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Aluminiumluftschiff von David Schwarz und Carl Berg 1:200 glänzender Silberdruck

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Aluminiumluftschiff von David Schwarz und Carl Berg als Kartonmodellbausatz, herausgebracht durch Norbert Meier, Bielefeld im Jahre 1997 im Maßstab 1:200.

Modellkonstruktion: Norbert Meier.
 

Das Schwarzsche Luftschiff war das erste Ganzmetallluftschiff der Welt. Außer dem US-amerikanischen ZMC-2 aus den 1930ern erhob sich bis in die Gegenwart kein weiteres Schiff dieser Konstruktionsweise in die Luft. Die Idee war jedoch nicht neu, schon Georg Baumgarten hat sie in einem seiner Patente veröffentlicht.


Das Schiff bestand aus einem starren Auftriebskörper mit innerem Gerüst, an dem die Gondel fest angebracht war. Beides stellten bis dahin nicht gekannte Merkmale eines Luftschiffes dar. Die Länge des Auftriebskörpers betrug 38,32 m. Die Hülle bestand aus 0,18 bis 0,20 Millimeter dicken Aluminiumblechbahnen, die luftdicht gefalzt und genietet, sowie über die innere Aluminium-Konstruktion gespannt waren. Der Auftriebskörper hatte einen Zylinder mit 12 m Durchmesser und 24,32 m Länge als mittiges Hauptelement. Hinten am Heck wurde der Zylinder durch eine Kugelkalotte von 3 m Höhe (hier: Länge) abgeschlossen, den Bug bildete ein 11 m langer Kegel. Der Gesamtkörper war in 13 Segmente (Gaszellen) eingeteilt, die je eine eigene Füllöffnung unten besaßen.

Das innere Gerüst war ebenfalls 24,32 m lang, 8 m breit und bestand aus zwei Längsgitterträgern mit zwei parallelen Zwischenträgern und zehn Querträgern (alle in einer Ebene). Die Träger bestanden aus 200-mm-Gittern und waren aus 20×20×2-mm-Winkeln gebaut worden. Die Gondel hing an vier Gitterträgern, die an zwei Querträgern des Hauptrahmens befestigt waren, mit der Unterkante etwa 4,4 m unter dem Auftriebskörper. Sie war mit Seilen oder Drähten zu weiteren Trägern weiter verspannt. Der Antrieb bestand aus einem 12-PS-Daimler-Motor, aus damaliger Sicht ein Hochleistungstriebwerk. Es trieb über Riemen zwei außenliegende Propeller mit je zwei Meter Durchmesser und einen Propeller am Ende der Gondel mit 2,6 Metern Durchmesser an. Der Motor war weiterhin über ein Winkelgetriebe mit einem zwei-Meter-Propeller unter dem Gondelboden verbunden, der für vertikalen Schub sorgen sollte.
Das Schiff wurde nach Verzögerungen erstmals am 9. Oktober 1896 mit Gas befüllt, jedoch war das Ergebnis nicht zufriedenstellend, da das von den Vereinigten Chemischen Fabriken aus Leopoldshall (bei Staßfurt) gelieferte Wasserstoffgas nicht die benötigte Qualität aufwies und daher nicht genug Auftrieb erzeugte. Die Konstrukteure hatten mit 1,15 kg/m³ gerechnet. Gas ausreichender Qualität konnte erst ab dem 13. Januar 1897 geliefert werden, dem Todestag von Schwarz.
Am 3. November 1897 erhob sich dann in Tempelhof bei Berlin das erste Mal ein Starrluftschiff in die Lüfte. Es erreichte eine Höhe von 400 m. Da Treibriemen von den Riemenscheiben absprangen und mit der abklingenden Fahrt gegenüber Luft die Steuerung ausfiel, musste das Luftschiff notlanden und ging dabei zu Bruch.[4] Der Pilot erlitt nur leichte Verletzungen.

Graf Zeppelin war unter den Zuschauern und hat die Entwicklung von Schwarz – abgewandelt – erfolgreich zum Zeppelin weitergetrieben. (danke Wikipedia!)

Modelllänge: 19,2 cm!

Feine Computergraphik,
glänzender Silberdruck, Offsetdruck.

Die Bauanleitung aus Bauzeichnungen, Montageskizzen und
deutscher Baubeschreibung.
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