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adriatisches Segelschiff Trabaccolo (Trabakel) aus der Wende 17./18. Jh. 1:100

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Als die Rollen unter polnischen Kartonmodellverlagen noch klar definiert wurden, befasste sich z.B. „Hobby Model“ ausschließlich mit Flugzeugen und Raketen. Eine Rakete in einem anderen Verlag herauszugeben galt als ein Fauxpas dem Erfinder und gleichzeitig „Inhaber“ dieses Gebietes gegenüber, gar als eine Kriegserklärung. Nur „Maly Modelarz“ dürfte alles herausgeben, er war (und ist immer noch) eine andere Liga - er war staatlich… Heutzutage gibt es Raketen sowohl bei „Modelik“ als auch bei „Sklej Model“. Genauso war es mit Segelschiffen – „Shipyard“ (früher noch als „Szkutnik“) hat sie als Vorbilder für Kartonmodelle erfunden und hatte Exklusivrechte für sie. Einzelne Ausnahmen bei „Fly Model“ bestätigten die ungeschriebenen Regel. Nun gibt es diese Regeln nicht mehr und alle Verlage geben alle Modellsparten aus – Segelschiffe gab es schon bei „GPM“, bei „WiR“ und neulich auch bei „WAK“. Die Bindung bestimmter Modellkonstrukteure an bestimmte Verlage (mit ein paar Ausnahmen – z.B: „GPM“ und „Halinski“ haben jeweils einen eigenen Hauskonstrukteur) hat sich gelockert und fast aufgelöst, es entstand ein Markt für Modellprojekte, mit denen gehandelt wird. Das bedingt, dass die meisten Verlage mit sämtlichen Kartonmodell-Sparten unterwegs sind.
Ob es besser oder schlechter ist? Keine Ahnung. Es ist aber anders. Ein bisschen ungewöhnlich, wenn man ein Segelschiff unter dem WAK-Logo sieht…


Segelschiff Trabaccolo, auf Deutsch Trabakel als Präzisions-Kartonmodellbausatz der WAK-Verlages (Nr. 9-10/2015) im Maßstab 1:100.

Modellkonstrukteur: Tomasz Weremko, der bereits die ORP Iskra und die Saetia entwarf …und noch viel vor hat…

Die Trabakel (italienisch trabaccolo, auch Trabakk) war ein adriatisches, speziell dalmatinisches zweimastiges Segelschiff des 17. und 18. Jahrhunderts.

Das Schiff wurde verwendet als Allzwecksegler für die Küstenfahrt und den Fischfang zwischen den vorgelagerten Inseln und dem Festland.

Das Besondere an der Trabakel war die Besegelung mit sogenannten Halbrahsegeln. Als Halbrahsegel werden große Rahsegel bezeichnet, die an Pfahlmasten und einer nur einseitigen Rah (halben Rah), ähnlich einer horizontal stehenden Gaffel gefahren wurden. Über diesem Segel befand sich an jedem Mast ein kleines Rah-Toppsegel. Am Bugspriet wurde ein großes Klüver verwendet. Die Länge der Fahrzeuge betrug etwa 30 Meter und die Breite 6 Meter. Dieser Küstensegler hatten ein durchlaufendes Deck zwischen den Masten. Der Vorsteven war einfallend gebogen.

Dieser Schiffstyp ähnelt den kleineren Brazzera und Peligo im selben Verbreitungsgebiet.

Die Peligo war eine besondere Variante der Trabakel. Das Schiff war ein Zweimaster mit zwei Luggersegeln und zwei Klüvern. Sie besaß einen Toppmast am Achtermast, ein Besansegel und ein dreieckiges Toppsegel. Hierbei handelt es sich um die häufigste Form des adriatischen Küstenseglers. Bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts fand es Verwendung. Die Länge der Schiffe betrug etwa 17 Meter und die Breite 6 Meter. Der Tiefgang lag bei etwa 2 Metern. Die Besatzung bestand aus vier Seeleuten. Als häufigste Ladung werden Lebensmittel, Holz, lebende Tiere und Stückgüter verzeichnet.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: knapp über 42 cm!

* Zusätzlich kann ein Spantensatz bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann ein Stoff-Segelsatz bestellt werden (in dem Bausatz befinden sich Papiersegel, die aber nur einseitig bedruckt wurden).


*** Die Chancen auf Mastensatz sehen nicht gut aus - der Verlagsinhaber findet zurzeit keinen Subunternehmen, der diese Elemente aus Holz drehen würde…


Feine Computergraphik, originaltreue Bemalung.

Montagezeichnungen ergänzen polnische und englische Bauanleitung!

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