Artikel 127 von 270 in dieser Kategorie

Jagdflugzeug mit Düsenantrieb Nakajima J8N1 Kikka (August, 1945) 1:50

4,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferzeit:
In der Regel noch am Buchungstag
Verfügbarkeit:
8
Artikeldatenblatt:
Drucken
Merken:

- +
Eine wenig bekannte japanische Flugzeugkonstruktion der Endphase des 2. Weltkrieges: Jagdflugzeug mit Düsenantrieb Nakajima J8N1 Kikka in der Darstellung eines Flugzeges einer unbestimmten Einheit aus dem August 1945 als Kartonmodellbausatz des WiR-Verlages (Band KEL, Nr. 93) im Maßstab 1:50.

Modellentwurf: Marek Pacynski.
 
Die Nakajima Kikka ("die Apfelsinenblüte") war das erste japanische Flugzeug mit einem Düsenantrieb.
Die Konstruktion basierte auf der Messerschmitt Me-262, sie verfügte zusätzlich über hochklappbare Tragflächen (um Tunnel und Berghöhlen als Stützpunkte benutzen zu können - die Japanische Marine entwickelte in der Zeit der Entstehung der J8N1 die militärische Konzeption, solche Verstecke auf dem ganzen Japans Gebiet für die entscheidende Verteidigungskämpfen vorzubereiten), war in ihrer Spannweite und Länge um jeweils etwa 2m kleiner als die Me-262 und sollte mit japanischen Triebwerken Tsu-11 (mit einer Schubkraft von je 1,9 kN) ausgerüstet werden.
Diese einfachen Turbinen mit Nachbrenner, die sich in den ersten Versuchen absolut nicht bewährten, wurden gegen die Triebwerke Ishikawajima Ne-12 (mit 3,3 kN) und später Ne-20 (4,6 kN) ausgetauscht, die auf der Grundlage der deutschen Triebwerke BMW 003 entstanden. Die Projektarbeiten an der Kikka wurden im September 1944 bei der Fa. Nakajima hauptsächlich von zwei Ingenieuren Kazuo Ohno und Matsumura Kenichi geführt. Die ersten Bodenversuche fanden am 30. Juni 1945 statt.
Bis dahin wurde die Konstruktion als leichter Schnellbomber konzipiert, dann wurde die Nakajima J8N1 Kikka als Flugzeug für Spezialaufgaben umgerüstet und sollte den Kamikaze-Piloten dienen. Nach etwa einem Monat der Rollversuche und Triebwerkerprobungen auf dem Fabrikgelände von Nakajima wurde der Prototyp zerlegt und zum Stützpunkt der japanischen Marine Kisaradzu gebracht, wo er wieder zusammenmontiert und für die Testflüge vorbereitet wurde.
Der Fregattenkapitän Susumu Takaoka beflog die Maschine am 7. August 1945. Die 20 min. des ersten Fluges aber auch der zweite Flug bestätigten die guten Flugeigenschaften der Kikka. Vier Tage später hat man versucht, das Flugzeugstarten mit Einsatz von zwei Startraketentriebwerken zu beschleunigen. Diese beide Hilfstriebwerke wurden jedoch dabei fehlerhaft angebaut und die Maschine wurde am Ende der Rollstrecke beschädigt.
Bevor das Flugzeug wieder instandgesetzt wurde, endete der Krieg... Zu dem Zeitpunkt wurden bereits beinahe ein 2. Prototyp und 18 bis 25 Maschinen in diversen Stadien fertig gestellt.
 
Tragfläche: 13,2m²; Gesamtgewicht: 4 088 kg; max. Geschwindigkeit: 937 km/h, Reichweite: etwa 940 km; Dienstgipfelhöhe: 12 300 m; Bewaffnung: eine Bombe 500 oder 800 kg, 2x 30mm-Geschütze; Besatzung: 1 Mann.  

 
Modellspannweite: 20 cm!

Feine Graphik und frische Farbgebung (Tarnbemalung der japanischen Luftwaffe, Hoheitsabzeichen, gelbe Flügeleintrittskanten) erhöhen die Optik der interessanten Flugzeugkonstruktion.

Übersichtliche Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische Bauanleitung.

 

Ihre Frage zum Produkt


Art der Anfrage:
Ihr Name:
Ihre E-Mail Adresse:
Ihre Anfrage oder Anmerkung:
Bitte beantworten Sie folgende Frage:
Welche Farbe hat Rasen?
Ihre Antwort: