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Burg Karlstein 1:350 Ausgabe 2017, übersetzt

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Eine graphisch geringfügig überarbeitete Produktion des tschechischen Betexa-Verlages aus dem Jahr 2008, nus aus 2017: Burg Karlstein als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:350.

Modellkonstruktion: Jaime Zabala und Robert Navratil.

Die Burg Karlštejn (deutsch (Burg) Karlstein und (Burg) Carlstein, tschechisch auch Karlův Týn) befindet sich in der Gemeinde Karlštejn rund 30 km südwestlich von Prag in Tschechien. Die Höhenburg wurde von Kaiser Karl IV. erbaut und beherbergte von ca. 1350 bis 1421 die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches.


Die Burg Karlstein wurde 1348 von Karl IV. gegründet, nachdem er erstmals zum römisch-deutschen König gewählt worden war (die Kaiserkrönung wurde erst 1355 vollzogen).

Sie wurde als Schatzkammer der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und der gewaltigen Reliquiensammlung Karls IV. angelegt. Bis die wichtigsten Mauern standen, vergingen zehn Jahre, der Bau der Kapelle des Heiligen Kreuzes dauerte bis 1365. Die Außenmauern sollten den Eroberungsversuchen standhalten, trotzdem wurden die Reichskleinodien in den Hussitenkriegen um 1421 evakuiert und über Ungarn nach Nürnberg verbracht.

Die erste Bewährung bestand die Burg 1422, als die Prager Fraktion der Hussiten sie erfolglos belagerte. Dabei wurden mit fünf Bliden 9.032 Steine, 1.822 mit Jauche gefüllte Fässer und 22 Fässer mit Feuer in die Burganlage geschleudert. Die Auswirkungen der Jauche konnten durch ungelöschten Kalk abgemildert werden. Es kamen auch Steinbüchsen zum Einsatz. Die Kugeln, aus örtlich vorhandenem Kalkstein gefertigt, erwiesen sich als zu weich für die Mauerstärken der Burg, sodass endlich sogar Steinsäulen aus Prager Kirchen zu Kugeln verarbeitet wurden.

Von 1498 bis 1526 wurde Zdeniek Lev von Rosental zunächst zum Burggrafen, dann zum Oberstburggrafen berufen. Ende des 16. Jahrhunderts wurden auf Anordnung des Kaisers Rudolf II. die Außenmauern nochmals befestigt und erneuert. 1619 wurden die verbliebenen böhmischen Krönungsschätze mit dem Archiv nach Prag gebracht. In der Auseinandersetzung zwischen dem böhmischen Winterkönig (27. August 1619 bis 8. November 1620) Friedrich von der Pfalz und den Habsburgern übergab die Besatzung die Burg 1620 kampflos an Ferdinand II., seit dem 28. August 1619 Römischer Kaiser. 1648 wurde sie durch Schweden erobert. Die Burg verfiel langsam. Erst Kaiser Franz II. und sein Sohn Ferdinand ließen Mitte des 19. Jahrhunderts die Burg renovieren.
Das heutige Aussehen erhielt die Burg nach den Umbauten, die von 1887 bis 1899 dauerten. Die Pläne stammen vom Architekten Friedrich von Schmidt, die dann aber von Josef Mocker geändert wurden, der auch die Oberaufsicht über die Rekonstruktion hatte.
Die naheliegenden Dörfer Budňany und Poučník wurden 1952 zur Gemeinde Karlštejn zusammengefasst.

Die einzelnen Teile der Burg befinden sich auf verschiedenen Höhen, um die Bedeutung zu verdeutlichen. Wahrzeichen der Burg ist der Große Turm, dessen Grundriss der Seiten 25 und 17 Meter lang ist. Die Mauer ist vier Meter dick, die nördliche Seite sieben Meter. Hauptgebäude ist die Kapelle des Heiligen Kreuzes. Die gotische Decke der Kapelle stammt vom Hofmaler Karls IV., Meister Theodorik. Die Gemälde stellen die „Himmlische Armee“ dar.

Die Burg hat keinen natürlichen Brunnen. Bergleute aus Kutná Hora teuften einen Schacht auf 80 Meter Tiefe für einen Burgbrunnen ab, stießen dabei aber nicht auf Wasser. Aufgrund dessen erfolgte die Zuleitung von Wasser des nahegelegenen Baches Budňanský potok in eine Zisterne. Dieser Schwachpunkt im Falle einer Belagerung wurde geheim gehalten.
(danke Wikipedia!)

120 Elemente auf 18 Bögen 22x32cm garantieren eine vernünftige Detaillierung des Modells, das auf unterschiedlichen Ebenen gebaut ist.

Deutschsprachige Geschichte des Objektes, sowie Bauanleitung sind neben den Bauzeichnungen, Farb- und s/w-Fotos eines gebauten Modells in dem Heft beinhaltet. Auf der Grundlage der Fotos ist die Grundplatte und das gesamte Gelände des Modells mit Modellbäumen und -gebüsch ausbaufähig.

Gute Druckqualität und schöne Graphik in dezent gealterter Farbgebung machen neben der differenzierten Form des Bauwerkgeländes die Optik des Modells aus.

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