Artikel 124 von 148 in dieser Kategorie

Feuerwehrwagen FORD T (1924) 1:15 extrem²

13,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferzeit:
In der Regel noch am Buchungstag
Verfügbarkeit:
6
Artikeldatenblatt:
Drucken
Merken:

- +
Nach den Darstellungen dieses Fahrzeugtyps des SchreiberBogen- und des SuperModel-Verlages nun eine etwas größere Nachbildung: FORD T als Feuerwehrwagen aus dem Jahr 1924 als Extrempräzisions²-Kartonmodellbausatz des Orlik-Verlages (Katalog-Nr. 148 - 5/2019) im Maßstab 1:15.

Modellkonstruktion: Marian Sobel, der bereits bei dem (nicht mehr existierendem) SuperModel-Verlag die Pkw-Version dieses Fahrzeugtyps, aber auch den seinerzeit bahnbrechenden Tiger I bei dem Halinski-Verlag und später bei dem MM-Verlag (aber auch einige andere Kartonmodelle) entwarf.


Das Modell T von Ford (ugs. auch Tin Lizzie, „Blechliesel“) war bis 1972 das meistverkaufte Automobil der Welt, als dieser Titel vom VW Käfer übernommen wurde. Zwischen 1908 und 1927 wurden in den Vereinigten Staaten 15 Mio. Stück gebaut. Heute existieren noch ca. 1 % aller gefertigten Exemplare.

Zwischen der Gründung der Ford Motor Company 1903 durch Henry Ford und dem Produktionsbeginn des Modell T wurden mehrere Typen entwickelt und zum Teil auch produziert. Der erste davon hieß Modell A, die folgenden Entwicklungen trugen die nächsten Buchstaben des Alphabets, aber nicht alle Entwicklungen wurden bis zur Produktionsreife geführt; bei vielen blieb es beim Prototyp. Das direkte Vorgängermodell war der Ford Modell S, eine Weiterentwicklung des bis dahin größten Erfolgs, des Ford Modell N.

Henry Ford legte den „T-Ford“, wie er von seinen heutigen Besitzern oft genannt wird, auf einfachste Bedienung und Reparaturfreundlichkeit aus, weswegen der Wagen kein konventionelles Fahrzeuggetriebe mit Kupplung und Wählhebel hat. Der Motor verzichtet auf Kühlwasserpumpe und Ölfilter, es gibt keine Kraftstoffpumpe und keinen Ölmessstab. Eine Kraftstoffanzeige war damals sowieso unüblich, Fahrzeugheizungen kamen erst in den 1930er Jahren auf. Die Konstruktion ist simpel und dadurch äußerst langlebig, fast alle Reparaturen können ohne Spezialwerkzeuge ausgeführt werden. Ersatzteile konnte man seinerzeit in jedem Eisenwarenladen in den USA bestellen, vieles war auf Lager. Ford erkannte, dass für eine industrielle Massenproduktion alle Bauteile mit gleichbleibend hoher Qualität und Toleranzen gefertigt werden müssen, um eine störungsfreie Montage am Fließband realisieren zu können. Hierdurch wurde er in Zusammenarbeit mit Taylor zu einem Pionier der Qualitätssicherung. Die Model-T waren aufgrund des einfachen Aufbaus, der Serienproduktion mit gleichbleibender Qualität und den hochwertigen Werkstoffen (z.B. Vanadium legierter Stahl für die Hinterachse) zuverlässiger und langlebiger als die handwerklich produzierten Autos seinerzeit.


Der Wagen hat als Fahrgestell einen Leiterrahmen aus vernieteten U-Stahlprofilen, der Achsen, Motor, Kraftübertragung und die Karosserie aufnimmt. Die auf einem Holzgerüst mit Blech beplankte Karosserie war ab Werk in vielen Varianten lieferbar, zum Beispiel als Coupé, viersitziges Cabriolet (Touring), zweisitziges Cabriolet („Runabout“), Limousine („Tudor“) und Lastkraftwagen („One-Ton-Truck“).
Der Wagen hat eine geschmiedete Vorderachse, die mit zwei diagonalen Schubstreben und einer querliegenden halbelliptischen Blattfeder geführt wird. Der Achsschenkel ist, wie zu dieser Zeit üblich, an den Enden in einem Stück ausgeschmiedet. Die Hinterachse besteht aus zwei Gussgehäusehälften, die das Differentialgetriebe und die beiden Antriebswellen beherbergen. Die Hinterachse wird mit zwei Schubstreben und einer querliegenden Blattfeder geführt. Durch das nach heutigen Maßstäben noch sehr einer Kutsche ähnelnde Fahrwerk konnten auch schlechte Wege und sogar Furten befahren werden.

Der Vierzylinder-Reihenmotor mit einteiligem Gehäuse, abnehmbaren Zylinderkopf und Kolben aus Grauguss hat drei Kurbelwellenlager und stehende Ventile. Mit der Bohrung von 3,75 Zoll (gleich 95,25 mm) und 4,0 Zoll (101,6 mm) Hub ergeben sich 2,9 Liter Hubraum. Das Verdichtungsverhältnis war zunächst 4,5:1 und wurde später auf 4:1 verringert. Das hinterste Getriebelager wird oftmals als viertes Hauptlager bezeichnet, da das Umlaufrädergetriebe nur eine Hauptwelle hat. Das Gemisch wird in einem Flachstromvergaser gebildet. Das Benzin kommt ohne Pumpe aus dem höher liegenden Tank (Fallbenzinsystem). Die spezielle „Summerzündung“ arbeitet mit vier Zündspulen, die mit einem an der Nockenwelle angeflanschten rotierenden Niederspannungs-Zündverteiler verbunden sind. Jede Spule hat ihren eigenen Unterbrecher, der auf der Niederspannungsseite den Stromkreis in schneller Folge unterbricht und so an der Zündkerze mehrere Zündfunken erzeugt. Die elektrische Energie liefert ein im Schwungrad eingebauter Dynamo. Zum leichteren Starten lässt sich eine Batterie anschließen. Die Motorschmierung ist ohne separate Ölpumpe als Schleuderschmierung ausgeführt, was bei längeren Steigungen ungünstig ist, da die vorderen Pleuellager trockenlaufen können, das Weißmetall schmilzt und der Motor laut hörbar klopft.

Der Motor treibt über ein Umlaufrädergetriebe und eine Kardanwelle die Hinterräder an. Das einfache Umlaufrädergetriebe hat zwei Gänge, die durch ein Pedal betätigt werden, genauso wie der Rückwärtsgang und die Fußbremse, welche die Kardanwelle abbremst. Die Handbremse wirkt über Zugstangen auf die Trommelbremsen der Hinterachse. Der Wagen hat keine Vorderradbremsen. Als beliebtes Zubehör gab es die sogenannten „Rocky Mountain Brakes“, zusätzliche Außenbandbremsen an der Hinterachse.

Das Fahrzeug erreichte mit 15 kW (20 PS) bei einer Drehzahl von 1800/min aus 2,9 Litern Hubraum 67 km/h, die stehende Viertelmeile (402 m) im Beschleunigungsrennen wurde nach 32,9 Sekunden erreicht.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: knapp 24 cm!

In diesem Modell können u.a. nachgebaut werden: Fahrzeugrahmen mit detaillierten Aufhängungen jedes einzelnen Rades, eine bis ins Kleinste detaillierte Inneneinrichtung des Fahrerstandes und der Mannschaftsabteilung, mit Pedalen, Hupe, Lenkrad, Handbremse..., Motordarstellung mit Nachbildung des Motorblocks, des Kühlers mit Ventilator, der Antriebswelle, Wasserleitung, Auspuffanlage..., die Vorderachse kann als lenkbar erstellt werden, Speicherräder, Glocke eines Feuerwehrautos, Leiter, Suchscheinwerfer...


* Ein Spanten-/Rad-/Detailsatz kann zusätzlich bestellt werden!

Originalgetreue Farbgebung des Modells (feuerrote Bemalung des Überbaus, schwarzes Fahrgestell).

Vorbildliche Computergraphik und Druckqualität! Sehr feine und saubere Bauzeichnungen und Detailskizzen ergänzen polnische Bauanleitung.


 

Ihre Frage zum Produkt


Art der Anfrage:
Ihr Name:
Ihre E-Mail Adresse:
Ihre Anfrage oder Anmerkung:
Bitte beantworten Sie folgende Frage:
Welche Farbe hat die Sonne?
Ihre Antwort: