Passagierflugzeug Iljuschin Il-62M (Flugzeug PLL LOT SP-LBD , Ende 1980er) 1:50 Länge: 106cm!-18026

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Ein weiteres Großgewicht des MPModel-Verlages: sowjetischer Passagierflugzeug Iljuschin Il-62M in der Darstellung des Flugzeuges SP-LBD „General Wladyslaw Sikorski“ polnischer Fluggesellschaft PLL LOT vom Ende der 1980er als Kartonmodellbausatz des MPModel-Verlages (Band Nr. 55 – 5/2020) im Maßstab 1:50.

Modellkonstruktion: Marek Pacynski.


Die Iljuschin Il-62 war das erste mit Strahltriebwerken ausgestattete Langstrecken-Verkehrsflugzeug der Sowjetunion. Es ist der Nachfolger der Tupolew Tu-114. Erstflug der Il-62 war im Januar 1963, am 10. März 1967 nahm die erste Maschine ihren Betrieb bei der sowjetischen Fluggesellschaft Aeroflot auf. Im Jahr 1971 kam die Version Il-62M heraus, die unter anderem stärkere und sparsamere Triebwerke aufwies. Die Produktion im Kasaner Flugzeugwerk endete erst 1999. Insgesamt wurden 292 Maschinen gebaut, von denen mit Stand Oktober 2015 noch 14 im Einsatz sind.

Die Il-62 ist ein als Tiefdecker ausgelegtes Ganzmetallflugzeug. Der Rumpf hat einen ovalen Querschnitt und eine Druckkabine. In der Rumpfspitze befinden sich die Arbeitsplätze der fünfköpfigen Besatzung. Der Bordingenieur hat seinen Platz nach hinten versetzt zwischen den beiden Piloten. Navigator und Bordfunker sitzen dahinter quer zur Flugrichtung. Unmittelbar an das Cockpit schließen sich Räume für die elektronische Ausrüstung an. Die Wetterradarantenne ist in der Rumpfspitze untergebracht. Die Passagierkabine mit jeweils drei Sitzen zu beiden Seiten des Mittelgangs ist in zwei Sektionen geteilt; zwischen ihnen befindet sich auf Höhe der Tragflächen die Bordküche. Auf jeder Seite sind jeweils zwei Passagiertüren im Bereich des Vorderrumpfes und je zwei Notausstiegstüren über den Tragflächen angeordnet. Im Heck sind Toiletten, Gepäckräume und Teile der Flugzeugausrüstung (Funkausrüstung, Hydraulik) untergebracht.

Die dreiholmigen Tragflächen sind für einen Flug im hohen Unterschallbereich um 35° an der 1/4-Linie stark gepfeilt und haben einen Sägezahn. An den Enden der Tragflächen befinden sich dreiteilige Querruder als Wölbklappen, wobei das mittlere und das äußere Ruder federbelastete Servoklappen sind. Die geteilten Landeklappen sind als Fowlerklappen ausgeführt und elektrisch angetrieben. Auf der Oberseite der Tragflächen sind die hydraulisch betätigten Störklappen angebracht. Die Tragflächen sind nicht mit Vorflügeln ausgerüstet. Sie sind am zentralen Haupttorsionskasten mit je zwei Holmen über die gesamte Tragfläche und je zwei Holmen bis zu den Querrudern ausgestattet. Der Haupttorsionskasten ist als Integraltank ausgeführt. Zusammen mit den beiden Flächentanks hat die Il-62 eine Treibstoffkapazität von 100.000 Liter.

Das Flugzeug hat vier am Heck angebrachte Strahltriebwerke vom Typ NK-8-4 (der Prototyp war noch mit Ljulka AL-7-Triebwerken mit nur 75 kN ausgerüstet)[3] mit anfangs 99 kN und später mit 103 kN Startschub. Als Vorteil der Triebwerksanordnung wurden eine aerodynamisch saubere Tragfläche, eine einfachere Konstruktion durch die unkomplizierte Krafteinleitung, die Verringerung von Vibrationen, die leichtere Beherrschbarkeit des Flugzeuges bei Ausfall eines Triebwerkes und die geringere Gefährdung bei Notlandungen angesehen. Durch die Position der Triebwerke verlagert sich jedoch der Schwerpunkt sehr weit nach hinten. Dies machte die Installation eines Ballasttanks notwendig. Die beiden äußeren Triebwerke sind mit Schubumkehr ausgerüstet. Dabei wird der größte Teil des Abgasstrahls durch verstellbare Klappen und Gitter auf der Ober- und Unterseite nach vorn umgeleitet.

Die Anordnung der Triebwerke ließ eine Leitwerkskonstruktion in Normalbauweise nicht zu. Stattdessen ist das Leitwerk in T-Form ausgeführt. Die Höhenflosse wird zur Trimmung elektrisch über eine Spindel verstellt. Zusätzlich hat das manuell angesteuerte Höhenruder noch auf jeder Seite je eine automatische und eine manuell betätigte Trimmklappe. Das Seitenruder wird manuell angesteuert und hat außer Gierdämpfern noch ein Flettner-Ruder und eine Trimmklappe.

Das Hauptfahrwerk besteht aus zwei zweiachsigen Wagenfahrwerken mit jeweils vier Rädern und hydraulisch betätigten Scheibenbremsen. Das Hauptfahrwerk wird hydraulisch nach innen in Rumpf und Tragflächen eingefahren. Das lenkbare, doppelt bereifte Bugfahrwerk wird hydraulisch nach vorn in den Rumpf eingefahren. Im Falle des Ausfalls der Hydraulik können die Fahrwerke allein durch ihr Gewicht ausgefahren werden. Zusätzlich hat das Flugzeug eine elektrisch ein- und ausfahrbare Heckstütze, die im ausgefahrenen Zustand bei ungünstiger Schwerpunktlage ein Kippen des Flugzeuges auf das Heck verhindert. Die Heckstütze ermöglicht es, das Flugzeug in beliebiger Reihenfolge zu beladen oder entladen (zum Beispiel Beladung von hinten beginnend). Sie erlaubt zudem das Rückwärtsrollen mit Hilfe der Schubumkehr sowie das Wenden auf einer nur 45 m breiten Start- und Landebahn. Im eingefahrenen Zustand schützen die beiden nur halb in die Rumpfkontur eingezogenen Räder der Heckstütze den Rumpf vor Schäden, falls das Rumpfheck bei Start oder Landung Bodenkontakt bekommen sollte.

Die Il-62 war mit einer umfangreichen Funk- und Navigationsausrüstung ausgestattet, zu der Autopilot, Funkkompass und Navigationsanlagen für VOR, ILS und RSBN gehörten. Die kombinierte Trägheits- und Dopplernavigationsanlage ermöglichte Langstreckenflüge auch beim Fehlen bodengebundener Navigationssysteme, allerdings war eine eigenständige Trägheitsnavigationsanlage (Typ I-11) erst mit der Einführung der Il-62M verfügbar.

Für Transatlantikflüge wurde auch bei sowjetischen Betreibern (Aeroflot) mit westlicher Technik (LORAN, später Omega-Navigationsverfahren) navigiert.

Mit der beschriebenen Anlage war das Abfliegen vordefinierter Wegpunkte, ein automatischer Landeanflug bis zu einer Höhe von 30 m, das automatische Durchstarten und Abfliegen von Platzrunden möglich.

1985 wurden sämtliche im Dienst befindlichen Il-62 und Il-62M modernisiert. Dazu gehörten der Einbau eines Trägheitsnavigationssystems sowie Modifikationen zur Lärm- und Abgasreduzierung.

Im Jahr 1971 kam die Version Il-62M heraus, die unter anderem stärkere und sparsamere Triebwerke des Typs Solowjow D-30 erhielt. Diese Triebwerke waren wirtschaftlicher und boten eine bessere Schubumkehr. Bei nahezu gleicher Rüstmasse stieg die Zuladung um 6 t. Die Maschine erhielt einen Kraftstoffzusatztank im Seitenleitwerk (erhöhte Reichweite), eine überarbeitete und modernisierte Cockpitausrüstung sowie eine modernisierte Kabinenausrüstung mit erstmals verschließbaren Gepäckfächern.

Ende der 1970er-Jahre kam als modernisierte Il-62M die Il-62MK mit einem Rumpf in Halbschalenbauweise, einem geänderten Torsionskasten sowie neugestalteten Holmen und geänderter Tragflächenbeplankung. Neue Spoiler fuhren automatisch bei Belastung des Hauptfahrwerkes aus. Das Hauptfahrwerk wurde aus verbesserten Materialien gefertigt und erhielt neue Niederdruckreifen, eine breitere Spurweite und effektivere Bremsen. Die Kabine, nun für 195 Passagiere ausgelegt, erhielt einen breiteren Mittelgang, der den Einsatz von Verpflegungswagen ermöglichte. Die Nutzlast wurde um 2 t erhöht. Diese Variante wurde nie gebaut, allerdings kamen einige der Verbesserungen (zum Beispiel die verstärkten Tragflächen) bei neueren Il-62M zum Einsatz, die dann inoffiziell als Il-62M(K) bezeichnet wurden.

Als Il-62M-WKP wurde eine militärische Version mit gegenüber der Il-62M größerem Treibstoffvorrat und leiseren Triebwerken bezeichnet, von der lediglich eine Maschine für das russische Katastrophenschutzministerium gebaut wurde. (danke Wikipedia!)

Modellspannweite: 86,4 cm und -läge: 106,2 cm!

* Ein LC-Spanten-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!


Wenn nicht die Größe des Modells, hätte man sagen können, es handelt sich um einen einfachen Flugzeugmodell (es verfügt über ein Fahrwerk (wahlweise aus- oder eingefahren) aber keine Innenräume), aber die saubere Montage des knapp 1,1m-langen Rumpfes mit 90cm-Tragflächen kann einige Probleme bereiten…

Feine Graphik und originalgetreue, effektvolle Farbgebung (Bemalung und Kennzeichnung der PLL LOT vom Ende der 1980er, Wappen mit dem Flugzeug-Namengeber), Offsetdruck.

Zahlreiche General- und Montagezeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.

 
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