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Rieseflugzeug Zeppelin Staaken R.VI (Bj. 1916, Bauzustand 1920) 1:50 deutsche Anleitung

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Rieseflugzeug Zeppelin Staaken R.VI (Bj. 1916) aus dem Jahr 1920 als Kartonmodellbausatz des Reimers-Modellbaubogen-Verlages im Maßstab 1:50.

Modellkonstruktion: Karl-Harro Reimers.

Die Staaken R.VI war ein während des Ersten Weltkrieges von Alexander Baumann entworfenes Riesenflugzeug, das als strategischer Bomber eingesetzt wurde.

Die Entwicklungsreihe begann mit der dreimotorigen VGO.I und führte über die VGO.II und einige weitere Muster zur R.VI. Die Flugzeugzelle blieb über die ganze Serie bis zur R.XVI weitgehend unverändert, abgesehen von der zentralen Seitenflosse. Variiert wurde dagegen die Anzahl der Motoren (3–6 Stück). Die Einzelstücke VGO.III, R.IV und R.V waren sechsmotorig, wobei je zwei Motoren der 160-PS- Klasse eine große Luftschraube antrieben. Die Hauptversion R.VI war ein Doppeldecker mit verglastem Führerstand und vier Mercedes-Motoren mit je 260 PS in Tandemanordnung in zwei Triebwerksgondeln.

Es wurden insgesamt 18 Stück hergestellt; neun bei Zeppelin in Staaken, sechs bei Aviatik und drei bei Albatros. Zusätzlich wurden bei Aviatik für die Marine vier sehr ähnliche Schwimmerflugzeuge hergestellt. Angeblich fielen nur zwei dieser Flugzeuge britischen Jagdflugzeugen zum Opfer. Einige andere gingen bei Landeunfällen in der Nacht verloren. Ein Flugzeug mit der Dienstnummer R27/16 landete antriebslos am Strand, nachdem die Treibstoffleitungen über dem Ärmelkanal vereist waren. Sechs R.VI waren bei Kriegsende noch einsatzklar.

Die Staaken wurden zusammen mit der Gotha G.IV bei Einsätzen gegen London eingesetzt und hatten eine beträchtliche psychische Wirkung, wobei der wirtschaftliche Schaden meist gering blieb. Dabei erwiesen sich die Riesenflugzeuge trotz des filigranen Aussehens als außergewöhnlich robust, eine Maschine überstand sogar die nächtliche Kollision mit einer Ballonperre über Südengland und konnte danach noch ihren Einsatz fortsetzen.

Der R.VI-Serie folgten noch mindestens 6 fünfmotorige Varianten: drei R.XIV, drei R.XV und vermutlich zwei bei Aviatik gebauten viermotorige R.XVI. Die einzige R.VII, die letzte Staaken-Maschine mit drei Luftschrauben, ging bereits beim Überführungsflug an die Front verloren. Nach Kriegsende blieben einige der Staaken-Maschinen als Transporter oder Passagiermaschinen im Einsatz, darunter auch die fünfmotorige Weiterentwicklung Staaken R.XVI. Ein Foto einer Nachkriegs-R.VI zeigt sie mit der Werbeaufschrift Fletchers World. Eine weitere Maschine (vermutlich eine R.XIV ) flog für die ukrainische Regierung.

Eine R.VI (R30/16) erhielt einen im Rumpf eingebauten 120-PS-Mercedes D II-Motor, der ein Ladegebläse von Brown-Boveri antrieb, das vorverdichtete Luft für die vier Hauptmotoren lieferte, ähnlich der sog. HZ-(Höhenladerzentrale)-Anlage in der Henschel Hs 130E im Zweiten Weltkrieg. Diese Maschine erreichte fast 6000 m Gipfelhöhe. Eine R.VI war wahrscheinlich auch das erste Flugzeug, in dem Verstellpropeller zum Einsatz kamen.

Technische Daten:
• Hersteller: Zeppelin Flugzeugwerke GmbH
• Typ: Schwerer Bomber
• Eingeführt: 1917
• Antrieb: vier flüssiggekühlte Mercedes-D-IVa-Sechszylinder-Reihenmotoren mit je 260 PS
• Spannweite: 42,2 m
• Länge: 22,1 m
• Höhe: 6,3 m
• Startmasse: 11.824 kg
• Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h
• Gipfelhöhe: 4300 m
• Flugzeit: 7–10 Stunden
• Reichweite: 800 km
• Bewaffnung: 4–7 Maschinengewehre und 2000 kg Bomben
• Besatzung: 7
(danke Wikipedia!)

In diesem Modell können nachgebildet werden, u.a.: die Cockpit-Inneneinrichtung, alle Verspannungs-, Ankerseile und Steuerzüge der Leitelemente.

Modelllänge: 44 cm und -spannweite: 85 cm!


Ein Stück Starkfolie für die Windschutzscheibe, mehrere Draht- und Rundholz-Stückchen für das Fahrwerk und zwei Kartonbogen A4 zur Verstärkung von Skelettelementen liegen dem Bausatz, wie immer bei den Reimers-Modellbaubogen bei.

Präzise Computergraphik, originalgetreue Farbgebung (blau-donkelblau-graue Lozenge Tarnbemalung „Staaken E 4“), Offsetdruck.

Montagezeichnungen und Farbbilder eines gebauten Modells ergänzen deutsche Bauanleitung.

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