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japanisches Panzerschiff IJN Yamashiro 1:200

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Eine weitere Großproduktion des Angraf-Verlages (Nr. 163): Japanisches Panzerschiff IJN Yamashiro als Präzisions-Kartonmodellbausatz in imposantem Maßstab 1:200.

Modellkonstruktion: Dariusz Wandke.

Die Yamashiro war ein Schlachtschiff der kaiserlich-japanischen Marine. Benannt war das Schiff nach der historischen Provinz Yamashiro im südlichen Teil der heutigen Präfektur Kyōto.

Sie und ihr Schwesterschiff Fusō galten als Japans erste „Super-Dreadnoughts“, da sie wie ihre Vorgänger der Kongō-Klasse mit 35,6-cm-Geschützen ausgerüstet worden waren, deren Anzahl aber von acht auf zwölf gesteigert worden war.
Während die Geldmittel für die Fusō 1911 bewilligt wurden, konnte die Erlaubnis für den Bau der Yamashiro erst 1913 erteilt werden.

Die Yamashiro wurde am 20. November 1913 auf Kiel gelegt. Der Stapellauf war am 3. November 1915, und die Kaiserlich Japanische Marine konnte das Schlachtschiff am 31. März 1917 in Dienst stellen. Die beiden Schiffe der Fusō-Klasse trugen jeweils sechs schwere 35,60-cm-Zwillingstürme, jeweils zwei Türme vorne und achtern überhöht und zwei Türme im Mittelschiff. Die Originalmaschinen waren vier Brown-Curtiss-Turbinen, die aus 24 Mijabara-Kesseln 40.000 PS auf die vier Schrauben brachten. Das reichte für eine Geschwindigkeit von 23 Knoten.


Da auf den internationalen Flottenkonferenzen von Washington (1922) und London (1930) ein Moratorium für den Neubau von Großkampfschiffen bis 1936 vereinbart worden war, wurden sämtliche Großkampfschiffe der japanischen Marine umgebaut und modernisiert. Die Schiffe der Fusō-Klasse wurden dabei über das Heck um 7,60 m verlängert. Durch den Anbau von Torpedowulsten wuchs die Breite des Schlachtschiffs um vier Meter an. Die horizontale Panzerung wurde von 32 bis 51 mm auf 51 bis 98 mm verstärkt. Die Höhenrichtwinkel der schweren Artillerie wurden von 30° auf 43° und die der Mittelartillerie von 15° auf 30° gesteigert. Die seitlichen Unterwasser-Torpedorohre wurden wegen des Wulstanbaus entfernt.
Die 24 alten kohlebeheizten Mijabara-Kessel wurden durch sechs neue Kanpon-Kessel und die vier Brown-Curtiss-Turbinen durch vier Kanpon-Turbinen ersetzt. Durch die neue platzsparendere Antriebsanlage konnte die Antriebsleistung auf 76.889 PS gesteigert werden. Damit erreichte die Yamashiro dann eine Geschwindigkeit von 24,75 Knoten.

Dieser Totalumbau veränderte das Aussehen der Fusō-Klasse erheblich. Der vordere Schornstein fiel weg, und sie erhielten einen neuen pagodenförmigen Turmmast. Auf der Yamashiro nahm dieser Turmmast durch einen Anbau mehr Platz in Anspruch als auf der Fusō. Dadurch zeigte der Turm C der Yamashiro in Zurrstellung achteraus. Das Katapult war bei der Yamashiro auf der Steuerbordschanz angeordnet, während es sich bei der Fusō zunächst auf Turm C befand und erst 1941 ebenfalls aufs Achterschiff verlegt wurde. Der Gürtelpanzer, der an den Schiffsseiten den Schutz vor Flachbahnfeuer und Torpedoangriffen verstärken sollte, war bei der Yamashiro gegenüber ihrem Schwesterschiff verlängert worden und schützte jetzt auch den Rudermaschinenraum.

Beide Schiffe nahmen am Zweiten Weltkrieg teil. Während der Midway-Operationen waren Fusō und Yamashiro als Fernsicherung der Aleuten-Landungen eingesetzt. In den ersten Kriegsjahren beschränkten sich die Aufgaben der Yamashiro, die als zu langsam für den Einsatz mit schnellen Flugzeugträgern galt, auf die Ausbildung von Rekruten und die Durchführung und Sicherung von Truppentransporten. Erst als die Front 1943/44 näher rückte und die Masse der japanischen Flugzeugträgerflotte bei Midway und den Marianen vernichtet worden war, wurden die Yamashiro und Fusō, entsprechend den japanischen Möglichkeiten, aufgerüstet. Die Yamashiro erhielt ein Luft-, ein Oberflächensuchradar sowie ein einfaches Feuerleitradar. Dazu wurde eine frühe Form eines auf Infrarotlicht basierenden


Freund-/Feinderkennungssystems installiert. Die Flugabwehrbewaffnung wurde drastisch verstärkt.
Yamashiro und Fusō waren der Kern von Nishimuras Verband, der am frühen Morgen des 25. Oktobers 1944 in der Straße von Surigao auf einen Sicherungsverband aus US-Schlachtschiffen, Kreuzern, Zerstörern und Schnellbooten traf.
In der Nacht gelang es zunächst, mehrere Angriffe von amerikanischen Schnellbooten und Zerstörern abzuweisen. Die Yamashiro versenkte dabei das US-Schnellboot PT-493, wurde aber von zwei Torpedos von US-Zerstörern getroffen. Durch das genaue Lagebild, das ihnen ihre Radarortung vermittelte, gelang es den Amerikanern aber, ihre eigene Flotte so zu sammeln, dass sie um kurz vor 4:00 Uhr morgens mit acht Kreuzern und fünf Schlachtschiffen und mehreren Zerstörern konzentriertes Feuer auf die Yamashiro eröffnen konnten. Ihr Schwesterschiff Fusō war zu diesem Zeitpunkt bereits gesunken. Die Yamashiro wurde aus der Dunkelheit heraus von mehreren hundert Granaten verschiedenster Kaliber getroffen und musste abdrehen.
Da die amerikanische Feuerleitung auf Radar basierte und keinen Sichtkontakt erforderte, konnte sich die Yamashiro, die über kein so effektives System verfügte, nicht wirkungsvoll verteidigen. 20 Minuten später versank das brennende Wrack nach zwei weiteren Torpedotreffern von US-Zerstörern, Elf japanische Seeleute überlebten den Untergang des Schiffes. Weitere Überlebende weigerten sich, von den Amerikanern aus dem Wasser gezogen zu werden, oder fielen später Eingeborenen auf den umliegenden Inseln zum Opfer.[1] Diese eingerechnet starben etwa 1.300 Besatzungsmitglieder der Yamashiro.


Die Yamashiro war das letzte Schlachtschiff, das als Folge eines Artilleriegefechtes mit anderen Schlachtschiffen versenkt wurde.

Das Wrack der Yamashiro liegt in ca. 180 m Tiefe und wurde 2006 erstmals durch Cedric Verdier betaucht.
(danke Wikipedia!)

Geschätzte 5 500 Bauelemente (wie in dem Schwersterschiff IJN Fuso des gleichen Verlages) auf  42 Bögen 24x34cm ermöglichen eine originalgetreue Nachbildung des Schiffes: Bei allen Waffen (differenzierte und drehbare Hauptartillerietürme, Kasemattenkanonen, Flak-Bewaffnung), Decks (Munitionskisten mit Verschlüssen als separate Elemente, Oberlichter, Lüfter, Scheinwerfer, Kabeltrommel, alle Niedergänge mit einzelnen Leitersprossen, Dampfleitungen des Schornsteines auf Schablonengrundlage, optionale Elemente der Gleise des Flugzeugwagens), Aufbauten, Ausrüstung (drehbares Flugzeugkatapult, Flugzeugkran, Rettungsboote, Ladebaum, Minenräumgeräte), Entmagnetisierungsstreifen des Rumpfes, drei Deckflugzeug, Doppeldecker Mitsubishi F1M u.a.

* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze, in weißer und in grauer Bemalung), Pfeilern für Relingbau, Bullaugen, Wetterdächer für Bullaugen, Stoffflaggen, E-Leitungen und Schiffstüren können für das Modell aus unseren Zurüstteil-Angeboten zusätzlich bestellt werden!
 
** Ein Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!
 
*** Ein Lasercut-Detailsatz kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden!

**** Ein Geschützrohrensatz für Haupt- und Mittelgeschütze kann zusätzlich bestellt werden!

**** Hilfsweise kann ein Geschützrohrensatz inkl. Flak-Geschützrohre für das Schwesterschiff IJN Fuso bestellt werden.

***** Ein Ankerkettensatz kann (auch zusätzlich) bestellt werden!

****** Ebenfalls zusätzlich kann ein gravierter Lasercutsatz mit „Riffelblech“ einigen Bühnen und Verstärkungsplatten.


Modelllänge: knapp 107cm!

Originalgetreue Farbgebung und a gute Grafikqualität (dunkelrotes Unterwasserschiff, graue Borde und Aufbauten, gute Darstellung aller hölzernen Decks und Aufbaudecks).

Übersichtliche und aussagekräftige Bauzeichnungen, Detail- und Schablonenskizzen ergänzen polnische Bauanleitung, die gegen Aufschlag übersetzt werden kann.

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