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Holländisches Fischerboot - der Zuiderzeebotter EL 24 1:50 übersetzt

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Holländisches Fischerboot - der Zuiderzeebotter EL 24 als Kartonmodellbausatz des Paper-Trade-Verlages (Nr. 31) im Maßstab 1:50.
 
Die Zuiderzee [ˈzɔɪdərzeː] (auch (veraltet) Zuider Zee, Zuidersee; friesisch Sudersee; niederländisch [ˈzœydərzeː]) war eine flache, nur 4 m bis 5 m tiefe Meeresbucht der Nordsee größtenteils auf dem Gebiet des heutigen IJsselmeers, im Nordwesten der heutigen Niederlande. Sie reichte ungefähr 100 km landeinwärts, war bis zu 50 km breit und bedeckte 5000 km². Der Name bedeutet „südliche See“ im Gegensatz zur Nordsee (im Niederländischen und Niederdeutschen bedeutet zee „Meer, die See“ und meer „der See“). Beide Namen sind friesischen Ursprungs, für die beide Meere nördlich und südlich ihres Siedlungsgebietes liegen. Durch Eindeichung sind daraus das heutige IJsselmeer sowie einige andere Binnenseen (IJmeer, Veluwemeer, Gooimeer, Markermeer, Drontermeer, Eemmeer und Ketelmeer) entstanden.
(danke Wikipedia!)

Zweihundert Jahre lang war der Botter das Arbeitspferd von der Zuiderzeefischerei. Um 1900 waren ca. 3 000 von ihnen in Betrieb. Sie wurden in allen Häfen rund um die Zuiderzee gebaut und gebraucht. Die normalen Maße waren 13 m lang und 4 m breit. Der Tiefgang betrug 80 cm, der Mast hatte eine Länge von 14 m und am Fuß einen Durchmesser von 30 c, Grossegel und Fock hatten zusammen 70 qm, Klüver (kleines Dreiecksegel vorne) und Besan (kleiner Mast vorne) zusammen 25 qm.
Es war ein praktisches und starkes Schiff. Die hohe Nase und der geringe Tiefgang waren berechnet auf den kurzen, heftigen Golfschlag von dem untiefen Innenmeer. Das niedrige Hinterschiff war praktisch für das Arbeiten mit den Netzen. Der gefangene Fisch wurde lebend in einer Kiste hinter dem Mast transportiert. Hier wurde ständig das Wasser durch Löcher in dem Schiffsboden erneuert. Im vorderen Bereich befanden sich 2 Schlafplätze (Kojen), unter Deck ein Ofen, ein Fass mit Trinkwasser und Kisten für Netze und andere Materialien.
Der schwere Mast wird nur durch eine Vorstange gestützt. Bei dem Fischen mit einem Schleppnetz werden Klüver und Besan gebraucht, um dem Schiff mehr Zugkraft zu geben. Bei starkem Wind könnte das Großsegel schnell und einfach gerafft werden. Die Lachen, die das Segel mit dem Großbaum verbanden, waren gut sichtbar und nach außen befestigt.
Auf einem Arbeitsschiff befinden sich natürlich wenige Verzierungen. Das obere Ende des Mastes war vergoldet, rote und weiße Farbe rund um den Mast, um das Steuer, den Ausleger und den oberen Rand über die Kajüte, mehr nicht. Der Wimpel war blau, darauf ein kleines rot-weiß-blaues Fähnchen – öfter auch Fransen in diesen Farben. Bei einem Sterbefall wurde ein schwarzer Wimpel mit einer darauf abgebildeten Trauerweide gehisst.
Gegenwärtig sind noch verschiedene Exemplare von den Bottern in diversen Häfen und Museen rund um das gegenwärtige Flevmeer zu sehen
(Text: Paper Trade).
 
Ruimpflänge des Vollrumpfmodells: ca. 27 cm!
 
Präzise und feine Computergraphik, originalgetreue Farbgebung (die Segel wurden beidseitig bedruckt und können direkt für den Modellbau eingesetzt werden).

Die Baubegleitung besteht zum größten Teil aus Montagezeichnungen und wird nur durch einige Hinweise in holländischer, englischer und deutscher Sprache ergänzt.

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