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Leichtkreuzer SMS Elbing (1915) 1:200 übersetzt, Offset

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Eine interessante Schiffskonstruktion aus der Zeit noch vor dem 1. Weltkrieg in einer gut detaillierten und sauber gezeichneten Produktion des Modelik-Verlages (Nr.21/2007 noch in Originalausgabe als Offsetdruck und nicht als die gegenwärtigen Digitaldruck-Modelle): leichter Kreuzer SMS ELBING im Bauzustand aus dem Jahre 1915 als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:200.

Modellkonstrukteur: der noch wenig bekannte Michal Glock.

Das Russische Kriegsmarine-Ministerium hat im Jahre 1912 das sog. Kleine Programm des Flottenausbaus angenommen, im Rahmen dessen die russischen Seekräfte des Fernen Ostens verstärkt werden sollten. Bei der Werft F. Schichau in Elbing /Elblag (mit Werken in Elbing, Danzig/Gdansk und Königsberg/Kaliningrad) wurden zwei Leichtkreuzer geordert, die ADMIRAL NIEWILSKOJ zum Preis von 3,5 Millionen Rubel in Gold und ein Schwesterschiff. Das Projekt der Kreuzer wurde nach einem eigenen Entwurf Nr. 356 der Schichau-Werft ausgearbeitet. Bis heute befinden sich in dem Staatlichen Archiv Danzig, Zweigstelle Marienburg/Malbork einige originale Werftunterlagen auf deren Grundlage das Modell z.T. entworfen wurde. Die ADMIRAL NIEWILSKOJ wurde im Werk Danzig im Frühjahr 1913 als Bau Nr. 894 auf Kiel gelegt, die meisten Hauptbaugruppen, darunter die Kessel und Turbinen wurden in dem Werk Elbing erstellt und 37 km nach Danzig transportiert. Der feierliche Stapellauf fand am 5. August 1914 statt. Bereits am 21. November 1914 wurde die Einheit von der Deutschen Kriegsmarine übernommen und entsprechend dem Brauch, die Leichtkreuzer mit Namen der größeren deutschen Städte zu benennen, in SMS ELBING umgetauft. Nach der Indienststellung am 4. September 1915 wurde der Kreuzer anfänglich auf der Ostsee gegen die Russischen Kräfte eingesetzt, es kam jedoch zu keinen direkten Auseinandersetzungen mit dem Gegner. Am 4. November 1915 kollidierte die SMS ELBING während einer Übung mit einem deutschen Zerstörer und obwohl keine größeren Schäden entstanden waren, musste der Kreuzer einige Wochen instandgesetzt werden. Die einzige Operation auf der Ostsee, woran sich die SMS ELBING beteiligte, war die Aktion zusammen mit der SMS AUGSBURG und einigen anderen kleineren Einheiten in der Nacht vom 5. auf 6. Dezember 1915 in der Nähe der Meeresengen zwischen der Insel Ösel/Saaremas, nördlich des Riga’schen Meerbusens, wo eine Minensperre aus 700 Seeminen aufgestellt wurde. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle, die Minen wurden jedoch von den Russen schnell entdeckt. Anfang 1916 wurde die SMS ELBING auf die Gewässer der Nordsee verlegt und der 2. Aufklärungsgruppe angeschlossen. Im Rahmen des Verbandes beteiligte sie sich am 25. April 1916 an dem Beschuss der britischen Küste bei Yarmouth. Die letzte Operation, an der der Kreuzer teilnahm, war die zugleich größte Seeschlacht des 1. Weltkrieges, die Jütland-Seeschlacht vom 31. Mai bis 1. Juni 1916. Die SMS ELBLING war eine von den ersten deutschen Einheiten, die Kampfkontakt zu den gegnerischen Kräften aufnahmen. Infolge der Schlacht erlitt sie jedoch keine nennenswerten Beschädigungen. Während der Rückkehr wurden die deutschen Schiffe durch englische Zerstörerflottillen mehrmals angegriffen. Zum Zeitpunkt eines solchen Angriffes um 0:30 Uhr am 1. Juni 1916, als die britischen Zerstörer ihre Torpedos abgefeuert hatten, versuchte das deutsche Panzerschiff SMS POSEN ihnen auszuweichen und rammte dabei unglücklich die SMS ELBING. Die Rumpfbeschädigungen des Kreuzers waren schwer, es kamen dabei vier Matrosen um, es bleibt jedoch bis heute unklar, ob unter anderen Bedingungen eine Rettung der Einheit doch nicht möglich gewesen wäre. In der Situation des gegnerischen Drucks wurde das Verlassen des Schiffes und gegen 3:00 morgens die Öffnung der Seeventile der bereits menschenleeren SMS ELBING befohlen …bis heute ruht sie auf dem Meeresboden der Nordsee mit Koordinaten 55°49’N/05°54’E.

Verdrängung (standard / voll): 4390 / 5252 t; Länge: 134,5m; Tiefgang: 5,98m; Geschwindigkeit: 27,5kn; reichweite: 5000 sm (bei einer Geschwindigkeit von 15 kn); Bewaffnung: 8x 150mm, 2x 52mm (2x 88mm) –Flak, 2x Torpedorohre 500mm; 120 Seeminen; Besatzung: 21 Offiziere und 421 Unteroffiziere und Matrosen.

Ein Vollrumpfmodell, dass auch ohne Unterwasserschiff gebaut werden kann.

895 Elemente + 34 Schablonenteile + Reling auf 12 Bögen 21x30cm ermöglichen eine überaus solide Darstellung des Schiffes: alle Waffen (Haupt-, Flakgeschütze, Torpedorohre), Decks, Aufbauten, Ausrüstung und alle Details wurden ausführlich (z.B. 10-teilige Scheinwerfer, 7-teilige Schlauchtrommel, Rettungsboote, Bootsdavits, 3-teiliges Steuerrad, Durchbrochene Sockel und Träger der Deckaufbauten und Brücken, sämtliche Türen, Rettungsringe, Wappen von Elbing als separate Elemente, die die Dreidimensionalität entsprechender Stellen ausmachen, dargestellt.

* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) und Stoffflaggen können Sie für das Modell aus unseren Zurüstteil-Angeboten zusätzlich mitbestellen! Wir beraten Sie gerne dabei, falls Sie sich es wünschen.

 

** Ein Lasercut-Spantensatz kann zusätzlich mitbestellt werden!

 

 

*** Ein Ankerkettensatz kann zusätzlich mitbestellt werden!

Feine Computergraphik, modernste Farbgebung mit vielen sorgfältig ausgearbeiteten Details, wie z.B. perfekt graphisch nachgebildeten hölzernen Flächen der Decks, halbglänzender Golddruck der Schiffsschrauben...

Generalzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische Bauanleitung, die dem Bausatz in übersetzter Form beiliegt!

 

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