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Schulflugzeug der Deutschen Luftwaffe Piaggio P.149 D der FHS Lw 1:50 deutsche Anleitung

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Schulflugzeug der Deutschen Luftwaffe Piaggio P.149 D in der Darstellung des Flugzeuges mit der Werknummer 324 der FHS Lw (Fach-Hoch-Schule Luftwaffe) in Neubiberg und der der taktischen Kennzeichen 92+26 als Kartonmodellbausatz des deutschen Verlages KartonModell-Werner (Bogen Nr.4) im Maßstab 1:50.

Modellkonstruktion: Walter Werner, Inhaber des Verlages.

Die Piaggio P.149 ist ein viersitziges, einmotoriges Leichtflugzeug des italienischen Herstellers Piaggio. Sie ist ein Ganzmetallflugzeug und bedingt kunstflugtauglich. Die Piaggio P.149 entstand Anfang der 1950er-Jahre als Weiterentwicklung der P.148 und wurde vornehmlich zivil oder militärisch als Schul-, Verbindungsflugzeug oder Reiseflugzeug eingesetzt.

Größter Nutzer des Flugzeugs war die deutsche Luftwaffe, die über 260 Exemplare des Flugzeugs beschaffte und diese von 1957 bis 1990 einsetzte. Auch die Luftstreitkräfte Österreichs, die israelischen Luftstreitkräfte sowie drei afrikanische Staaten setzten das Muster in ihren Luftwaffen ein. Die Schweizerische Luftverkehrsschule nutzte das Muster als Standardschulflugzeug für die Piloten der Swissair.

Während der militärischen Einsatzzeit in Deutschland zeigten sich teilweise erhebliche Mängel an diesem Flugzeug, die jedoch alle behoben wurden. Es gilt heute als gutmütig im Flugverhalten und technisch als zuverlässig.

Viele Piaggio P.149 gingen nach ihrer kommerziellen oder militärischen Nutzung wie andere Schul- oder Verbindungsflugzeuge in privaten Besitz über. Sie hat in Fliegerkreisen den Spitznamen „Pitschi“.
(danke Wikipedia!)


Dieses Flugzeug wurde in Italien bei Piaggio Aero Industries in Genua unter der Werknummer 324 gefertigt. Ihr erster Einsatzort war die FFS “S“ (Flugzeug-Führer-Schule „S“ der Luftwaffe) in Gütersloh bei der Ausbildungsgruppe A unter dem taktischen Kennzeichen AS+450. Sie war noch ohne Bemalung in blankem Aluminium. Im Mai 1960 kam sie mit dem taktischen Kennzeichen AC+450 zum FlAnwReg (Flieger-Anwärter-Regiment) nach Uetersen. Hier erhielt sie den für Schulmaschinen typischen gelben Anstrich mit Leuchtorangen Motorseitenteilen, Flügel- und Leitwerksspitzen. Danach kam sie zur FHS Lw (Fach-Hoch-Schule Luftwaffe) nach Neubiberg, wo sie ihr Tarnkleid Gelboliv (RAL 6014), Basaltgrau (RAL 7012), Leuchtorange (RAL 2005) und Silbergrau (RAL 7001) erhielt. Das taktische Kennzeichen wurde in 92+26 geändert.

Am Vormittag, des 1. Juli 1970 fragte der Autor seinen Kameraden Werner Holzer aus der Elektronikstaffel des Lufttransportgeschwaders 61 (LTG61), ob er denn auch einmal mit der Piaggio mitfliegen dürfte. Darauf antwortete Holzer: "Beim nächsten Mal". Anschließend flog die Piaggio mit dem taktischen Kennzeichen 92+26 und der Besatzung Oberleutnant Lutz Waletzke, Gefreiter Werner Holzer und einem Wartungstechniker Richtung Wunstorf bei Hannover. Bei sehr schlechter Sicht (drei weitere Maschinen kehrten auf dem Weg nach Wunstorf bereits um) und zu niedriger Flughöhe streife die Maschine die Baumspitzen eines Waldes in Rudingshain bei Schotten am Vogelsberg (Kreis Büdingen) und stürzte ab. Der Wartungstechniker erlitt einen Schock, öffnete seinen Sicherheitsgurt und fiel aus der Maschine.

Mit einer Verletzung am Fuß ging er in eine nahegelegene Wirtschaft und erzählte von seinem Absturz. Nun musste erst die Maschine gefunden werden. Als man sie fand, war Waletzke bereits tot, Holzer überlebte schwerverletzt und kam in das Bundeswehr Krankenhaus nach Frankfurt. Später war er Rektor auf einem Gymnasium und ist heute im Ruhestand
– Text „KartonModell-Werner“.

259 Elemente + 3 Schablonenteile auf 3 Bögen 21x30cm setzen sich zusammen für: Cockpit-Inneneinrichtung mit Figur eines Piloten (das Modell kann aber auch ohne Cockpit-Inneneinrichtung gebaut werden), Propeller, der als drehbar angebaut werden kann...

Modellspannweite: 22 cm!


Gute Graphik und originalgetreue Farbgebung (Tarnkleid Gelboliv (RAL 6014), Basaltgrau (RAL 7012), Leuchtorange (RAL 2005) und Silbergrau (RAL 7001), Luftwaffe-Kennzeichnung) verleihen dem Modell eine gute Optik.

Farbbilder eines gebauten Modells und dessen Bauetappen ergänzen deutsche Bauanleitung.

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