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italienischer Leichtkreuzer Alberico da Barbiano inkl. LC-Spanten-/Reling-/Detailsatz (1940) 1:200 extrem³

Der, aus seinen Spitzenqualität-Produktionen Inhaber des ukrainischen Avangard-Verlages hat nun für den polnischen Verlag GPM (Katalog-Nr. 624 – 18/2022) einen Extrempräzisions³-Kartonmodellbausatz i entworfen: den italienischen Leichtkreuzer Alberico da Barbiano im Bauzustand, Bemalung und Waffenkonfiguration aus dem Jahr 1940 in 2 optionalen Bemalungsmustern des Schiffsbugs in imposantem Maßstab 1:200. Das Modell kann auch ohne LC-Reling-/Detail-/Spantensatz bestellt werden.

Modellkonstruktion: Alexandr Balickij.

Die Alberico da Barbiano war ein Leichter Kreuzer der Alberto-di-Giussano-Klasse der Königlich Italienischen Marine. Sie wurde am 13. Dezember 1941 vor Kap Bon (Tunesien) durch eine Gruppe britischer und niederländischer Zerstörer versenkt. Das Schiff wurde nach Alberico da Barbiano, einem italienischen Condottiere, benannt.

Die Alberico da Barbiano war 169,01 m lang, 15,5 m breit, hatte eine Standardverdrängung von 5.150 t und einen maximalen Tiefgang von 5,11 m. Sie verfügte über sechs Dampfkessel und zwei Getriebeturbinensätze, welche zwei Schrauben antrieben. Mit 95.000 PS erreichte sie 37 kn. Bei einer Erprobungsfahrt vor Indienststellung wurde die Antriebsanlage, unter völliger Missachtung der Sicherheitsgrenzen, auf 123,479 ps hochgefahren. Sie erreichte so eine Geschwindigkeit von 42,05 kn. Diese konnte aber nur 30 Minuten aufrecht gehalten werden.

Die Bewaffnung der Alberico da Barbiano bestand aus acht 15,2-cm Schnellladekanonen L/53 in vier Doppeltürmen und sechs 10-cm-Schnellladekanonen L/47 ebenfalls in Doppeltürmen. Zudem verfügte sie über acht 37 mm/54 Flakgeschütze Modell 1932 und acht 13.2 mm/75.7 Flugabwehr-Maschinengewehre Modell 1931. Des Weiteren verfügte sie über vier Torpedorohr 53,3 cm.
Zugunsten einer höheren Geschwindigkeit wurde auf eine ausreichende Panzerung verzichtet. Die Alberico da Barbiano hatte lediglich eine Gürtelpanzerung von 24 mm und ein Panzerdeck von 20 mm Stärke. Zudem waren die Türme mit 23 mm Panzerung und der Kommandostand mit 40 mm geschützt.
Während des Spanischen Bürgerkriegs eskortierte die Alberico da Barbiano Versorgungsschiffe für die Franquisten.

Während des Zweiten Weltkriegs war sie der 4ten Kreuzerdivision zugeteilt. Sie nahm an der Seeschlacht bei Punta Stilo teil, ohne beschädigt zu werden. Sie versah danach noch mehrere Eskort- und Minenlegemissionen zwischen Italien und Nordafrika. Ab dem 1. September 1940 wurde sie wegen der unzureichenden Panzerung in Pula als Schulschiff genutzt. Aufgrund der schlechten Versorgungslage in Nordafrika wurde sie am 1. März 1941 wieder der 4. Kreuzerdivision zugeteilt. Sie sollte zusammen mit ihrem Schwesterschiff Alberto di Giussano dringend benötigte Versorgungsgüter nach Tripolis bringen. Beide Schiffe waren überladen und hatten Fässer mit Treibstoff an Deck gestapelt. Als Eskorte wurde ihnen nur die Cigno, ein Torpedoboot der Spica-Klasse zugeteilt. Am 12. Dezember 1941 verließ der kleine Konvoi Palermo. Am Nachmittag desselben Tages sichtete eine CRDA Cant Z.1007 nahe Algier vier nach Osten laufende Zerstörer. Admiral Antonino Toscano, Kommandeur des Konvois, erhielt am späten Abend eine Warnung über feindliche Schiffe, von Malta kommend.

Die 4th Destroyer Flotilla bestehend aus der HMS Sikh, der HMS Maori, der HMS Legion und der niederländischen Isaac Sweers unter dem Kommando von Commander G. H. Stokes sichtete die drei italienischen Schiffe am 13. Dezember 1941 um 02:30 Uhr. Um 02:45 Uhr wurde der Kontakt von einer Vickers Wellington bestätigt. Das Flugzeug wurde auch von Konvoi bemerkt. Im Schutz der Dunkelheit und Radareinsatz gelang es den Zerstörern, die Kreuzer zu überraschen (Seegefecht bei Kap Bon). Die HMS Maori and Isaac Sweers griffen die Alberto da Giussano mit Torpedos und Geschützfeuer an. Das Schiff wurde schnell ausgeschaltet und sank. Gleichzeitig griffen die HMS Sikh und HMS Legion die Alberico da Barbiano an. Ein Torpedo traf im Vorschiff, kurz darauf ein weiterer in Höhe der Maschinenraums. Geschützfeuer entzündete den auf dem Deck gelagerten Treibstoff. Die Mannschaft begann daraufhin, das Schiff zu verlassen. Ein dritter Torpedo, wahrscheinlich von der HMS Legion traf das Schiff im Heck. Es kenterte und versank brennend. 534 Seeleute, darunter Admiral Antonino Toscano, sein gesamter Stab und Kaptän Giorgio Rodocanacchi, Kommandant der Alberico da Barbiano, starben bei diesem Gefecht.
2007 fand eine italienische Expedition das Wrack der Alberico da Barbiano. (danke Wikipedia!)

* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) und Stoffflaggen können Sie für das Modell aus unserem Zurüstteil-Sortiment zusätzlich bestellen!

** Ein Lasercut-Reling-/Detail-/ Spantensatz liegt dem Bausatz bei!                                                                                        

*** Ebenfalls zusätzlich kann ein Ankerkettensatz bestellt werden!           

Wie bei allen Bausätzen von Alexandr Balickij bietet die Modelldetaillierung das Höchste, was die 1:200-Schiffskartonmodelle gegenwärtig zu bieten haben und so kann z.B. das filigrane Flugzeugmodell mit Cockpitverglasung und Innenraum des Cockpits und in zwei Darbietungen (ausgestreckte oder zusammengeklappte Tragflächen) dargestellt werden; alle Beiboote verfügen ebenfalls über Innenräume, die größeren Kutter mit umfangreicher Inneneinrichtung; die Poller wurden aus jeweils 11 Streifen zusammengeklebt, um entsprechende Profile zu erhalten; alle Flakgeschütze wurden mit feinsten Details ausgerüstet; der Flugzeughangar kann als geschlossen oder als geöffnet und mit Innen-Strukturelementen ausgestattet werden, in seinem Inneren kann ein Flugzeug „abgestellt“ werden; die Hangar-Lüftung kann ebenfalls als geschlossen oder als geschlossen dargestellt werden;

Modelllänge: 85 cm!

Vorzügliche, feine Graphik (grüner Unterwasserschiff, grauer Tarnanstrich, dunkelbrauner Deck in Holzmusterung, zwei optionale Bemalungsmuster des Schiffsbugs: entweder als markante schräge weiß-rote Streifen oder in der Holzgraphik).

Zahlreiche 3-D-Bau- und Explosionszeichnungen, sowie Detailskizzen ergänzen polnische und englische Erklärungen der zeichnerischen Symbole, die für die Kennzeichnung der Bauelemente verwendet wurden. 
 
 
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