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mittelschwerer US-Panzer M4 Sherman „Cannon Ball“ mit "Wattsäulen" (D-Day) 1:25

Und noch eine Darstellung des berühmten US-amerikanischen Panzers: mittelschwerer US-Panzer M4 Sherman in der Darstellung des Fahrzeugs „Cannon Ball“ mit der Werknummer 3066192, 70th Tank Bataillon, Utah Beach Normandie D-Day 1944 als Präzisions- (im Außenbereich)-Kartonmodellbausatz des Sklej-Model--Verlages (Nr. 23 – 1/2022) im Maßstab 1:25.

Modellkonstruktion: Jerzy Janukowicz.

Der M4 Sherman war ein mittlerer US-amerikanischer Panzer, der im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg zum Einsatz kam. Offiziell Medium Tank, M4 benannt, erhielt der mit 50.000 Exemplaren meistgebaute US-Panzer des Zweiten Weltkrieges seinen Beinamen Sherman (nach dem US-General William T. Sherman) von den Briten, die ihn ebenfalls in großen Stückzahlen einsetzten.


Der M4 wurde 1941 aus dem Prototyp T6 entwickelt und seit Februar 1942 in Serie produziert. Den Namen Sherman bekam er bei Indienststellung in der britischen Armee. Dort stand er auch in der zweiten Schlacht von El Alamein in Ägypten erstmals im Kampf.

Bewaffnung und Panzerung entsprachen dem damaligen Stand der Technik, waren aber eher durchschnittlich. Seine großen Vorteile waren die vertikal stabilisierte Kanone, die niedrigen Herstellungskosten und die breit angelegte Produktion mit weitgehender Standardisierung der Bauteile. Monatlich sollen 2000 Stück produziert worden sein. Aufgrund der vielen an der Produktion beteiligten Firmen wurde der M4 zeitgleich mit verschiedenen Motoren ausgestattet, was zu Qualitätsunterschieden führte. Die frontale Panzerung betrug 91 mm an der Kanonenblende, 76 mm an der Turmfront und 63 mm am Wannenbug. Dies war ausreichend für den Einsatz in Nordafrika 1942/43, machte den Sherman aber im weiteren Kriegsverlauf zunehmend verwundbar. Wie bei allen amerikanischen Panzern des Zweiten Weltkrieges verfügte der Kommandant über einen 360°-M6-Winkelspiegel zur Beobachtung des Gefechtsfeldes unter Panzerschutz.

Eine bekannte Schwäche der frühen M4 war die leichte Entzündbarkeit der Munition nach einem Treffer, was dann auch den Motor in Brand setzte. Dieses Problem hatten allerdings viele Panzer der am Krieg beteiligten Staaten. Wegen dieser Brandgefahr bekam der Sherman bei den Besatzungen auch den Spitznamen „Ronson“ (eine bekannte Feuerzeugmarke mit dem Werbeslogan: „Ronson brennt immer!“), die Deutschen nannten ihn „Tommykocher“. Erst bei den ab Anfang 1944 hergestellten M4 wurde diese Schwäche durch die Anbringung von Wasserbehältern an den Stauräumen der Munition gelöst. Dieses als „wet stowage“ bezeichnete System senkte die Brandgefahr nach einem Treffer im Kampfraum um mehr als den Faktor vier.

Ab Ende 1943 war der Sherman den schweren deutschen Panzern (Panther, Jagdpanther, Tiger, Königstiger, Jagdtiger) im Gefecht deutlich unterlegen; so konnte unter idealen Bedingungen selbst ein einzelner Panzer VI „Tiger“ aufgrund seiner überlegenen Feuerkraft und Panzerung einem Sherman-Verband schwere Verluste zufügen. Die massive zahlenmäßige Überlegenheit des M4 sowie die im Vergleich zu den deutschen Fahrzeugen einfache Reparatur und Wartung glichen die qualitativen Mängel aus.

Ende 1943 wurde eine Sherman-Variante in Entwicklung gegeben, die hauptsächlich bei der Artillerie eingesetzt wurde, sich jedoch auch zur Panzerabwehr eignen sollte. Sie wurde mit einer 105-mm-Haubitze ausgestattet, die eine bessere Durchschlagskraft hatte, aber gegen Tiger und Panther noch immer unzureichend war. Ein Frontalbeschuss der schweren deutschen Panzer hatte kaum Aussicht auf Erfolg. Die Standardtaktik bestand deshalb darin, Luft- oder Artillerieunterstützung anzufordern oder die zahlenmäßige Überlegenheit und die Beweglichkeit des Sherman zu nutzen, um den gegnerischen Fahrzeugen in die Flanke zu fallen. An den Seiten oder dem Heck waren auch Panther und Tiger verwundbar. Diese Taktik führte zwar zu hohen Verlusten unter den Shermanbesatzungen, musste aber mangels besserer Fahrzeuge in Kauf genommen werden.

Der Sherman Firefly war ein britischer Umbau, bei dem die 17-Pfünder-Pak (76,2 mm L/55) die 75-mm-Kanone ersetzte. Diese Waffe war in der Lage, auch schwere deutsche Panzer auf normale Gefechtsentfernungen frontal zu durchschlagen. Der Panzerschutz des Firefly wurde nicht erhöht, so dass auch er die Beschussempfindlichkeit des M4 aufwies.

Die israelische Armee modernisierte in den 1950er- bis 1960er-Jahren ihre Sherman. Diese M50 mit 75-mm-Kanone SA50 sowie M51 mit 105-mm-L/44-Kanone D1504 wurden erfolgreich 1967 und 1973, aber auch noch 1982 eingesetzt; 1994 wurden sie endgültig ausgemustert. Chile kaufte von Israel in den 1990er-Jahren etwa 100 Stück. Auch gingen solche Shermans an die christliche Miliz, die im libanesischen Bürgerkrieg und danach auf Seiten der Israelis kämpfte. Diese soll den Sherman noch 1990 bei Kämpfen nördlich von Beirut eher erfolglos eingesetzt haben.

Die erste Baureihe des Shermans ist mit 49.234 Fahrzeugen der meistgebaute Panzer der USA.

Die Wehrmacht verwendete Beutepanzer vom Typ M4 Sherman erstmals Anfang 1943 bei Kämpfen in Tunesien. Mehrere der erbeuteten Shermans wurden ins Deutsche Reich zum Heereswaffenamt (HWA) transportiert, um sie zu untersuchen.

Von Anfang 1943 bis zur Kapitulation 1945 setzten Wehrmacht und Waffen-SS erbeutete Sherman-Panzer der verschiedenen Versionen unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen (PzKpfw.) M4 748(a) an der Front ein. Shermans wurden bei Kämpfen in Nordafrika, Italien, West- und Ostfront erbeutet. Die Shermans wurden als Kampfpanzer, Bergepanzer und Munitionsschlepper eingesetzt. Bei den nicht als Kampfpanzer verwendeten Shermans wurde der Panzerturm abgebaut. Bei der 10. SS-Panzer-Division „Frundsberg“ und bei der Panzerbrigade 150 waren zeitweise jeweils zehn Shermans im Kampfeinsatz. Bei allen anderen deutschen Verbänden waren weniger Shermans im Einsatz, meist nur Einzelstücke. Dabei wurden Shermans auch von Nichtpanzerverbänden eingesetzt, die diese Panzer erbeutet hatten. So setzte die 5. Fallschirmjäger-Division zeitweise sechs und die 281. Infanterie-Division (Ostfront) fünf Shermans ein. Um zu verhindern, dass die nun auf deutscher Seite eingesetzten Shermans von eigenen Truppen angegriffen wurden, kennzeichnete man sie mit übergroßen Balkenkreuzen.

Versionen:
    M4 – erste standardisierte Version, die dennoch erst später in Produktion ging (ab Juli 1942); geschweißte Walzstahlwanne, Laufwerk mit Vertikalkegelfederung (englisch: Vertical Volute Spring Suspension, abgekürzt: VVSS), luftgekühlter Continental-Wright-9-Zylinder-Sternmotor R975 C1 oder C4 mit 400 bzw. 460 PS; ab Februar 1944 Umstellung auf Bewaffnung mit 105-mm-Haubitze, letzte Versionen mit HVSS (Horizontal Volute Spring Suspension – horizontalen Evolutfedern); teilweise wurden statt der geraden Bugplatte Aufbauten aus Gussstahl aufgeschweißt, ähnlich der Wanne des M4A1, diese Variante wird allgemein als „Hybrid“ bezeichnet.
    M4A1 – erste serienproduzierte Variante, technisch identisch mit dem M4, allerdings mit Gussstahlwanne, VVSS-Fahrwerk (Vertikal Volute Spring Suspension), ab Januar 1944 Umstellung auf „wet stowage“ und Einbau des 76-mm-Geschützes in neuem Turm, Endausführung mit HVSS
    M4A2 – verwendete als einzige Version einen Dieselantrieb, bestehend aus zwei Sechszylindern vom Typ General Motors 6-71 mit zusammen 375 PS, geschweißte Walzstahlwanne, VVSS, ab Februar 1944 Einbau des neuen Turms mit 76-mm-Bewaffnung und „wet stowage“, HVSS teilweise als Nachkriegsumrüstung. Die meisten 76-mm-Fahrzeuge wurden in die Sowjetunion geliefert, wo die Panzer vorzugsweise in Garderegimentern eingesetzt wurden.
    M4A3 – mit Ford-V8-Motor (GAA V8 mit 450, später 500 PS), Walzstahlwanne mit leicht verändertem Heck, ab 1944 Änderung der Neigung des Wannenbugs und Einbau von „wet stowage“, neuem Turm und neuer Bewaffnung, Endausführung als erste mit HVSS. Diese Version wurde von den US-Streitkräften auch im Koreakrieg eingesetzt.
    M4A4 – mit einem 30-Zylinder-„Multibank“-Reihensternmotor von Chrysler. Die Konstruktion mit 20,6 Litern Hubraum und einer Leistung von 425 PS bestand aus fünf gekoppelten Reihen mit je sechs Zylindern; verlängerte Walzstahlwanne, nur im Rahmen des Lend-Lease-Act geliefert, Basis für die meisten „Firefly“- Umbauten, ausschließlich VVSS (eventuelle Umbauten erst nach dem Krieg und nicht serienmäßig), bereits 1944 aus der Produktion genommen
    M4A5 – US-amerikanische Bezeichnung für den in Kanada hergestellten sehr ähnlichen RAM. Dieser wurde nie im Kampf eingesetzt.
    M4A6 – Prototyp mit einem 450 PS starken Caterpillar-Dieselmotor RD-1820, der aus dem 9-Zylinder-Sternmotor Wright R-1820 entwickelt wurde. Kanone und Panzerung wie M4A4, jedoch wegen des Dieselmotors schwerer. Nur etwa 75 Stück wurden hergestellt.
    Sherman Firefly – eine von den Briten entwickelte Variante mit gesteigerter Feuerkraft, die zur Bekämpfung der schweren deutschen Panzer konzipiert wurde.

In dem Film Fury ist der „Fahrzeug-Hauptdarsteller“ ein M4A3E8 Sherman, auf dessen Lauf "Fury“ angemalt ist.


Für D.Day wurden bestimmte M4A3 Shermans mit hohen Wattsäulen ausgestattet, die oben und hinten im Motorraum des Panzers befestigt waren. Dies ermöglichte es den Fahrzeugen, vom Strand zu starten und aus eigener Kraft auf trockenes Land zu waten. Sobald sie an Land waren, wurden die Stapel abgeworfen und die M4 konnte ihre Aufgabe und ihr normales Aussehen wieder aufnehmen. (danke Wikipedia!)

Das Modell verfügt über gute Detaillierung des Außenbereiches, u.a.: Fahrgestell mit präzisen Ketten, Rädern, schwenkbarer Geschützrohr und drehbarer Turm mit dem 12,7-mm-MG Browning M2, alle Deckel der Einstiegsluken und Klappen als separate Elemente mit Griffen und Verschlüssen, Werkzeuge, Auspuffanlage, Schleppseile (auf Schablonenbasis), Antenne und zwei „Wattsäulen“ (Auspuff-Schnorchel)...

* Ein Lasercut-Spanten-/Rad-/Detailsatz kann zusätzlich bestellt werden! 
 
** Ein Lasercut-Kettensatz kann zusätzlich bestellt werden!

Modelllänge: 30 cm! 

Feine Computergraphik, Tarnbemalung der US-Armee in einer leicht gealterten Farbgebung.
 
General- und Montagezeichnungen sind durch polnische Bauanleitung ergänzt, die gegen Aufschlag übersetzt werden kann.

 
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