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britischer Panzerzug D (Armoured Train D) von 1941-1943 (5 Glieder) 1:25 präzise

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Und noch eine Produktion aus der breiten Palette der Panzerzüge und -Draisinen des GPM-Verlages (Katalog-Nr.612 - 2/2022), diesmal von der Hand eines Profi-Modellkonstrukteurs: britischer Panzerzug D (Armoured Train D) aus den Jahren 1941 - 1943 als Präzisions-Kartonmodellbausatz. Im Maßstab 1:25.
Modellkonstruktion: Evgenij Kistanov, / Ukraine, der in den letzten Jahren durch seine 1:87-höhstpräzise Fahrzeugmodelle aber vor allem die spektakuläre 1:25-Lokomotiven (ESK Ermak, EP 20 Olimp und Class 66 (JT42CWRM) Freightliner) zu einem Top-Konstrukteur auf dem Gebiet der Bahnfahrzeuge avancierte.

In Erwartung der deutschen Invasion um die Jahreswende 1940/1941 begannen die britischen Militärbehörden, Züge als eines der Mittel zur Bekämpfung der Landung zur Verteidigung der britischen Inseln zu bewaffnen. Angesichts des großen Bedarfs an Soldaten für die, sich formierten britischen Truppen wurde den polnischen Truppen, die sich nach dem Frankreichfeldzug (Mai-Juni 1940) auf der Insel befanden, vorgeschlagen, ihren Dienst auch in Panzerzügen aufzunehmen.
Am 17. September 1940 gab der Befehlshaber der Polnischen Streitkräfte auf Emigration, General Władysław Sikorski den Befehl, zwölf Besatzungen von Panzerzügen zu bilden. Ihre Zusammensetzung sollte aus dem Überschuss an Offizieren des 1. Schützenkorps rekrutiert werden. Die Formation der Züge sollte auch einer wachsenden Frustration im Offizierskorps nach zwei verlorenen Feldzügen vorbeugen und einen Ersatz für Dienst bei Linieneinheiten zu schaffen. Der Dienst bei den gepanzerten Zügen war freiwillig und betraf Offiziere, die sich bereit erklärten, alas Private als Dienstgrad zu dienen (während des Dienstes wurden Epauletten mit Zeichen militärischer Ränge bedeckt). Private (Großbritannien: Private; Kanada: Private (Recruit); US Army: Private E-1) bezeichnet den niedrigsten Rang der Mannschaften vieler Streitkräfte im englischen Sprachraum. Sein Äquivalent in der deutschen Bundeswehr sind die untersten Dienstgrade, z. B. im Heer Schütze oder Kanonier.
Zukünftige Besatzungen wurden in Broughton im Umgang mit Waffen und im Gleisbau geschult.

Im Oktober 1940 wurde die 4. Division gebildet, ihr Kommandeur war Oberst Alexandrowicz. Drei Züge: Nr. 10, 11 und 12 waren mit polnischen Besatzungen besetzt. Mitte 1941 erhielten die Züge neue Buchstabenbezeichnungen: „K“, „L“ und „J“. Im November wurde die 1. Division unter dem Kommando von Oberst Lodzia-Michalski gebildet. Es bestand aus den folgenden Zügen: "C", "G" und "E". Im Januar 1941 wurde die 3. Division unter dem Kommando des Obersten Józef Kapciuk mit folgenden Zügen aufgestellt: "B", "M" und "H", und dann die 1. Division des Oberstleutnants Andrzej Zbijewski mit der " A-, D- und F-Züge. Die Aufgabe der Panzerzüge bestand darin, die Bahngleise zu patrouillieren und die zu erwartenden Luftlandungen ggf. zu bekämpfen sowie im Falle einer deutschen Seelandung Feuerunterstützung zu leisten. Sie leisteten hauptsächlich nachts und morgens Patrouillendienst.

Die Traditionen der polnischen Panzerzüge in Großbritannien knüpften an die in Murman verkehrenden polnisch besetzten Panzerzüge Nr. 1 und Nr. 2, die während des Bürgerkriegs in Murman die französisch-britisch-polnischen Einheiten bei Kämpfen während des Bürgerkrieges in Russland (1917-1922) um den Bahnhof Obozierskaja unterstützten.

Ende 1941 entwickelte das Armored Train Inspectorate einen Plan für die Panzerausbildung für Offiziere. Die Ausbildung gliederte sich in drei Stufen: Grundstudium (Kfz-Wesen), Fachstudium sowie Praktika und Ausbildungen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der neuen polnischen Einheiten (Panzerbrigaden, motorisierte und Infanterie-Einheiten) begannen bereits Ende 1941 Vorbereitungen für die schrittweise Auflösung der Züge. Am 10. April 1942 wurde die Auflösung von 3. und 4. Division angeordnet. Im Frühjahr wurden die Züge beider Staffeln an die Briten zurück übergeben. Die Auflösung der Staffeln I und II begann im März 1943. Im Juli wurde der letzte Zug, der Panzerzug "D", aufgelöst. Insgesamt dienten über 550 polnische Offiziere in gepanzerten Zügen.
Zugzusammenstellung:
Die Besetzungsstrukturen umfassten eine Offiziersposition, sieben Unteroffiziere und 47 für Private. Die Zugbesatzungen bestanden aus Offizieren verschiedener Waffengattungen, hauptsächlich aber aus der Infanterie. Die Besatzungen von zwei Panzerzügen bestanden z.B. nur aus Kavallerieoffizieren. Darin befanden sich nur wenige Panzeroffiziere.

Ein Zug bestand aus einer Lokomotive, zwei Loren (einer für Munition, der andere für den Transport von Schienen, Schwellen und Werkzeugen) und zwei aus Kohlewagen umgebauten Kampfwagen. Die Wände des Kampfwagens bestanden aus etwa hundert Millimeter dickem Beton, der zwischen Drei-Millimeter-Stahlplatten gegossen wurde. Der Wagen bestand aus zwei Teilen. Das erste war die 57-mm-Hotchkiss-Geschützhalterung. Im zweiten Teil gab es Schießpositionen für zwei Maschinengewehre des Typs Bren.

Die Lokomotiven wurden vom britischen Kriegsministerium von privaten Firmeninhaber geleast. Sie wurden von Briten gefahren.

Im Laufe der Zeit nahmen die Polen eine Reihe von Änderungen vor. 1941 wurde die Anzahl der Maschinengewehre auf drei erhöht und eine spezielle Gestelle für zwei gekoppelte MG Bren entwickelt, die für Flugabwehrfeuer geeignet waren. Auf Wunsch des Panzerzuginspektors, Oberst Lodz-Michalski, teilten die Briten den Zügen zwei Motorräder zu, rüsteten sie mit Telefonen und Funkstationen aus, und um die Jahreswende 1942–1943 wurden den Zügen Panzerwagen, Panzer und Kettenfahrzeuge zugeteilt. Dadurch war es möglich, eine große Anzahl von Offizieren im Umgang mit gepanzerten Geräten auszubilden.
Das Modell stellt den am längsten existierenden PANZERZUG D dar. (Quellen: www.gpm.pl und absatzweise Wikipedia)


Das Modell besteht aus einer bepanzerten Lokomotive, zwei Loren und zwei Kampfwagen. Die Fahrgestelle und Außenausrüstung aller Fahrzeuge wurde äußerst detailliert dargestellt

* Ein LC-Spanten-/Detail-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich können gelaserte Nieten und Sechskant-Schraubenköpfe – und Mutter in verschiedenen Größen bestellt werden, die die Panzerplatten schön „plastisch“ hervorheben können.

Modelllänge: 153 cm!

Feine Graphik, Tarnbemalung.


General- und Montagezeichnungen in einer, typisch für den Konstrukteur übersichtlichen und aussagekräftigen Art ergänzen nur eine Erklärung der zeichnerischen Symbolik. 

 
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