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Suchoi Su-15 (1), Projekt P (NATO-Code: Type 18) aus dem Jahr 1948 1:33 präzise

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Eine interessante sowjetische Flugzeugkonstruktion aus der 2. Hälfte der 1940ern: Düsen-Jagdflugzeug Suchoi Su-15 (1), bekannt auch als Su-15 (1948) oder unter seiner Werkbezeichnung Su-15 Projekt B oder aber unter der NATO-Code Su-15 Type 18 als Präzisions-Kartonmodellbausatz des Model-Kom-Verlages (Nr. 7/2016. Bei diesem Modell handelt es sich um die 1. Folge des Bandes „sowjetische X-Planes Series“. Sie ist angedacht, um sowjetische Prototyp-, wenig bekannte oder gar geheime Luftfahrtkonstruktionen darzustellen) im Maßstab 1:33.

Modellkonstruktion: Edvard Ivanitsov.

Die Suchoi Su-15 (russisch Сухой Су-15, auch: Projekt P, NATO-Codename „Type 18“) ist ein sowjetisches Allwetter-Jagdflugzeug aus der zweiten Hälfte der 1940er Jahre. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem weitaus bekannteren Flugzeug aus dem OKB Suchoi, dem Abfangjagdflugzeug Su-15.

Das Projekt P wurde 1948 von Pawel Suchoi entwickelt. Es wurde in Mitteldeckerbauweise mit um 35° gepfeilten Flügeln konstruiert. Als Antriebe dienten zwei Klimow-RD-45-Triebwerke, die sich höhenversetzt hintereinander im Rumpf befanden. Das vordere Triebwerk befand sich unter dem Cockpit, mit einer Schuböffnung hinter der Tragflügelhinterkante, während das hintere, höher eingebaute Triebwerk sich im Rumpf befand. Die Schuböffnung wurde unter dem Leitwerk angeordnet.

Der Pfeilflügel besaß eine Pfeilung von 35°, zwei Holme und trug Integraltanks. Auf den Flügeln saßen jeweils zwei Grenzschichtzäune, die über die gesamte Flügeltiefe reichten. Sowohl die Querruder als auch die Fowlerklappen wurden hydraulisch betätigt. Der Tragflügel besaß einen Einstellwinkel von 0°. Der Lufteinlauf saß zentral am Bug und wurde durch einen Mittelsteg geteilt, wobei der rechte Einlauf das hintere Triebwerk versorgte. Sowohl der Raum für die Elektronik des Radargerätes RP-1D „Thorium“ als auch das Cockpit waren klimatisiert und druckbelüftet. Das Cockpit war aus der Mittellinie nach links verlegt, besaß eine elektrisch beheizbare Frontscheibe und eine elektrisch bewegbare Haube. Der Pilot verfügte über einen Schleudersitz. Am Heck konnten zwei Starthilferaketen montiert werden und dort waren auch zwei Luftbremsen angebracht. Das Leitwerk war ebenfalls gepfeilt (Höhenleitwerk: 40°) und in Kreuzform ausgebildet. Die Ruderflächen wurden ebenfalls hydraulisch unterstützt betätigt. Die Trimmung erfolgte hingegen elektrisch. Das Bugradfahrwerk war ebenfalls hydraulisch einziehbar. Das Bugrad wurde nach hinten eingezogen, das Hauptfahrwerk nach innen zum Rumpf.
Die Bewaffnung bestand aus zwei 37-mm-Kanonen vom Typ Nudelman N-37 mit je 55 Schuss. Der Prototyp flog erstmals am 10. November 1948 (andere Quellen: 11. Januar 1949) und wurde durch die Testpiloten S. G. Anochin und G. M. Schijanow erprobt. Bei einem Hochgeschwindigkeitsflug in zwei Kilometern Höhe trat starkes Flattern auf. Anochin schoss sich mit dem Schleudersitz aus der Maschine heraus. Da das Muster daraufhin nicht in die Produktion übernommen wurde, vergab man die Typbezeichnung später noch einmal. Ein zweiter, als Langstreckenjäger konzipierter Prototyp wurde nicht mehr vollendet.
 
Technische Daten:
Spannweite: 12,87 m
Länge: 15,44 m
Höhe: 5,66 m
Flügelfläche: 36,00 m²
Leermasse: 7 409 kg
Startmasse: 10 437 kg
Triebwerke: zwei RD-45F mit je 21,6 kN Startschub
Höchstgeschwindigkeit: 1 032 km/h in 4.550 m Höhe
Steigleistung: 2 000 m/min
Gipfelhöhe: etwa 14 000 m
Reichweite: 1 200 km
Tankkapazität: 2 875 l
Besatzung: 1 Pilot
(danke Wikipedia!).

Das Flugzeug habe ich als Präzisionsmodell bezeichnet, da außer der Cockpit-Inneneinrichtung seine Fahrgestelluken mit vielen Stellmotoren und mehrteiligen Klappen ausgerüstet wurden, seine Luftbremsen können entweder als geschlossen oder ausgefahren dargestellt, alle seine Leitflächen als separate Elemente gebaut werden können und (ein Novum!) sein hinteres Triebwerk kann mit vielen Details ausgestattet werden. Diese sind zwar auf den ersten Blick nicht zu sehen, falls man aber das Triebwerk als ausziehbar oder in Form eines Dioramas in „Wartungsposition“ darstellt, haben wir ein Flieger mit einer erfrischenden Idee. Die Verfügbarkeit einer Kunststoffkanzel für das Modell trägt auch zu der "Präzisionsmodell"-Bezeichnung bei: Der Model-Kom-Verlag bemüht sich als ein von wenigen Verlagen, um möglichst alle seine Flieger mit einer tiefgezogenen durchsichtigen Kanzeln auszurüsten. Eine professionelle Kanzel bessert optische Wirkung jedes Flugzeugmodells entschieden - k
lare "Pluspunkte" für das Modell dafür.

Modelllänge: 46,8 cm!

* Zusätzlich kann ein LC-Spantensatz bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann eine durchsichtige Kunststoffkanzel bestellt werden!


Feine Computergraphik, originalgetreue Bemalung (halb-glänzender Silberdruck mit einem graphischen Nietenmuster, der die Alu-Außenhaut der großen Vorbildes gut nachempfinden lässt).

General- und Montagezeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.



 

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