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Schmalspurlok Henschel Bn2t Riesa + 2 Seitenkipper (1939) 1:25

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Eine weitere Produktion des Modelik-Verlages (Nr.7/09) aus der Sparte der Dampflokomotiven in dem großartigen 1:25-Maßstab: deutsche Schmalspur-Dampflokomotive Bn2t in der Darstellung des Fahrzeuges des Typs RIESA mit der Herstellernummer 24115 (Bj. 1939), der für die Fa. Franz Haberle aus Stuttgart erstellt (Bezeichnung während des Kriegs lautete „Kriegslok KDL 13“), 1941 durch die Wehrmacht übernommen und für die Heeresfeldbahn als HF 7038 eingesetzt wurde + zwei Seitenkipper als Präzisions-Kartonmodellbausatz (KARTONMODELL).

 

Bei dem Modell handelt es sich um die Baureihe Henschel Bn2t, die sich jedoch von der Produktion Schmalspurlokomotive T2-71 (Modelik-Verlag Nr.15/2002) so wie in Einzelheiten des großen Vorbildes als auch Bemalung und Gesamtoptik des Modells sehr unterscheidet.

Modellentwurf. Die Modelle wurden auch von zwei verschiedenen Konstrukteuren – das alte war von Adrian Wandtke und das neue von Jan Kolodziej – entworfen – es sind, also verschiedene Kartonmodellbauproduktionen.    

 

In den 1930en gehörten Schmalspurlokomotiven zu den „Zugpferden“ der Industrie und des Transports von Landwirtschaftserzeugnissen. Sie wurden in vielen Typen und durch viele Hersteller produziert. Bei der Firma Henschel in Kassel wurde eine ganze Familie solcher Fahrzeuge entworfen, äußerlich manchmal kaum zu unterscheiden, verfügten sie über eine ganze Reihe an Merkmalen, vor allem an Leistung, die dem Bedarf der jeweiligen Auftraggebern angepasst wurde. Die einzelnen Lokomotivbaureihen wurden mit Namen, wie Fabia, Riesa oder Monta benannt, deshalb sind sie heute z.T. schwer zu identifizieren und eindeutig zu klassifizieren. Sie wurden in viele Länder exportiert, seit dem Kriegsausbruch wurden sie nur bei Henschel-Konzern, darunter auch in Chrzanow/Oberschlesien produziert. Auch nach dem Krieg wurden sie noch in Deutschland hergestellt und wurden bei dem Enttrümmern von vielen Städten eingesetzt. Die Lokomotiven, die nach dem Krieg in Chrzanow in Polen produziert wurden, bekamen den Namen Rys (Luchs). Unsere Lok stellt ein Fahrzeug des Typs Riesa in dem Bauzustand und Kennzeichnung aus der Kriegszeit dar. Insgesamt wurden 450 Lokomotiven des Typs produziert und sie wurden als „Kriegslok KDL 13“ gekennzeichnet. Nach dem sie im Jahre 1939 für die Fa. Franz Haberle aus Stuttgart erstellt wurde, wurde sie 1941 durch die Wehrmacht übernommen und für die Heeresfeldbahn als HF 7038 eingesetzt (unser Modell befindet sich eben in der Bemalung und in der Kennzeichnung des Bauzustandes der Lok). Sie blieb nach dem Kriegsende in Polen und begann ihren Dienst bei der Wyzyska-Schmalspurbahn. Im Jahre 1949 wurde sie in den Bestand der Polnischen Staatsbahnen PKP aufgenommen und fuhr in dem regulären Schmalspurbahnbetrieb auf den Strecken in Mlawa, Bogoria, Bialosliwie und Znin. Am 1. Februar 1984 wurde sie von dem PKP-Bestand gestrichen und seit 1986 kann sie nach Restaurations- und Instandsetzungsarbeiten bei dem Schmalspurbahn-Freilichtmuseum in Wenecja bewundert werden…

Spurbreite: 600mm; Eigengewicht: 9,1 t; Dienstgewicht: 11,5 t; Dampfzylinder: 250x300 mm; Dampfdruck: 12 atm; Steuerung: Walscheart; Kohlevorrat: 0,48 t; Wasservorrat: 0,8m³; Fahrgeschwindigkeit: 20 km/h. 

977 Bauelemente + 49 Schablonenteile (auf 11,5 Bögen 21x30cm) versprechen eine ausführliche Darstellung: ein Lokomotivrahmen mit separaten Stahlprofilen, Trägern und Befestigungsbaugruppen mit Nachbildung der Schaubverbindungen (Schaubenköpfe, bzw. -muttern), ein sehr detailliertes Fahrwerk mit drehbaren Rädern (mit Speichern und Gegengewichte als separate Elemente) und einem kompletten Bremssystem, Antriebssystem, Dampf-, Elektro-, Schmierleitung auf Grundlage von Schablonenelementen, Inneneinrichtung des Führerstandes (bis hin zur Manometern, Knebelgriffen und Ventilen, Türchen der Feuerung mit einem Guckloch, mit 5-teiligen Scharnieren und einem 3-teiligen Verschluss, Wasseranzeiger, zwei Prüfhähne, etc.), Klappe des Langkessels mit mehrteiligen Scharnieren und Verschlüssen, detaillierte Kupplungen mit Nachbildung der Befestigungsschrauben, Dampfdom, Klappe des Wasserbefüllungsöffnung, zwei, jeweils 11-teilige Scheinwerfer mit je einem durchsichtigen Element der Verglasung (als Schablonenteil) und einem Lampenschirm einer Petroleumlampe in dem Inneren des Scheinwerfers, Dampfpfeife mit Zugleitung bis hin zum Handgriff in dem Führerstand… + zwei Seitenkipper: Fahrgestell mit drehbaren Rädern, kippbare Wagenkasten, Kupplungen (wodurch die drei Fahrzeuge zusammen verbunden werden können)… 

Modelllänge (Lok + 2 Wagen): ca. 65cm!

* Ein Lasercut-Spanten, Rad- und Detailsatz kann für 5,00 € zusätzlich mitbestellt werden! Besonders die Speichenräder, die per Laser gravierten Kennzeichnungsschilder und Sechskantschrauben des beeindrucken mit Präzision der Detaildarstellung!

** Ein Schraubensortiment (erweitert): 118 Stück 0,6mm;

 108 Stück 0,8mm; 108 Stück 0,8mm Schraubenmutter;

       100 Stück 1,00mm; 100 Stück 1,00mm Schraubenmutter;

       100 Stück 1,20mm: 100 Stück 1,20mm Schraubenmutter,

       100 Stück 1,50mm, 104 Stück 1,50mm Schraubenmutter;

       100 Stück 2,00mm; 100 Stück 2,00mm Schraubenmutter;

       100 Stück 2,50mm; 100 Stück 2,50mm Schraubenmutter

       der Fa. DrafModel kann ebenfalls zusätzlich für 9,00 € mitbestellt werden!

Feine Computergraphik, gute Farbgebung (schwarzer Körper der Lokomotive, rotes Fahrgestell).

General-, Bauzeichnungen und Montageskizzen werden durch polnische Bauanleitung ergänzt, die –wie immer- gegen Aufschlag übersetzt werden kann.

 

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