Kutter HMS Alert 1776 + Piraten-Logger Le Coureur (1777) 1:96

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Eine Produktion aus der Reihe der berühmtesten und schönsten Segelschiffe der Welt des Shipyard-Verlages (Nr.24) schließt eine weitere Lücke in der Modellbaulandschaft und bietet zudem eine Möglichkeit, zwei Segelschiffe von nahezu Werftmodellqualität herzustellen: französischer Piraten-Logger LE COUREUR, ein typischer Logger aus dem Jahre 1776 mit schöner Formeinheit und großer Segel-Gesamtfläche (bereits in dem Shipyard-Heft Nr. 8 herausgebracht, jetzt erweitert mit einigen Details und verfeinert) und britischer Kutter HMS ALERT aus dem Jahre 1777 als Präzisions-Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:96.

Die LE COUREUR wurde im Jahre 1776 in Dunkerque gebaut, zu dem Zeitpunkt kämpften 13 US-Staaten seit etwa einem Jahr um ihre Freiheitsrechte. Als im Jahre 1778 die Kampfhandlugen einen bürgerkriegsähnlichen Charakter erreichten, wurde zwischen den USA und Frankreich ein Bündnisabkommen abgeschlossen. In Folge dessen stellte Frankreich Großbritannien ein Ultimatum, wonach Großbritannien die Unabhängigkeit der USA anerkennen sollte und sämtliche britischen Einheiten den amerikanischen Boden verlassen sollten... Parallel zu den offiziellen Bemühungen der Konfliktlösung gingen in Frankreich Kriegsvorbereitungen einher, sowie der König als auch die französischen Minister warteten nur auf einen Vorwand zu einer Kriegserklärung. Am 17. Juni. 1778 ereignete sich im Ärmelkanal ein Zwischenfall: An dem Tag führte die französische 30-Kanonen-Fregatte LA BELLE POULE in Begleitung der Fregatte LA LICORNE, der Korvette L'HIRONDELLE und des Loggers LA COUREUR einen Beobachtungsdienst der Britischen Ärmelkanal-Schiffseskader (Channel Fleet) durch. Als der Kapitän der LA BELLE POULE bei einer Begegnung mit der britischen Fregatte HMS ARTHEUSA verweigerte, eine Erklärung hinsichtlich des Segleraufenthaltes in der direkten Nähe der britischen Einheiten abzugeben, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Fregatten. Auch zwei Geleitschiffe, die LA COUREUR und die HMS ALERT begannen einen gegenseitigen Beschuss. Der schwere und erbitterte Kampf zwischen den Fregatten dauerte etwa 5 Stunden und infolgedessen bekamen die beiden Segler solch schwere Beschädigungen, daß sie sich ziemlich gleichzeitig in ihre Stützpunkte zurückzogen, um instandgesetzt zu werden. Währenddessen lieferten sich auch die kleineren Einheiten einen erbittertes, ein mörderisches Gefecht, bei dem sie sich "Bord an Bord" -stehend zwei Stunden lang, beinahe ununterbrochen gegenseitig beschossen haben. Letztendlich wurde die LE COUREUR nach einem abgewehrten Eroberungsversuch und unzähligen Schussbeschädigungen doch erobert. Der ebenfalls gefangen genommene französische Kapitän Chevalier de Risily wurde für seine Tapferkeit mit dem Kreuz des St. Louis ausgezeichnet. Der Lugger erlitt bei dem Gefecht Dutzende von Schusslöchern, z.T. auf der Höhe der Wasserlinie, die HMS ALERT, die besser ausgerüstet war (12x 6-Pfund-Kanonen und 12x Falkonetten) hatte nur kleinere Beschädigungen, dafür aber 10 gefallene Matrosen zu beklagen... Ein Prätext für den Kriegsausbruch wurde gefunden... Im Jahre 1780 wurde die LE COUREUR durch zwei US-Piratenschiffe zurückerobert...

Der britische Kutter HMS ALERT wurde am 24. Juni 1777 vom Stapel gelassen. Die Einheiten der Klasse wurden bei der Royal Navy für Patrouillendienste, Postbeförderung, Kampf gegen Schmuggler und Seeräuber benutzt. Die ersten Aufgaben führten die HMS ALERT auf die Gewässer des Ärmelkanals, wo sie eigene Handelsschiffe begleitete, anschließend wurde sie auf den westlichen Bereich des Kanals verlegt. Dort ereignete sich der erste Kampfeinsatz des Seglers: Am 18. September 1777 haben ihre Beobachtungsposten in der Nähe des Kaps Quessant ein Kleinschiff entdeckt. Der Kapitän der HMS ALERT, Oberleutnant John Basely versetzte die Besatzung in Kampfbereitschaft und befahl, das fremde Schiff einzuholen. Die verfolgte Einheit stellte sich als die US-amerikanische Brigg USS LEXINGTON, die mit 16x 4-Pfund und 12x Falkonetten ausgerüstet war. Ihre Besatzung bestand aus 84 Mann. Vor kurzem beteiligte sich die amerikanische Einheit an der Eroberung von 14 Handelsschiffen und ihre Vorräte an Schießpulver und Kanonenkugeln waren erschöpft. Nach einem kurzem Kampf wurde die USS LEXINGTON übernommen. Die HMS ALERT brachte ihre Beute nach England und nach kurzer Instandsetzung und Ergänzung ihrer Vorräte legte sie wieder ab, um ihren Patrouillendienst wieder aufzunehmen – diesmal jedoch auf den südlichen Gewässern von Portugal, wo sie bis Anfang Januar 1778 blieb. Während des darauf folgenden Aufenthaltes in Plymouth wurden ihre 4-Pfünder gegen 6-Pfünder ausgewechselt. Danach wurde die HMS ALERT, zusammen mit der Fregatte HMS ARETUZY wieder für das Patrouillieren des Ärmelkanals eingeteilt. Am 17. Juni 1778 ereignete sich dort ein Zwischenfall: An dem Tag führte die französische 30-Kanonen-Fregatte LA BELLE POULE in Begleitung der Fregatte LA LICORNE, der Korvette L'HIRONDELLE und des Loggers LA COUREUR einen Beobachtungsdienst der Britischen Ärmelkanal-Schiffseskader (Channel Fleet) durch. Als der Kapitän der LA BELLE POULE bei einer Begegnung mit der britischen Fregatte HMS ARETHUSA verweigerte, eine Erklärung hinsichtlich des Segleraufenthaltes in der direkten Nähe des britischen Verbandes abzugeben, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Fregatten. Ein schwerer und erbitterter Kampf zwischen den beiden Fregatten dauerte etwa 5 Stunden, infolgedessen die beiden Segler solch schwere Beschädigungen erlitten, daß sie sich ziemlich gleichzeitig in ihre Stützpunkte zurückziehen mussten, um instandgesetzt zu werden. Währenddessen lieferten sich auch die kleineren Einheiten ein erbittertes, ein mörderisches Gefecht, in dem sie sich, "Bord an Bord" -stehend zwei Stunden lang, beinahe ununterbrochen aus allen verfügbaren Rohren gegenseitig beschossen haben. Letztendlich wurde die LE COUREUR nach einem abgewehrten Eroberungsversuch und unzähligen Schussbeschädigungen doch gefangen genommen. (Der auch gefangengenommene französische Kapitän Chevalier der Risily wurde für seine Tapferkeit später mit dem Kreuz des St. Louis ausgezeichnet.) Der Lugger erlitt bei dem Gefecht Dutzende von Schusslöchern, z.T. auf der Höhe der Wasserlinie, die HMS ALERT, die besser ausgerüstet war (12x 6-Pfund-Kanonen und 12x Falkonetten) hatte nur kleinere Beschädigungen, dafür aber 10 gefallene Matrosen zu beklagen... Im Juli 1778 kehrte die HMS ALERT zurück zum Schiffseskader des Admirals Keppela zum Dienst , dem auch die berühmte HMS VICTORY mit 104-Kanonen ebenfalls angehörte. Am 17. Juli, als sich die HMS ALERT von dem Verband auf der Suche nach gegnerischen Einheiten entfernte, wurde sie selbst überrascht und durch die französische Fregatte JUNON erobert…

1 732 Elemente (auf 19 Bögen 21x30cm) zählt die sehr ästhetische, anspruchsvolle und sehr dekorative Segelschiffnachbildung, inkl. Segelsatz als Vorlage für die Stoffelemente, Takelpläne, und Schablonenzeichnungen für die Masten und Rahen, detaillierte Bewaffnung: 8x 6-Pfund Kanonen der Le Coureur und 12x 6-Pfund Kanonen und 12 Falkonetten der HMS Alert, ein Beiboot, detaillierte Ruderanlagen, Anker, Beschlagnägel, Blöcke, Jungfernzurrings...

* Ein Kanonenrohren-Satz für die HMS Alert aus Messing kann zusätzlich bestellt werden!

** Auch zusätzlich kann ein Kanonenrohren-Satzu für die Le Coureur bestellt werden!

*** Stogg-Segelsätze für beide Segler können (auch zusätzlich) bestellt werden!

*** LC-Detailsatz für beide Schiffe können zusätzlich bestellt werden!

**** Rundholz-Sätze für Mastenbau können ebenfalls zusätzlich bestellt werden!

***** Blöckchen-/Jungfern-/Herzblöckensätze für beide Schiffe können zusätzlich bestellt werden!

Modelllängen: 42 cm (HMS Alert) und 47cm (Le Coureur)!

3-D-Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische, englische, französische und deutsche Kurzbauanleitung.

Frische, originalgetreue Farbgebung (wobei die Deckaufbauten der HMS Alert optional in zwei Bemalungen -rot und braun- dargestellt werden können), Computergraphik, gute Druckqualität, nun auf einer gut zu verarbeitenden Kartonsorte (lange Zeit galt der Shipyard-Karton als nicht besonders bastlerfreundlich...).

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