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sowjetische Trägerrakete 8k72k Wostok (Juri Gagarin, 1961) 1:33

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Sowjetische Trägerrakete 8k72k Wostok, mit der Juri Gagarin 1961 als erster Mensch in eine Erdumlaufbahn gelangte als Präzisions-Kartonmodellbausatz des YG-Model-Verlages Nr.16 im Maßstab 1:33.

Modellentwurf: Leonid Tscherkaschkin.

Wostok (russisch Восток für Osten, englisch Vostok) ist eine sowjetische Rakete, die aus der R-7 entwickelt wurde. Die Wostok entstand, als man auf der Grundlage der R-7 eine Rakete mit höherer Nutzlastkapazität bauen wollte. Dazu erhielt die zweistufige R-7 eine dritte Stufe, die das Starten von schwereren Mondsonden und später auch bemannten Wostok-Raumschiffen möglich machte. Die frühe Version der Wostok mit dem GRAU-Index 8K72, die die ersten sowjetischen Mondsonden startete, ist auch unter dem Namen Luna bekannt. Erster Start einer Luna-Trägerrakete fand am 23. September 1958 statt, am 2. Januar 1959 brachte sie erfolgreich die Lunik-1-Mondsonde auf die Reise. Die Rakete verwendete eine 9.100 kg wiegende Drittstufe (Blok E), die von einem RD-105-Raketentriebwerk angetrieben wurde. Das Triebwerk verbrannte die Kerosinart RP-1 und flüssigen Sauerstoff (LOX). Die ersten beiden Stufen waren mit denen der R-7 identisch.

Am 12. April 1961 startete eine leicht verbesserte Wostok-K (GRAU-Index 8К72К) mit Wostok 1 den ersten Menschen in den Weltraum. Die Wostok-K erhielt eine etwas vergrößerte und modifizierte Drittstufe mit einem RD-109-Triebwerk, außerdem wurden an den Grundstufen kleinere Modifikationen durchgeführt. Durch diese Maßnahmen stieg die Nutzlastkapazität der Rakete auf 4.730 kg in den erdnahen Orbit.

Eine leicht modifizierte Wostok-2 (GRAU-Index 8A92) wurde ab 1962 zum Starten von militärischen Aufklärungssatelliten vom Typ Zenit verwendet, die im Wesentlichen einem bemannten Wostok-Raumschiff entsprachen, jedoch ein Kamerasystem an der Stelle des Kosmonauten mitführten. Eine ebenfalls etwas modifizierte Wostok-2M (GRAU-Index 8A92M) startete ab 1967 Meteor-Wettersatelliten und militärische Frühwarnsatelliten Tselina-D. Am 18. März 1980 explodierte eine Wostok-2M in Plessezk beim Betanken direkt auf der Startrampe. Bei der Explosion starben 48 Menschen. Die Fehlerursache wurde gefunden und die Rakete entsprechend modifiziert. Ihren letzten Einsatz hatte die Wostok am 29. August 1991, wobei sie den indischen Erderkundungssatelliten IRS-1B in den Weltraum beförderte.

Wostok war gleichzeitig der Name der ersten Generation bemannter sowjetischer Raumschiffe. Von 1961 bis 1963 startete die UdSSR insgesamt sechs bemannte Raumschiffe dieser Serie. An Bord von Wostok 1 gelangte am 12. April 1961 mit Juri Gagarin der erste Mensch in eine Erdumlaufbahn, am 16. Juni 1963 flog mit Walentina Tereschkowa mit Wostok 6 die erste Kosmonautin.

Die einsitzigen Wostok-Raumschiffe wurden mit den namensgleichen Wostok-Raketen gestartet und flogen auf einer relativ niedrigen Umlaufbahn. Sowohl die maximale Missionsdauer als auch die Steuermöglichkeiten des Piloten waren sehr begrenzt. Die Wostok-Raumschiffe wurden in der Folgezeit als Basis für verschiedene militärische und zivile unbemannte Satelliten der „Kosmos“-Serie verwendet, ab 1985 unter der Bezeichnung „Foton“. Im bemannten Programm wurden Wostok-Raumschiffe durch die ähnlich aufgebauten, jedoch größeren und schwereren Woschod-Raumschiffe abgelöst. (danke Wikipedia!)

Modellhöhe: knapp 94 cm!

Feine Computergraphik, originalgetreue Farbgebung, Offsetdruck.

Aussagekräftige farbige Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen russische Bauanleitung.

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