Feuerwehr-Doppelrotor-Hubschrauber Kaman K-1200 K-Max 1:33

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Nach der Darstellung dieses Hubschrauber-Musters, allerdings in Transporterversion (Orlik Nr. 110) nun dieser US-amerikanischer Doppelrotor Kaman K-1200 K-Max in der Darstellung des Feuerwehr-Hubschraubers mit der Kennzeichnung N267KA der US-Firma Lohman Helicopter LLC als Präzisions-Kartonmodellbausatz des polnischen Orlik-Verlages (Katalog-Nr. 159 - 6/2020) im Maßstab 1:33.

Modellkonstruktion: Aleksey Yamaschikov / Russische Föderation.


Der K-1200 K-Max ist ein Hubschrauber mit Flettner-Doppelrotor (ineinandergreifende Hauptrotoren mit Flettnerklappen) des US-amerikanischen Herstellers Kaman Aerospace. Er ist speziell für den Transport von Außenlasten entwickelt worden.

Der deutsche Luftfahrtpionier Anton Flettner, der in der Zeit von 1947 bis 1958 Chefkonstrukteur bei Kaman in Bloomfield (Connecticut) war, führte für seine Hubschraubertypen, die er dort entwickelte, den Flettner-Doppelrotor auf der Basis seines in Deutschland 1943 entwickelten Vorgängermodells Flettner Fl 282 ein. Der besondere Vorteil dieser heckrotorlosen Auslegung liegt in der großen Nutzlast, die mit relativ geringer Antriebsleistung erreicht wird, beim K-Max übersteigt diese das Leergewicht deutlich.
Der K-Max wurde speziell zum Transport von Außenlasten entworfen. Nach dem Erstflug am 23. Dezember 1991 wurde die Maschine 1994 schließlich zugelassen. Aufgrund der starken Spezialisierung wurden nur wenige Exemplare gebaut und die Produktion lief 2003 aus. Aufgrund der noch immer bestehenden Nachfrage für dieses Nischenprodukt gab Kaman 2015 bekannt, die Produktion des zivilen K-Max wieder aufzunehmen.

Es entstand so ein einmotoriges Fluggerät, das aufgrund seines speziellen Einsatzzweckes – Flüge mit großen Außenlasten – sehr minimalistisch ausgeführt wurde. Der Rumpf in Aluminium-Halbschalenbauweise ist gerade so breit, den Piloten sowie das Triebwerk mit Getriebe und den Kraftstofftank aufzunehmen. Auf Copiloten- und Passagiersitze wurde ebenso verzichtet wie auf internen Stauraum, mit Ausnahme eines kleinen Gepäckfaches hinter dem Pilotensitz. Durch diese einfache Konstruktion wird das Leergewicht so gering wie möglich gehalten, zudem hat der Pilot zu beiden Seiten seines Cockpits eine sehr gute Sicht nach unten auf die Außenlast. Der Rumpf hat ein starres Dreibeinfahrwerk sowie einen Heckausleger mit horizontalen und vertikalen Stabilisierungsflächen, die zur Steuerunterstützung als Pendelruder (horizontale Stabilisierungsfläche) und als Ruderklappe mit angelenkt werden. Die gegenläufig ineinanderkämmenden Rotoren haben jeweils zwei Rotorblätter und sind über das Hauptgetriebe fest um 90° versetzt synchronisiert. Die Steuerung der Anstellwinkel der Rotorblätter erfolgt mit jeweils einer Flettnerklappe an der Hinterkante der Blätter. Die Rotorblätter bestehen aus einem formgebenden, durchgehenden Nasenholm aus Sitka-Fichten-Schichtholz im vorderen sowie einem wabenförmigem Stützkern im rückwärtigen Teil des Profils und sind mit Faserverbund-Laminat überzogen.

Als Besonderheit besteht die (mehr theoretische) Möglichkeit, für kurze Flüge einen Passagier bzw. ein Crewmitglied an einem außen am Rumpf befestigten Sitz („Personnel carrying device system“) mitzunehmen.

Der K-Max wird hauptsächlich zum Heli-Logging in schwer zugänglichen Gebieten eingesetzt, da das Bergen der Baumstämme aus der Luft für die Wälder und Böden wesentlich schonender ist als schweres Arbeitsgerät am Boden, das Schäden im Unterholz anrichtet. Ein ähnlicher Einsatzschwerpunkt aus jüngerer Zeit ist die schnelle Aufarbeitung von Wurfholz nach Sturmschäden im alpinen Bereich, um Borkenkäferbefall vorzubeugen; so waren nach dem Sturm Kyrill im Januar 2007 mehrere Maschinen dieses Typs im bayerischen und österreichischen Alpenraum im Einsatz.

Diese Maschinen wurden weiterhin in der Schweiz und in Liechtenstein eingesetzt: HB-XHJ stürzte 1999 ab; aktuell sind zwei K-Max bei der „Rotex“ im liechtensteinischen Balzers im europaweiten Einsatz. Eine Maschine der „Eagle Helicopter“ in Zweisimmen erlitt bei einer Notlandung wegen technischer Probleme am 2. Oktober 2007 auf der Ibergeregg im Schweizer Kanton Schwyz Totalschaden. Eine andere (JA6184) gehört Kyokuto Boeki (Japan Royal Helicopter) in Japan.

Eine Version als Optionally Piloted Vehicle BURRO (Broad Area Unmanned Responsive Resupply Operations) für militärische Nachschubzwecke ist im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Im Feldversuch mit zwei Hubschraubern in Afghanistan wurden bereits über 1000 Missionen unbemannt absolviert.
(danke Wikipedia!)


Lohman Helicopter ist ein Full-Service-Unternehmen für Versorgungsunternehmen / Charterhubschrauber, das sich auf Präzisionslift- / Außenlastbetrieb, Bau und Wartung von Stromleitungen, Brandbekämpfung sowie Abholzungsarbeiten im gesamten Westen der USA spezialisiert hat.


Unsere erfahrenen und sachkundigen Piloten zeigen jedes Mal, wenn sie aufsteigen, ihr Engagement und ihre Sorgfalt. Unsere Präzision, Ausbildung und Erfahrung stellen sicher, dass wir unabhängig von der Arbeit den besten Flugservice bieten. Wir bieten Dienstleistungen im gesamten pazifischen Nordwesten - und im Westen der USA. (Text: Homepage Lohman Helicopter LLC)

In diesem Modell können dargestellt werden: beide Rotoren drehbar, detaillierte Cockpit-Inneneinrichtung, interessantes Kufen-Rad-Fahrwerk, Löschwasser-Tank angebaut an die Unterseite des Rumpfes mit einer schenkbaren Saugvorrichtung (optional kann auf dieser Stelle eine Winde-Vorrichtung angebaut werden), markantes Leitwerk…

Modelllänge: 47 cm!

* Ein Lasercut-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann eine durchsichtige Kunststoffkanzel bestellt werden!


Sorgfältige Druckqualität und originalgetreue Farbgebung (feuerrote Bemalung eines Feuerwehrhubschraubers, Kennzeichnung und zahlreiche Logos der Fa. Lohman Helicopter LLC).

Polnische und russische Bauanleitungen ergänzen General-, Montagezeichnungen, Skizze und Schablonenzeichnungen.


 
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