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BAe Sea Harrier der Royal Navy 1:33

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Vor allem für die, die die Gelegenheit hatten, das Flugzeug live zu erleben, eine faszinierende Konstruktion in einer nicht all zu umfangreicher Darstellung: BAe Sea HARRIER der Royal Navy als ein Kartonnmodellbausatz des MM-Verlages Nr.4/94 im Maßstab 1:33.

Modellentwurf: Bohdan Wasiak.

Verblüffend bei einem Start oder einer Landung, so als ob sie in der Lage wäre, das Gravitationsgesetz außer Kraft zu setzen, wirkende HARRIER ist die erste Kampfmaschine mit sog. V/STOL-Fähigkeiten (Vertical/Short Take-Off and Landing = Senkrecht- bzw. Kurzstreckenstarts und -landungen) weltweit. Die V/STOL-Idee entstand noch während des 2. Weltkrieges (Bachem Ba 349 Natter -bei modellservice sofort lieferbar) und wurde nach dem Krieg am weitesten in Großbritannien entwickelt. Die Grundlage des Projektes stellte das im Jahre 1957 gebaute Triebwerk PEGASUS, das den nötigen Startschub dem Flieger durch vier lenkbare und verstellbare Düsen im Bereich des Mittelrumpfes verleiht. Die zum Startpunkt nach unten gerichteten zwei vorderen Düsen strahlen sog. Kaltluft-Schub (verdichtet durch ein Ventilatoren- und Turbinensystem), während dessen die beiden Hinterdüsen den Heißluft-Schub der heißen Abgase strahlt. Eine ebenfalls wichtige Flugeigenschaft des Flugzeuges stellt die äußerst rasche Möglichkeit einer Beschleunigung von einer etwa 400 km/h-Patroulliengeschwindigkeit bis über 1 100 km/h dar.

Am 21. Oktober 1960 stieg zum ersten mal in einem Schwebeflug der Senkrechtstarter P1127. Nach einigen Modifikationen des Fahrgestells wurden konventionelle Starts und Flüge aufgenommen, die dann in einer speziell für die Untersuchung der Konstruktion gebildeten Einheit TES (9 Flugzeuge, die von britischen, deutschen und US-Piloten geflogen wurden) unter div. Bedingungen und auf unterschiedlichen Landeplätzen insgesamt 938 Flüge durchgeführt und praktisch darüber entschieden haben, daß die Flugzeugkonstruktion in Serie als HARRIER (= Hühnerhund, Pointer) GR Mk.1 ging. Im Jahre 1969 wurden die Maschinen an die Einheiten ausgeliefert. Die Modifikationen der HARRIER führten zu weiteren Entwicklungsversionen: GR Mk.3, GR Mk.5, GR Mk.7, Version des US Marine Corps AV-8B, Schulversion T Mk.2). Nachdem das Bauprogramm von großen Flugzeugträgern in Großbritannien gestrichen wurde, hat die Royal Navy Interesse an der Konstruktion gezeigt und bestimmte sie als Bordflugzeug der Träger HMS INVINCIBLE, HMS HERMES und HMS ARK ROYAL. Die Navy-Version wurde als Sea HARRIER FRS Mk.1 (FRS = Fighter Reconnaissance Strike) gekennzeichnet und am 21. August 1978 erstbeflogen. Im Falklandkonflikt (1982) zwischen Großbritannien und Argentinien haben die Harrier ihre Qualitäten bewiesen, indem sie bei extrem schlechten Wetterverhältnissen bis zu 6 Flüge täglich leisteten. Die Wartungen und Reparaturen wurden hauptsächlich nachts bei äußerst schwacher Beleuchtung und oft bei heftigen Hagelschauern durchgeführt. Jeden Morgen stand mindestens 95% des Flugzeugparks flugbereit. Während der Fluggefechte haben die HARRIER-Piloten 31 argentinische Flugzeuge und Hubschrauber abgeschossen, davon 24 mit AIM-9L Sidewinder und 7 mit Bordkanonen. Eigene Verluste unter den Flugzeugen betrugen 6 durch Flak abgeschossene und 4 bei Unfällen verlorenen Maschinen. Die außergewöhnlichen Flugeigenschaften des Flugzeuges bewies auch ein Fall (Ende der 80er) einer Notlandung einer HARRIER auf Grund des Kraftstoffausgehens auf einem Kleincontainerschiff auf dem offenen Atlantik.

Eigengewicht: 6 374 kg; max. Gewicht: 11880 kg; Antrieb: Triebwerk Rolls-Royce PEGASUS 104 mit einem Schub von 9752 kG; max. Geschwindigkeit: 1 186 km/h

191 Elemente + 7 Schablonenteile (auf 5 Bögen 21x30cm) stellen eine relativ einfache Grundlage für ein wirkungsvolles Standmodell dar: Cockpiteinrichtung, Fahrwerk (in ein- oder ausgefahrener Position baubar), zwei AIM-9L Sidewinder [Luft-Luft], 1x Bombe, 2x 30mm-Geschütz Aden, zwei Ausleger an den Flügelenden mit den markanten Stützrädern, die als ausgefahren oder geschlossen dargestellt werden können...

* Eine durchsichtige Kunststoffkanzel kann zusätzlich mitbestellt werden!

Modelllänge: 44cm!

Gut annehmbere Graphik und Farbgebung.

General-, Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen eine polnische Bauanleitung, die gegen Aufschlag übersetzt werden kann


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