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Russischer Torpedokreuzer Abrek (Wsadnik-Klasse) aus dem Jahre 1897 1:200 übersetzt

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Russischer Torpedokreuzer Abrek (Wsadnik-Klasse) aus dem Jahre 1897 in zwei optionalen Bemalungsmustern: viktorianische und mediterrane als extrem-präzisions Kartonmodellbausatz des ukrainischen Oriel-Verlages (Nr.213) im Maßstab 1:200.

Modellkonstruktion: Witalij Moduchowitsch.

Die Wsadnik-Klasse (russisch Всадник für Reiter) war eine Klasse russischer Zerstörer der Baltischen Flotte des zaristischen Russlands, die noch während des Russisch-Japanischen Krieges im Oktober 1904 zum Ersatz der Kriegsverluste bestellt wurde. Die Mittel zum Bau der Wsadnik-Klasse stellte das Komitee zur Verstärkung der russischen Flotte durch freiwillige Beiträge zur Verfügung, das auch die Auftragsvergabe übernahm. Alle vier Boote überdauerten den Ersten Weltkrieg.

Bis zum 10. Oktober 1907 wurden die ersten echten Zerstörer der Kaiserlich Russischen Marine als Torpedokreuzer (Минные крейсера) bezeichnet.

Diese Bezeichnung trugen vorher schon neun Boote der Kaiserlich Russischen Marine, die in den Jahren 1889 bis 1897 zur Flotte stießen und deren Namen bei den neuen Booten zum Teil wieder aufgenommen wurden. Es handelte sich um die 600 t große Leutnant Iljin und die für die Schwarzmeerflotte gebaute ähnliche Kapitän Saken (742 t), dann weitere sechs Boote der Kasarski-Klasse von 430 t nach einem Schichau-Entwurf und schließlich die in Finnland gebaute Abrek von 535 t.

Schichau baute die drei ersten Boote (Kasarski, Wojewoda, Possadnik) in Elbing selbst, die Griden wurde in Nikolajew für das Schwarze Meer gebaut. Zwei der Boote, Wsadnik und Gaidamak, baute Creighton in Abo nach den deutschen Plänen. Diese beiden wurden 1894 als erste moderne Schiffe zur Verstärkung des Pazifischen Geschwaders, ab dem Mittelmeer von der Panzerfregatte Pamjat Asowa unterstützt, in den Fernen Osten verlegt und gingen in Port Arthur verloren. Die Japaner haben beide Boote gehoben und hielten sie bis 1911 als Makikumo und Shikinami in Dienst.

Da die russischen Ostseewerften mit Rüstungsaufträgen ausgelastet und zudem die Leistungsfähigkeit der Maschinenbauindustrie sehr begrenzt waren, wich die russische Marine auf die Auftrags- bzw. Unterauftragsvergabe ins Ausland aus. Dabei wurden renommierte Schiffbaubetriebe mit der Projekterstellung, der Kessel- und Maschinenproduktion oder dem Vorfertigen des ganzen Schiffbaumaterials beauftragt.

Den Auftrag für die Wsadnik-Klasse erhielt die Kieler F. Krupp Germaniawerft, die aber aufgrund mangelnder Helgenkapazität nur die beiden ersten Boote baute und für die beiden anderen das komplette Material vorfertigte. Dies wurde anschließend nach Helsingfors überführt und auf der dortigen Werft Mosostr zusammengebaut. Die Boote gehörten nach Größe und Kampfkraft zu den ersten „echten“ Zerstörern der russischen Marine. Hervorstechende Merkmale der Klasse waren der ausgeprägte Rammsteven, die hochausgebaute Brücke und das abgerundete Kreuzerheck. Im Ganzen stellten sie eine leicht verkleinerte Version der Ochotnik-Klasse dar. Die Wsadnik-Klasse war die letzte Klasse der Baltischen Flotte mit Kolbenmaschinen als Antrieb.

Der ursprüngliche Entwurf sah nur zwei 75-mm- und sechs 57-mm-Geschütze vor, wobei eine Minenlegeeinrichtung für 20 Minen vorgesehen war. Aufgrund der Kriegserfahrungen 1904/05 wurde die Bewaffnung bei einer intensiven Überholung der vier Boote 1910–1911 auf der Werft Lange & Sohn in Riga schon auf zwei 102-mm-Geschütze verstärkt und zudem eine Luftabwehrbewaffnung eingebaut.

Eine Parallelentwicklung war die Emir-Bucharski-Klasse, die die Schichau-Werke konstruierten und für die sie Teile fertigten, die aber alle vier auf russischen Werften erstellt wurden. Sie selbst lieferten die Nachbauten der kleineren Kit-Klasse. Insgesamt erhielt die Kaiserlich Russische Marine 24 ähnliche Zerstörer nach deutschen Plänen. Vulcan stand hinter den acht Zerstörern der Ukraina-Klasse und den vier in Finnland gebauten Zerstörern der Ochotnik-Klasse. Die Kieler Germaniawerft plante die vier Zerstörer der Wsadnik-Klasse, von denen sie zwei selbst fertigte und plante die vier ähnlichen Boote der Leutnant-Schestakow-Klasse für das Schwarze Meer.
Die 24 Zerstörer werden von russischer Seite auch als Dobrowolez-(Freiwilliger)-Klasse bezeichnet, was den Namen des beschaffenden Komitees zur Verstärkung der russischen Flotte durch freiwillige Beiträge aufnimmt.

Aus dem Germania-Entwurf wurden die ähnlichen Zerstörer vom Typ Leutnant Schestakow (russ. „Лейтенант Шестаков“) für das Schwarze Meer abgeleitet, von denen vier 1909 fertiggestellt wurden. Alle wurden in Nikolajew gebaut. Sie wurden mit maximal 850t etwas größer und trugen zuletzt zwei 120-mm-L/45-Geschütze und bis zu 50 Minen.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: 36 cm!

Das Modell kann sowohl als Vollrumpfmodell auch als Wasserlinienmodell gebaut werden.


* Ein LC-Spanten-/Reling-/Detailsatz kann zusätzlich bestellt werden!

** Ein Ätzsatz mit feinsten Details der Modellkonstruktion kann (ebenfalls zusätzlich) bestellt werden!

*** Auch zusätzlich kann ein Stoff-Segelsatz bestellt werden!

**** Ein Ankerkettensatz kann (auch zusätzlich) bestellt werden!


Sorgfältig entworfene und feine Computergraphik, originalgetreue Bemalung des Modells (zwei optionale Bemalungsmuster des Modells: viktorianische und mediterrane).

Zahlreiche General-, Montage- und Schablonenzeichnungen ergänzen russische, polnische, englische und deutsche Bauanleitung!

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