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sowjetisches schweres Transportflugzeug Iljuschin Il-76M (Nato-Codename Candid) 1:50

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Eine gigantische und trotzdem exzellent detaillierte Modellproduktion: Sowjetisches schweres Transportflugzeug Iljuschin Il-76M (Nato-Codename Candid) in der Darstellung des Flugzeuges SSSR-76746 der Aeroflot als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz des GPM-Verlages (Katalog-Nr. 512 – 1/2018) im Maßstab 1:50.

Modellkonstruktion: Evgenyi Schetinin / Russland..

Die Iljuschin Il-76 (russisch Ильюшин Ил-76, NATO-Codename: „Candid“) ist ein schweres Transportflugzeug, das in der Sowjetunion entwickelt wurde und bis heute in Russland hergestellt wird. Sie verfügt über vier Strahltriebwerke des Typs Solowjow D-30. Das Flugzeug ist in der Lage, schweres militärisches Gerät wie Panzer und Geschütze zu transportieren. Die militärische Variante der Il-76 ist mit einer rückwärtigen Geschützkuppel mit 23-mm-Kanonen ausgestattet. Die Besatzung besteht aus sechs bis sieben Mann. Leistungsmäßig ist die Il-76 zwischen der Lockheed C-141 Starlifter und der Boeing C-17 anzusiedeln. Ab Dezember 2011 entwickelte der Hersteller Iljuschin eine modernisierte Version mit der Bezeichnung Il-76MD-90A, das erste Flugzeug dieser Version wurde Anfang 2015 ausgeliefert.

Die Entwicklungsarbeiten für ein Nachfolgemodell der An-12 begannen Ende der 1960er Jahre unter Leitung des Chefkonstrukteurs von Iljuschin, Genrich W. Nowoschilow. Die Maschine sollte 40 t Nutzlast über eine Entfernung von 5000 km befördern können. Die Forderung wurde am 27. November 1967 vom Ministerrat an Iljuschin übergeben. Nach einer Entwurfsüberprüfung durch die staatlichen Stellen im Mai 1969 begann ab Anfang 1970 der Bau des ersten Prototyps im Werk Nr. 240 am Flughafen Chodinka. Der Erstflug des Prototyps (Kennzeichen SSSR-86712) erfolgte am 25. März 1971 durch Eduard Kusnezow vom Flughafen Chodinka aus. Die staatliche Flugerprobung fand von Scheremetjewo aus statt. Im Mai 1971 wurde der Prototyp auf dem 29. Pariser Aerosalon der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Serienproduktion begann 1973 in Taschkent, Usbekische SSR (am 8. Mai 1973 hob die erste Serienmaschine ab) und ab 1974 wurde die Maschine an die Transportfliegerkräfte (WTA, etwa 405 Stück) und ab Dezember 1976 an die Aeroflot (über 120) ausgeliefert. Offiziell wurde die Maschine im Frühjahr 1976 in Dienst gestellt.[3]
Im Juli 1975 wurden mit einer Serienmaschine 25 Weltrekorde aufgestellt. So wurde eine Nutzlast von 70 t in eine Höhe von 11.875 m befördert. Über eine Entfernung von 5000 km wurde mit einer Nutzlast von 40 t eine Geschwindigkeit von 816 km/h geflogen.
Außer in der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten war oder ist die Il-76 in Kuba, im Irak, Iran, Algerien, Indien, Libyen, Ungarn (Kennzeichen HA-TCB, Standort Budapest), Südkorea und Syrien im Einsatz. Verhandlungen mit China über ein Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden US-$ für 38 Il-76 und Il-78 wurden erfolgreich abgeschlossen.
Offiziell lief die Fertigung für die Sowjetunion 1992 aus, die letzten neuen Maschinen verließen 1997 das Werk. Allerdings konnten nach dem Jahr 2000 wieder Bestellungen aus Indien für 6 Maschinen Il-78MKI und zusätzliche A-50EI gewonnen werden. Die Produktion fand von 1976 bis 1997 in den Tschkalow-Werken (TAPOiTsch, russisch ТАПОиЧ) in Taschkent/Usbekistan statt und wurde 2010 wieder nach Uljanowsk verlagert. In den letzten 30 Jahren wurden etwa 960 Exemplare der Il-76 gebaut, wovon etwa 100 in Länder außerhalb der früheren Sowjetunion exportiert wurden.
Als Nachfolgermuster für das russische Militär ist die Tupolew Tu-330 vorgesehen.

Die Il-76 ist ein Schulterdecker mit T-Leitwerk. Die Triebwerke befinden sich an Pylonen unter den Tragflächen. Im unteren Teil der Flugzeugnase sind Sichtfenster für den Arbeitsplatz des Navigators angebracht. Der freitragende dreiholmige Flügel ist um 25° gepfeilt und hat eine negative V-Stellung von 4°. In ihm befinden sich drei Kraftstoffbehälter mit einem Gesamtvolumen von 81.830 l. Die gesamte Flügelvorderkante ist mit Vorflügeln versehen. Für möglichst geringe Landegeschwindigkeiten sind Dreifachspaltklappen an der Hinterseite des Flügels und zur Verkürzung der Rollstrecke nach der Landung sind auf den Tragflächen achtteilige Spoiler angebracht. Die Ruder der Il-76 werden mit Kraftverstärkern angetrieben, sind aber auch auf Handbetätigung umschaltbar.

Das Flugzeug ist für Einsätze bei einem Temperaturbereich von −70 bis +45 °C ausgelegt, kann also sowohl in den Polarregionen als auch im wärmeren Klima der südlichen Regionen Russlands betrieben werden. Dazu werden die Frontscheiben und Nasenkanten elektrisch und die Triebwerkseinläufe mit heißer Zapfluft enteist. Der druckbelüftete Frachtraum ist 20 m lang (Grundversion), hat ein Volumen von 235,28 m³ und einen Querschnitt von 3,4 m × 3,4 m. Als Ladehilfe sind zwei 3-t-Winden und vier Deckenlaufkatzen mit einer Tragfähigkeit von 10 Tonnen vorgesehen. Die Heckladerampe besteht aus einer hydraulisch absenkbaren Laderampe und zwei hydraulisch angetriebenen Torschalen. Zur Stabilisierung des Flugzeugs bei Beladungen sind ausfahrbare Stützen vor der Laderampe am Heck angeordnet. Der Kabinenboden ist mit Titanfeldern, Zurrbeschlägen und Rollkugelmatten ausgestattet.

Das Fahrwerk ist für den Einsatz auf unbefestigten Landebahnen konstruiert und kann durch Veränderung des Reifendrucks von 2,5 bis 5 kg/cm² während des Fluges an den Untergrund angepasst werden. Das Hauptfahrwerk hat 16 Räder (acht pro Seite, je vier auf zwei Achsen hintereinander angeordnet) und wird beim Einziehen um 90° geschwenkt. Am Hauptfahrwerk werden Reifen der Dimension 1300 × 480 mm verwendet. Das nach vorn einziehende Bugfahrwerk besteht aus 4 Rädern auf einer Achse und 1100-×-300-mm-Reifen. Alle 20 Räder haben hydraulische Bremsen und Anti-Blockier-Systeme.
Bewaffnung:
• 2 × 23-mm-Maschinenkanone Grjasew-Schipunow GSch-23 in Zwillingslafette mit 150 Schuss Munition im Heckstand, die über eine optisches Zielvisier manuell vom Heckschützen bedient wird. Der Einbau erfolgte nur in Militärvarianten und umfasste eine separate Druckkabine des Typs „UKU-9K-502-1“ und ist gleich aufgebaut wie in der Tu-22M. Zur Steuerung wird das oberhalb der Kanzel eingebaute Feuerleitradar PRS-4 „Krypton“ verwendet.
• 2 × FAB-500 (500-kg-Freifallbombe) an zusätzlichen Aufhängepunkten.
Selbstverteidigungssysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
• 6 × Radarwarnsensor ab Il-76M
• 1 × IFF-Antenne auf Nase vor Cockpit
• 2 × Täuschkörperwerfer Artem ASO-2I (32 × 50 mm IR-Täuschkörper) 
- danke Wikipedia!

In diesem Modell können u.a. folgende Baugruppen berücksichtigt werden: eine detailierte Cockpit- und Frachtraum-Inneneinrichtung (mit z.B. zwei 3-t-Winden und vier Deckenlaufkatzen); ein detailliertes und in mehreren Positionen baubares Fahrgestell; sämtliche Leitwerk-Elemente (Flügelklappen, Seiten und Höhenruder) als separate Elemente; Heckladerampe mit absenkbaren Laderampe und zwei Torschalen, die als geöffnet oder geschlossen dargestellt werden können, Heckschießstand…

* Ein Lasercut-Spanten-/Detailsatz kann zusätzlich bestellt werden!

Modelllänge: 93 cm und Modellspannweite: 101 cm!

Feinste Computergraphik, originalgetreue Farbgebung (Aeroflot-Logo, grau-weiße Grundbemalung mit blauem Streifen entlang des Rumpfes).

Bau- und Detailzeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.

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