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Monitor M.18 +holländischer/deutscher Bunkerboot Delapan 1:400

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Britischer Monitor M.18 (1915) und ein niederländischer (1921) oder optional deutscher Bunkerboot (1940) Delapan (als umgebaute M.19) als Präzisions-Kartonmodellbausatz (relativiert auf den Maßstab) des JSC-Verlages (Katalog-Nr.407 – 1/2013) im Maßstab 1:400.

Modellentwurf: Bartosz Czolczynski.

Der Monitor M.18 wurde bei der Werft William Gray & Co. Ltd. im West Hertlepool gebaut als ein von einer ganzen Klasse von kleinen Monitoren für die British Admiralty. Sein Stapellauf  erfolgte am 15. Mai 1915 und am 31. Juli wurde es in Dienst gestellt. Der Monitor M.19 (die zukünftige Delapan) wurde bei der Werft Raylton Dixon & Co. im Middlesborough gebaut und wurde am 4. Mai 1915 zum Wasser gelassen. Die beiden Monitore wurden im Verband von 13 anderen Einheiten der gleichen Klasse auf die Gewässer des Ägäischen Sees geschickt, um dort australischen und neuseeländischen Kräfte im Kampf auf der Halbinsel Gallipoli zu unterstützen.

Anschließend  haben die beiden Monitore türkische Stellungen beschossen und patrouillierten Ausgang der Dardanellen-Meeresenge. Nach dem Ende der Kriegshandlungen wurden die M.18 und M.19 aus dem Dienst gestellt und im Januar 1920 zusammen mit sechs anderen Schwesterschiffen durch die Anglo-Saxon Petroleum Company (heutiger Shell)  gekauft. Alle Einheiten wurden zwischen 21. Juni 1920 bis 14. Februar 1921 zum Tankern umgebaut. Wegen ihres geringen Tiefgangs wurden sie bei dem Transport von Erdöl, das unter dem Maracaibo-See gefördert wurde, nach Curacao auf den Holländischen Antillen eingesetzt. Die M.18 wurde als Anam („sechs“) und die M.19 als Delapan („acht“)  umgetauft. Danach wurden sie von der Reederei Curacaosche Scheepvaart Maatschappij erworben fuhren sie unter niederländischen Flagge. Alle Monitore wurden bis 1924 durch spezialisierte und moderne Tanker ersetzt und wechselten wieder ihren Inhaber.

Die ex M.18 und ex M.19 trafen gemeinsam 1925 in Hamburg ein, wo sie der Fa. Asiatic Petroleum Co. als Bunkerboote dienten. Die Anam wurde 1932 der italienischen Reederei Cisterne Italiana Soliani E. Saltamerenda aus Genua verkauft und wieder als Alcione C. umgetauft. 14.April 1943 wurde sie durch den britischen U-Boot Taurus beschossen und sank. Als Wrack liegt sie auf einer Tiefe von 33 Meter zwei Meilen östlich vom Korsikastrand und stellt gegenwärtig eine Attraktion für Taucher. Die Delapan blieb in Hamburg, wo von ihr alle Antriebselemente entfernt wurden, um sie 1939  in eine stationäre „Tankstelle“ umzurüsten.

Direkt nach dem Ausbruch des 2.Weltkriegs wurde sie von Kriegsmarine übernommen, außer Austausch von Flaggen hat sich aber in ihrer Funktion nichts verändert. Erst 1941 wurde die Delapan nach Antwerpen verlegt. 1943 wurde sie bei der Ottensener Eisenwerke instand gesetzt, währenddessen sie ihren Antrieb wieder abgebaut bekam. Am 11. Juni 1943 wurde die Delapan dem Marinearsenal in Kiel zur Verfügung gestellt. Von dort wurde sie wiederum an dem Kriegsmarine-Stützpunkt auf der Halbinsel Hel/Hela zugeordnet. Am 14. April 1945 während der Evakuation der Halbinsel Hela fuhr die Delapan auf Grund der nördlichen Seite der Halbinsel.

130 Bauelemente + 27 Schablonenteile des Monitors + 118 Bauelemente + 19 Schablonenteile des Bunkerboots.

Modelllänge: 13,5 cm!

Feine Computergraphik, originaltreue Bemalung (graue Tarnbemalung der Niederländischen, bzw. der Deutschen Marine).

Polnische und englische Bauanleitung sind durch General- und Montagezeichnungen ergänzt.

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