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Elektrotriebzug ET420 S-Bahn München 1:45 deutsche Bauanleitung, Modelllänge:

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Von dieser Art der Bahnfahrzeuge hatten wir noch nicht zu viele gehabt, die sowjetische U-Bahn des Typs 81 von Orlik (Nr. 099), Berliner S-Bahn ET/EB/ES 165 Vom Schreiber Bogen und die EZT 35WE "Impuls") Warschauer S-Bahn (Orlik Nr. A032), nun kam anlässlich des 50. Geburtstages der Münchener U-Bahn eine weitere, interessante und rieeeeesige Produktion: Elektrotriebzug ET 420 S-Bahn München als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz des Verlages Karton-Modell-Welt im Maßstab 1:45 (Spur 0).

Modellkonstruktion: Walter Tirl, Inhaber des Verlages.

Die Züge der DB-Baureihe 420 sind dreiteilige Elektrotriebzüge und die ersten für den S-Bahn-Verkehr in den Wechselstrom-S-Bahn-Netzen gebauten Fahrzeuge. Die Züge wurden ursprünglich für die S-Bahn München konzipiert und dort aufgrund ihres Ersteinsatzes im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1972 Olympiatriebwagen oder Olympia(trieb)züge genannt.


Derzeit kommen die Fahrzeuge außer in München noch bei der S-Bahn Köln und der S-Bahn Rhein-Ruhr zum Einsatz. Bei der S-Bahn Rhein-Main endete ihr Betrieb hingegen am 3. November 2014, bei der S-Bahn Stuttgart im November 2016. Über 400 Stück der Triebwagen wurden bereits verschrottet. Sechs Einheiten werden von verschiedener Seite aus museal erhalten.

Ein Triebzug besteht aus drei kurzgekuppelten Teilen, darunter zwei Endwagen mit jeweils einem Führerstand und ein Mittelwagen. Zwischen den Fahrzeugteilen ist kein Übergang möglich. Die Baureihennummer des Mittelwagens ist 421. Die Ordnungsnummer des zweiten Endwagens ist um 500 höher als die des anderen Endwagens und des Mittelwagens. Alle Mittelwagen sind in Aluminium-Leichtbauweise gefertigt. Die Endwagen waren zunächst noch in Stahlbauweise gehalten und wurden ab 420 131 ebenfalls in Aluminium ausgeführt, was neun Tonnen Leermasse einsparte. An den Endwagen sind Scharfenbergkupplungen eingebaut, um schnelles Kuppeln und Entkuppeln der Einheiten zu ermöglichen. Die Konfigurationen Kurzzug (eine Einheit), Vollzug (zwei Einheiten) und Langzug (drei Einheiten) sind möglich.

Während in den Endwagen nur Plätze der zweiten Klasse vorhanden sind, findet sich im Mittelwagen das Erste-Klasse-Abteil. In München wurde Mitte der 1970er Jahre, also bereits kurz nach den Olympischen Spielen, wegen akuten Mangels an Beförderungskapazität für die dortigen hohen Fahrgastzahlen die erste Klasse aufgegeben. Zuerst wurde nur die Beschriftung geändert, später die Trennwände im Inneren der Wagen entfernt. Bei den S-Bahnen Frankfurt und Stuttgart wurde der Bereich der ersten Klasse auf die Hälfte seiner konstruktiv ursprünglich vorgesehenen Größe verkleinert. Der zur zweiten Klasse umgebaute Erste-Klasse-Bereich blieb in den Fahrzeugen der ersten bis sechsten Bauserie am größeren Sitzplatzabstand weiterhin erkennbar.

Jeder Wagen besitzt vier Türen auf jeder Seite, insgesamt also 24 je Einheit, was zusammen mit dem höhengleichen Einstieg an Hochbahnsteigen einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglicht. Der wesentlich größere Anteil der Fahrzeuge war mit Taschenschiebetüren ausgestattet, die in den ersten Wintern in München durch eingedrungenen Flugschnee Probleme bereiteten. Nur die letzten beiden Bauserien haben Schwenkschiebetüren. (danke Wikipedia!)

Modellänge: 150 cm!

Vier Bänder in einem Karton mit einem Gewicht von knapp einem Kilogramm (!): zwei Endwagen, ein Mittelwagen und einen Band mit detaillierter Bauanleitung mit S/w- und Farbbildern eines gebauten Modells, seiner Baugruppen und Details. In jedem Band mit Bauelementen befindet sich ein Folienstück für die Verglasung der Wagen.

In diesem Modell können beide Führerstände und den gesamten Passagierbereich mit detaillierten Inneneinrichtungen ausgestattet werden, die Drehgestelle, die Stromabnehmer und die Außenausrüstung können ebenfalls ausführlich nachgebildet werden. Auf einigen Bildern wurde Innenbeleuchtung eines Wagens dargestellt – es ist kein Muss, wer aber über kleine Dioden und Draht verfügt, wäre es bestimmt eine Überlegung…

Präzise Computergraphik, originalgetreue Farbgebung (weiße Bemalung der Wagen, DB-Kennzeichnung, breite Auswahl von 8 Schildern und Liniennummern, feinste Beschriftung der Wagen mit Typenschildern und sonstigen Bezeichnungen ), Digitaldruck.



 
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