für Beschädigungen einer Thunderbolt mit einer entsprechend für sie entwickelten Kampftaktik und einem guten Ausbildungsniveau der US-Piloten machte aus ihr eine äußerst wirksame Waffe, wie die beispiellos niedrige Verlustquote beweist. Die Konstruktion war ein Riesenerfolg der Fa. Republic und auch persönlich des Herrn Kartveli – die Korporation erhielt Großaufträge, die sie in ihrem Werk in Farmingdale nicht bewältigen konnte. Es musste eine Nebenstelle der RAC in Evansville errichtet werden und die Lizenzrechte wurden an Fa. Curtiss in Buffalo veräußert... Während der Produktion unterlag die Thunderbolt ständigen Entwicklungen und Modifikationen, die optisch gravierendste fand mit dem Wechsel auf das tropfenförmige Kanzeldach (ab der Version D-25 Mitte 1944) statt, was die Sichtweite bedeutend besserte. Die P-47 wurde in einer Gesamtanzahl von 15677 Maschinen gebaut und war in 19 Ländern im Einsatz..

Leergewicht: 4527 kg; max. Startgewicht: 7031 kg; Triebwerkleistung: 20000 PS; max. Geschwindigkeit: 690 km/h; Reichweite: 950 km bis 1650 km (bei einer optimalen Geschwindigkeit) und 3100 km (mit äußeren Treibstofftanks); Bewaffnung: 8x 12,7 mm-Maschinengewehre Browning M2 (mit 425 Munitionsstücken pro Geschütz) + Bomben und Raketenflugkörper mit einem Gesamtgewicht von 1134 kg; Besatzung: 1 Pilot.


* Eine Kunststoffkanzel kann zusätzlich bestellt werden!

** Auch zusätzlich kann ein Lasercut-Spantensatz bestellt werden!

*** Ebenfalls zusätzlich kann ein Resine-Radsatz bestellt werden!


Spannweite: 37,6cm!

Die bereits legendäre Graphik der Halinski-Produktionen fand in dem Flieger einen dankbaren Gegenstand: die Struktur der Außenhaut, die Tarnbemalung der USAAF, die Roststellen und Umwelteinflüsse (bis hin zu den Scheuerstellen auf dem Cockpit-Fußboden im Bereich der Seitenruderpedale), eine Sonderzeichnung auf der Triebwerkverkleidung (Wappen des Piloten) – Ritterhand in einem Stahl-Handschuh angreifend einen Flugzeug mit Hakenkreuz auf weiß-rotem Hintergrund (Schachbrett polnischer Hoheitszeichen); glänzender Silberdruck aller Unterflächen, rote Umrandung der Triebwerkverkleidung und des Seitenruders wurde vollkommen nachgebildet!

Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische Bauanleitung.

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