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Linienkreuzer sms Seydlitz 1:200

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SMS Seydlitz
Teile: 759 + 824 Schablonenelemente
Maßstab: 1/200
Länge: 100 cm

Eine der berühmtesten Schiffe der Kaiserlichen Marine des Ersten Weltkrieges: Linienkreuzer SMS SEYDLITZ als ein bereits seltener Kartonmodellbausatz des nicht mehr existierenden ModelCard-Verlages (Nr.71) im Maßstab 1:200. Bestimmt nicht die brillante Graphik der modernsten Kartonmodelle, aber auf Grund der ungewöhnlich umfangreichen Ausarbeitung in der Form von Detailzeichnungen (z.B. bis hin zur Länge, Breite, Stärke –in zwei Ebenen- der einzelnen Glieder der Ankerkette reichen!) und einer Anzahl der Schablonenzeichnungen, die höher als die Anzahl der Papier-/Kartonteile ist, mit Sicherheit nicht nur ein „weißer Rabe“ für die Bogensammlung...

Modellkonstrukteur: Ryszard Bartkowski, von Beruf Maschinenbauingenieur aus Wroclaw/Breslau!

Die SMS SEYDLITZ wurde in den Jahren 1911-1912 gebaut, lief am 30. März 1912 vom Stapel und wurde am 22.Mai 1913 in Dienst gestellt. Zu Beginn des 1.Weltkrieges nahm sie Anfang November 1914 an der wenig effektiven Verminen -Operation der britischen Gewässer in der Nähe von Yarmouth teil, während der die Kriegsmarine eine Minensperre aufstellte, die britischen Zerstörer und die Küstengebiete beschoss, ohne jedoch sichtbare Erfolge zu erzielen. Am 16. Dezember 1914 beteiligte sich die SMS SEYDLITZ als Flaggschiff des Konteradmirals von Hipper in Begleitung der SMS MOLTKE und SMS BLÜCHER an einer Aktion gegen Landziele bei Hartlepool. Nachdem die dort patrouillierenden britischen Zerstörer abgedrängt wurden, näherten sich die deutschen Kräfte der Stadt, beschossen die Hafen-, Industrieanlagen und Häuser von Hartlepool und verrichteten dabei beachtliche Schäden. Die britische 152mm-Küstenartillerie traf während des Gefechtes die SMS BLÜCHER mit vier und die SMS SEYDLITZ mit drei Geschossen. Im Januar 1915 nahm der Linienkreuzer zusammen mit weiteren Linien-, bzw. Panzerkreuzern SMS BLÜCHER, SMS DERFFLINGER und SMS MOLTKE, weiteren vier leichten Kreuzern und achtzehn Zerstörern an der Seeschlacht bei der Dogger-Bank gegen den britischen Verband des Admirals Beatty teil. Während des Gefechtes schlug ein Schwergeschoss der HMS LION gegen die Panzerbarbette des 280mm-Achtergeschützturmes, drang durch, explodierte und verursachte einen heftigen Brand, der die beiden Hecktürme zerstörte. Auf der Stelle sind 159 Matrosen umgekommen und 33 weitere wurden verwundet, nur die sofortige Überflutung der Munitionskammer und das Reinlassen von 1000 t Wasser in die Schiffskonstruktion hinein rettete das Schiff. Der Tiefgang vergrößerte sich dabei bis auf 11m (von regulären knapp 8m) und die Geschwindigkeit sank dramatisch. Die SMS SEYDLITZ teilte jedoch das Schicksal der versunkenen SMS BLÜCHER nicht und erreichte ihren Stützpunkt… Nach der Instandsetzung kehrte der Linienkreuzer zurück zum Dienst und wurde auf der Ostsee gegen die Russische Marine eingesetzt. Im August 1915 griff das russische U-Boot E1 während der Kämpfe um Riga die deutschen Kreuzer an, ein Torpedo verfehlte den Achter der SMS SEYDLITZ um wenige Meter und traf die SMS MOLTKE. Am 25.April 1916 um 16:00 Uhr ist die SMS SEYDLITZ auf eine Seemine aufgefahren, erlitt schwere Beschädigungen, ist aber nicht gesunken. Mit 1400t Wasser im Rumpf erreichte sie den Stützpunkt Ems und weiterhin Jade. Nach der erneuten Indienststellung beteiligte sich die Einheit an der größten Seeschlacht des 1.Weltkrieges, an der Jütland-Schlacht. Bereits in den ersten Minuten der Auseinandersetzung wurde die SMS SEYDLITZ zwei mal getroffen, darunter schlug eine schwere Granate gegen den linken 280mm-Artillerieturm, verursachte eine Munitionsexplosion und tötete seine ganze Besatzung. Der Kreuzer blieb trotzdem auf dem Schlachtfeld und verursachte mit massivstem Beschuss zusammen mit der SMS DERFFLINGER eine Munitionsexplosion und den darauf folgenden Untergang der britischen HMS QUEEN MARY. Als Vergeltung griffen vier britische Zerstörer die SMS SEYDLITZ mit einem mutigen Torpedoangriff an und trafen sie mit einem Torpedo gegen ihren Bug. Dank seiner starken Konstruktion behielt jedoch der Kreuzer seine Kampfbereitschaft immer noch. Kurz vor 18:00 Uhr starteten die deutschen Kreuzer einen erneuten Beschuss der britischen Kräfte, in der Gefechtsphase wurde jedoch die SMS SEYDLITZ selbst mit acht weiteren Geschossen getroffen. Bereits bei dem Rückzug, nach dem vierzehnten Treffer brach auf dem Kreuzer ein Großbrand aus, der jedoch nach gewisser Zeit eingedämmt werden konnte. Um 20:15 Uhr gingen auf Befehl des Vizeadmirals Scheer noch einmal die SMS MOLTKE, SMS VON DER TANN, SMS DERFFLINGER …und auch die schwerst gezeichnete SMS SEYDLITZ unter Kommandeur Hartog zu einem verzweifelten Angriff über. Beinahe sämtliche britische Einheiten konzentrierten ihr Feuer auf die attackierenden Schiffe. Die SMS SEYDLITZ erhielt dabei weitere Treffer: gegen das Mittelschiff, gegen den von hinten zweiten 280mm-Turm, gegen die Bugaufbauten. Sie sank aber immer noch nicht, was fast einem Wunder glich, da die Beschädigungen der Schiffskonstruktion enorm waren. Die 3. und letzte Gefechtsphase ging damit zu Ende. Die Reparaturarbeiten der SMS SEYDLITZ gestalteten sich entsprechend dem Zerstörungsausmaß äußerst schwierig und die Einheit wurde vor dem Kriegsende nicht mehr instandgesetzt. Am 11.November 1918, nachdem der Waffenstillstand unterzeichnet wurde, ist die deutsche Flotte in den britischen Stützpunkt Scapa Flow gebracht worden, wo sie jedoch am 21.Juni 1919 auf Kommando ihres Befehlshabers, Admiral von Reuter, versenkt wurde. Unter vielen Kriegsschiffen der Kaiserlichen Marine fand auch die SMS SEYDLITZ auf dem Meeresboden der Bucht ihren Platz. Im Jahre 1928 wurde sie gehoben, nach Rosyth abgeschleppt und 1930 dort abgewrackt.

Standard-/Kampfverdrängung: 24988 / 28550 t; Bewaffnung: 10x 280mm-, 12x 150mm-, 10x 88mm-Geschütze, 2x 88mm-Flak-Geschütze, 4x 500mm-Torpedorohre; Bepanzerung: 100mm-Deck, 250mm-Hauptartillerietürme und 300mm-Borde; Leistung der Triebwerke: 63000 PS; Geschwindigkeit: 27 kn; Besatzung: 1180 Mann.

Ein Vollrumpfmodell, auch ohne Unterwasserschiff baubar.

759 Elemente + 824 Schablonenteile auf 14 Bögen 30x42cm ermöglichen eine Darstellung des Großmodells in zwei Schwierigkeitsstufen: eine relativ einfache auf der Grundlage der Papier-/Kartonteile und eine überdurchschnittlich detaillierte Nachbildung mit Einsatz aller Schablonenelemente, wobei auch die einfache Version mit viel sprichwörtlicher Liebe zum Detail dargestellt wurde: alle Waffen (10x 280mm-, 12x 150mm-, 10x 88mm-Geschütze, 2x 88mm-Flak-Geschütze, 4x 500mm-Torpedorohre), die als dreh- und schwenkbar gebaut werden können, Decks, Aufbauten und Ausrüstung (8-teilige Scheinwerfer, separate Lamellen der Kühler, Innenräume der Rettungsboote, Flaschenzüge der Bordkräne, detaillierte Takelage der beiden Masten und Rahen)…

* Zusätzlich können vier Platinen (insgesamt 320cm) mit Ätz-Reling für 4x 5,00 € = 20,00 € mitbestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann eine Platine mit Niedergängen und Leitern als Ätzsatz für 5,00 € mitbestellt werden!

*** Ein Ankerkettensatz (leider mit Kettengliedern, die in ihrer Stärke um 0,4mm von den Montagezeichnung abweichen…) mit passend zugeschnittenen Kettenabschnitten kann für 1,50 € zusätzlich mitbestellt werden!

Annehmbare Graphik und Farbgebung.

Generalzeichnungen, Montagezeichnungen, -skizzen (z.T. von Qualität eines Werftbauplans) und tabellarisch aufgestellte Ausmaße der Schablonenteile ergänzen die polnische Bauanleitung

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