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Hospices de Beaune (Burgundenland), "Hotel Gottes" 1:250

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Das weltberühmte, christliche Hospiz in der Stadt Beaune im Département bzw. Weinbaubereich Côte d’Or im Burgund wird treffend auch „Hôtel Dieu“ (Hotel Gottes) genannt. Es wurde von Nicolas Rolin (1376-1462), dem Kanzler des burgundischen Herzogs Philipp dem Guten (1396-1467) und seiner Frau Guigone de Salins (1403-1470) im Jahre 1443 zu karitativen Zwecken gegründet. Seitdem werden die Einkünfte aus den dazugehörigen Weingärten und Ackerflächen für die Armen, sowie für die Alten- und Krankenpflege verwendet. Die Rebflächen und Ackerflächen vermehrten sich stetig durch Schenkungen und Erbschaften in den Teilbereichen Côte de Beaune und Côte de Nuits. Nach einem halben Jahrtausend umfasst der Besitz heute 62 Hektar Rebfläche, die sich auf rund 40 Parzellen verteilen, die alle Grand Cru- oder Premier Cru-Status haben.

Dazu zählen auch absolute burgundische Spitzenlagen wie zum Beispiel am berühmten Corton-Berg im Bereich Aloxe-Corton. Der Wein wird für den Burgund eigentlich ungewöhnlich zu Cuvées assembliert, die nicht unbedingt aus einem bestimmten Climat (Lage, Weinberg) stammen müssen. Heute sind dies 27 Rotweine und 11 Weißweine, jede dieser Cuvées trägt den Namen eines bedeutenden Wohltäters. Das sind unter anderem Persönlichkeiten wie Nicolas Rolin und Guigione de Salins (dem Stifter-Ehepaar), sowie Raymond Cyrot, Madeleine Collignon, Maurice Drouhin und Paul Chanson.
Die Weine werden seit dem Jahre 1859 versteigert, wobei die Zuschlags-Preise oft höher sind als ihr tatsächlicher Wert. Nach starken Qualitäts-Schwankungen wurde hinter dem Hôtel-Dieu eine neue Kellerei errichtet und alle Weine in neuen Barrique-Fässern ausgebaut. Einheitliche Etiketten wurden im Jahre 1970 eingeführt. Die Weinproduktion ergibt im Durchschnitt jährlich rund 700 Pièces (Fässer zu 228 Liter), das heißt etwa 1.600 Hektoliter Wein (früher wurde das alte Hohlmaß Queue verwendet). Jährlich findet am dritten Sonntag im November die berühmte Auktion der Welt in der Markthalle gegenüber dem Hôtel-Dieu statt. Dies ist eine von drei Events innerhalb drei Tagen, die als „Trois Glorieuse“ (Drei glorreiche Tage) bezeichnet werden.
Als Käufer treten Händler, Restaurants, Organisationen und auch private Weinliebhaber aus aller Welt auf. Der Ertrag der Auktion kommt dem Hospital zu Gute, dessen ehemaligen Krankensäle, die Kapelle und die Kunstschätze der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Versteigerung des Jahres 2007 war die bereits 147. Auktion seit dem Gründungsjahr 1849. Dabei wurde ein monetäres Rekordergebnis erzielt, die 607 Fässer erbrachten insgesamt € 3,8 Millionen. Am Samstag vorher veranstaltet die berühmte Weinbruderschaft Confrérie des Chevaliers du Tastevin im „Clos du Vougeot“ ein Galadiner. Am Montag gibt es seit den 1920er-Jahren das von Comte Jules Lafon begründete traditionelle Mittagessen Paulée de Meursault.

Quelle:  Wein-Plus GmbH

 

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