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DDR-Pritschenwagen Robur LO 2002A der NVA 1:25 extrem

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DDR-Pritschenwagen Robur LO 2002A der NVA als Extrempräzisions-(im Außenbereich)-Kartonmodellbausatz des Answer-Verlages (Band KH 11/2018).

Modellkonstruktion: Adrian Wandtke.

Der Robur ist ein Lkw-Typ der ostdeutschen VEB Robur-Werke Zittau. Während der mehr als 30-jährigen Bauzeit blieben Konstruktion und Äußeres weitgehend unverändert.

Das Fahrzeug wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1961 zunächst als Pritschenwagen Robur LO 2500 mit einer Nutzlast von 2,5 t als Nachfolger des Robur Garant 30K vorgestellt. Bereits 1957 war der LO 2500 als Reiseomnibus präsentiert worden. 1962 folgte eine Ausführung mit Kofferaufbau. Der Frontlenker-Lkw mit 2,5 t Nutzlast war mit dem auf 70 PS gesteigerten luftgekühlten Vergasermotor des Vorgängers ausgerüstet. Als allradgetriebene Variante mit 1,8 t Nutzlast entstand der Robur LO 1800 A. Schon zur Neuvorstellung 1961 wurden Wünsche nach einer Vergrößerung der Nutzlast auf 3 Tonnen sowie nach einer weiteren Leistungssteigerung des Motors genannt, um den internationalen Entwicklungstendenzen folgen zu können. Zu Produktionsbeginn war der Robur jedoch ein moderner 2,5-Tonner, wie ein Vergleich mit dem Borgward B 622 aufzeigte. Mit seiner konstruktiven Auslegung auch für Allradantrieb, der anspruchslosen Luftkühlung und den wahlweise verfügbaren Otto- oder Dieselmotoren bot der Robur ein eigenständiges Konzept, das auch in subtropischen Ländern geschätzt wurde. Bereits zur Leipziger Messe 1961 wurde ein Exportvolumen über 53 Mio. DM abgeschlossen.
Das Jahr 1966 markierte mit 7.000 gefertigten Lkw, von denen 4.500 exportiert wurden, einen Höhepunkt der bis dahin erfolgreichen Entwicklung. Wie die meisten Fahrzeughersteller der DDR wurden jedoch auch die Robur-Werke im Laufe der 1960er Jahre zunehmend vernachlässigt, weshalb die Fertigungskapazitäten nicht mehr weiter ausgebaut und Weiterentwicklungen nur noch in sehr begrenztem Umfang verwirklicht werden konnten.


Weiterentwicklungen führten 1968 zu den Typen LO 2501 und LO 1801 A, äußerlich erkennbar am veränderten Kühlergrill ohne Typenschriftzug. Auch in der Folgezeit wurden gebrauchswertsteigernde Modifikationen durchgeführt, bis ab 1974 der LO 3000 mit 3 t Nutzlast vom Band lief. Er war die Basis für eine Vielzahl von Sonderausführungen. Eine Nutzlaststeigerung erfuhr auch die Allradvariante, die nunmehr als LO 2002A angeboten wurde. Ab 1964 war ein bereits 1959 angekündigter Dieselmotor erhältlich, der jedoch 1973 aus dem Sortiment genommen wurde. Erst ab Herbst 1982 war wieder ein Diesel (Typ 4 KVD 12,5 SRL) im Angebot. Weiterentwicklungen der LD/LO 3000-Reihe in den 1980er-Jahren richteten sich besonders auf die Erhöhung der Lebensdauer der einzelnen Baugruppen und die Anhebung auf international übliches Niveau. Diese Veränderungen, die teilweise auch die Allradtypen LD/LO 2202 A betrafen, führten zu den dieselgetriebenen Modellen LD 3001 und LD 3002, äußerlich erkennbar vor allem an den kleineren Rädern und der vergrößerten Spurweite. Die mit Vergasermotor ausgerüsteten LO-Varianten verloren an Bedeutung. Auf Basis des LO 1800 A, des LO 1801 A und des LO 2002 A entstanden auch LF-8-Löschgruppenfahrzeuge.

Die Baureihe LO/LD 3000 bestimmte nach der Erhöhung der Nutzmasse seit 1974 das Typenprogramm. Weitere Veränderungen gegenüber dem Vorgänger betrafen unter anderem leistungsgesteigerte Motoren, eine Kugelumlauflenkung und eine verbesserte Bremsanlage. In den Jahren 1972 bis 1979 war unter der Bezeichnung O611/D609 parallel zum Ludwigsfelder L 60 eine neue Fahrzeugkabine entwickelt worden. Die gesamtwirtschaftlichen Probleme der DDR und Entscheidungen der politischen Führung führten 1980 zur Aufgabe dieses Projektes. Daraufhin wurde Modellpflege betrieben.

Wiederum Veränderungen an den Bremsen und am Fahrwerk sowie ein Unterfahrschutz kennzeichneten ab 1984 die LO/LD 3001 und 3002, wobei letzterer erstmals kleinere Räder erhielt. Dadurch wurde die Beladung erleichtert. Die Typenbezeichnung LD 3001 war bereits 1978/1979 schon einmal vergeben worden – für ein erneutes Montageprojekt in Indonesien. Neben Rechtslenkung hatten diese Lkw auch Deutz-Dieselmotoren F4L912 erhalten.

Geplant war für 1990/91 beim LD 3003 die Umstellung des Verbrennungsverfahrens des Dieselmotors 4 VD 12,5/10-6 SRL auf Direkteinspritzung. Die politische Wende in der DDR kam dem zuvor. Noch etwa ein Jahr nach der Wiedervereinigung fertigte Robur unter der Bezeichnung LD 3004 und LD 2004WD circa 350 Fahrzeuge mit dem luftgekühlten Deutz-Dieselmotor KHD F4L912F. Äußerlich ist der LD 3004 an der stark veränderten Frontmaske und dem Schriftzug Deutz Diesel auf der Tür erkennbar. Insgesamt wurden von 1950 bis 1990 etwa 250.000 Phänomen-/Robur-Fahrzeuge gebaut.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: 22 cm!

In diesem Modell können nachgebaut werden: ein äußerst detailliertes Fahrgestell, Außenausrüstung des Fahrzeuges, Inneneinrichtung des Fahrerhauses, Pritsche mit Plane oder ohne Plane


* Zusätzlich kann ein LC-Satz mit Reifenprofilen bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann ein Spanten- /Detail- und Radsatz bestellt werden!

*** Auch zusätzlich können LC-Sechskant-Schraubenköpfe und LC-Nieten in verschiedenen Größen bestellt werden!


Modernste, feine Graphik, originalgetreue Bemalung (dunkelgrüne Tarnbemalung und Kennzeichnung der NVA).

Baugruppenzeichnungen und Skizzen ergänzen polnische Bauanleitung.

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