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Burg MATSUE / Japan, Honshu-Insel 1:150

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Als das Modell herausgebracht wurde, rutschte es irgendwie an unserem Shop vorbei, nach übewr 10 Jahren holen wir unser Versäumnis nach: Japanische Burg MATSUE aus gleichnamiger Stadt in Japan (auf Honshu-Insel) als Kartonmodellbausatz des Ondrej-Hejl-Verlages (Katalog-Nr.0508) im Maßstab 1:150. Das Modell hat starke Ähnlichkeiten zu der Produktion des GPM-Verlages (Katalog-Nr. 983 – 3/2011) „Burg MATSUE / Japan, Honshu-Insel 1:100“, unterschiedlich sind nur: der Maßstab, die Verteilung der Elemmente auch den Ausschneidebögen und geringfügig auch die Graphik.

Modellentwurf: der Verlagsinhaber - Ondrej Hejrl.

Die Burg Matsue (jap. Matsue-jō) ist eine japanische Burg in Matsue in der Präfektur Shimane. Sie wird auch „Regenpfeifer-Burg“ (Chidorijō) genannt. Zuletzt residierte dort ein Zweig der Matsudaira als große Daimyō.

Horio Yoshiharu (1544–1611), der sich erfolgreich an der Schlacht von Sekigahara beteiligt hatte, wurde von Tokugawa Ieyasu zum Taishu[ ernannt und mit einem Einkommen von 240.000 Koku belohnt. Im Jahr 1607 entschloss er sich, wegen der besseren Verwaltungsmöglichkeiten seines Lehen die tief in den Bergen gelegenen Burg Gassantomida zu verlassen und eine neue Burg auf dem am Shinji-See gelegenen Berg Kameda zu errichten welche 1611 fertiggestellt wurde. Als Burgherren folgte kurz Kyōgoku Tadataka (1593–1637), dann übernahm ein Matsudaira-Zweig die Burg bis zur Meiji-Restauration.

Der Berg Kameda, auf dem die Burg gebaut wurde, war durch den Fluss Ōhashi und durch den (damals angrenzenden) Shinji-See geschützt. Vom Osten bis zum Norden schützten Sumpfgebiete. Auf dem höchsten Punkt wurde der zentrale Burgbereich, das Hommaru (本丸) angelegt. Der zweite Bereich, das Ni-no-maru, ist zweigeteilt eingerichtet: der obere Teil befindet sich südlich des Hommaru, der untere Teil westlich davon und deutlich tiefer. Das Sa-no-maru wurde im Süden unterhalb des oberen Ni-no-maru angelegt.

Ds Hommaru wurde durch zahlreiche Wachtürme gut geschützt. Die Residenz befand sich im San-no-maru, in dem etwas abgetrennten Burgbereich. der mit den Ni-no-maru durch eine überdachte Brücke verbunden war, die dementsprechend „Flur-Brücke“ (廊下橋, Rōka-bashi) genannt wurde.

Der Burgturm (tenshukaku) der Burg Matsue ist einer der zwölf aus der Edo-Zeit erhaltene Burgtürme und der einzige, der sich in der an der Japan-See gelegenen Provinzgruppe San’in (San’indō) befindet. Nach außen scheint er vier Stockwerke aufzuweisen, innen sind es fünf. Der Burgturm besteht aus einem zweistöckigen Wachturm, auf den ein dreistöckiger aufgesetzt ist. Er ist ausdrücklich für wirkliche Verteidigung eingerichtet: so besitzt er 94 Klappenschächte (futatsuki zama) zum Abwurf von Steinen. Man betritt den Burgturm im Süden durch einen Vorbau.

Nach der Meiji-Restauration wurden bis auf den Burgturm alle Gebäude abgetragen, das Burggelände wurde städtischer Park. Im Jahr 2001 wurde auf Grund von alten Fotos und Plänen auf der Südostseite des Ni-no-maru der Süd-Wachturm (Minami-yagura), der Mittel-Wachturm (Naka-yagura) und der Trommel-Wachturm (Taiko-yagura) wieder hergestellt. Auch das große Haupttor (Ōte-guchi) im Kastenstil (masugata-shiki) und das einfacher gebaute Tor Ichi-no-mon sowie ein Brunnen wurden nach Unterlagen wieder hergestellt.
Im südwestlichen Burgbereich befindet sich ein weißes hölzernes zweistöckige Gebäude im europäischen Stil, das 1903 anlässlich des Besuches des Kaisers Meiji unter dem Namen „Pavillon der aufbrechenden Wolken“ (Kōun-kaku) errichtet worden war. Das Gebäude wird heute als Heimatmuseum (Matsue kyōdokan) genutzt.
(danke Wikipedia!)

Größe der Grundplatte: 14 x 17 cm!

Sorgfältige Graphik und originalgetreue Farbgebung.

Tschechische Bauanleitung + Farbbild eines gebauten Modells + zahlreiche Montagezeichnungen.

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