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Kirche der hl. Barbara Adamov/Adamsthal Tschechien (1854) 1:150

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Kirche der hl. Barbara (Kostel sv. Barbory) aus tschechischen Adamov/Adamsthal aus dem Jahr 1854 als Kartonmodellbausatz des tschechischen Evadra-Verlages (Nr.006) Maßstab 1:150.

Modellkonstruktion: Ondrej Hejl, Eva Drahosanova.

Adamov (deutsch Adamsthal) ist eine Stadt im Okres Blansko in der Region Jihomoravský kraj (Tschechien).

Die Industriestadt steht seit 1360 in enger Verbindung mit der Metallverarbeitung. Die größte Entwicklung erlebte es im 15. Jahrhundert, als Hammerwerke immer mehr Arbeiter anzogen. Das Dorf hieß auch ursprünglich Althammer (Staré Hamry) und wurde 1732 unter Adam Josef Fürst von Liechtenstein, dem Eigentümer der Eisenwerke, in Adamsthal umbenannt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde Adamsthal zu einem Zentrum des Maschinenbaus. Hier wurde 1888/89 der "Zweite Marcus Wagen", eines der ältesten im Originalzustand erhaltenen Automobile, von der Firma Märky, Bromovsky & Schulz gebaut.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde hier unter anderem eine Rüstungsindustrie aufgebaut. Nach den 1990er Jahren wurde ein großer Teil der staatlichen Betriebe aufgelöst oder verkleinert.
Am 1. Juli 1964 wurde Adamov zur Stadt erhoben.

Sehenswürdigkeiten
•    Kirche der hl. Barbara (1854)
•    Der Zwettler Altar in der Barbarakirche (1516–1525)
•    Eisenhütte Huť Františka im Josefovské údolí, Außenstelle des Technischen Museums in Brünn
•    Höhle Býčí skála in Moravský kras mit Funden aus der Bronzezeit
•    Neue Burg (1366) gegründet durch Boček z Kunštátu
•    Ruine der Burg Ronov

•    Aussichtsturm Alexandrovka
•    Naturreservate Josefovské údolí, Jelení skok, Dřínová, Coufavá

Der Zwettler Altar ist ein Altar in der Kirche der hl. Barbara in Adamov nördlich von Brünn. Er war Teil des bis ins 18. Jhdt. bestehenden gotischen Hochaltars des Stiftes Zwettl (NÖ) und wurde 2010 als herausragendes Zeugnis spätgotischer Holzschnitzkunst zum Nationalen Kulturdenkmal Tschechiens erklärt.


Nachdem 1427 das Stift Zwettl im Zuge der Hussitenkriege in der Schlacht bei Zwettl weitgehend zerstört wurde, war für die wiederaufgebaute Stiftskirche ein neuer Altar notwendig. In den Jahren 1516 bis 1525 wurde unter Abt Erasmus von Leisser ein neuer Hochaltar im Stil der Spätgotik angeschafft. Auftragnehmer war vermutlich die Werkstätte des Budweiser Künstlers Andreas Morgenstern, diskutiert wird auch die Urheberschaft durch Stefan Kriechbaum.

Als der Altar im Jahr 1730 dem Zeitgeschmack nicht mehr entsprach wurde er abgebaut und durch einen Barockaltar ersetzt, Teile davon wurden in einer Seitenkapelle weiterverwendet.
1857 erwarb Fürst Alois II. von Liechtenstein die erhaltenen Teile des Altars, ließ sie restaurieren und schenkte sie der neu errichteten Kirche der Hl. Barbara in Adamsthal. Der Zwettler Abt Stephan Rössler versuchte 1891 den Altar für sein Stift wieder zurückzubekommen, blieb mit dem Ersuchen bei Prinz Alois II. aber erfolglos.

Aus Angst vor Bombenschäden wurde der Altar 1944 abgebaut in der Krypta der frühbarocken Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Vranov bei Brünn zwischengelagert, gelangte danach 1947 wieder nach Adamov zurück.

Zwei 1970 aus dem Altarrahmen gestohlene Statuen wurden bei einer Kunstauktion in München sichergestellt und an ihren Platz zurückgebracht.

Immer wieder mussten Restaurierungen durchgeführt werden, die Holzsubstanz ist empfindlich für Schimmel und Holzwurmbefall. Zuletzt erfolgte dies in den Jahren 2006 bis 2007, dabei wurde das Kunstwerk im Schloss Mikulov (deutsch Schloss Nikolsburg) ausgestellt.
2010 wurde der Altar zum Tschechischen Nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Der Zwettler Altar in seiner heutigen Form ist nur ein Fragment des ursprünglichen, etwa 17 Meter hohen Altars. Erhalten ist die spätgotische Schnitzerei des Retabel mit ungefähr 6,5 Meter Höhe.
Gezeigt wird die Aufnahme Marias in den Himmel, wo sie von Gottvater und Christus empfangen wird, die die für sie bestimmte Krone bereit halten. Mit großem Detailreichtum sind die Apostel ausgeführt, die heftig gestikulierend Zeugen dieses Ereignisses werden. Eingefasst wird das Thema durch Äste, die Bezug zur Gründungslegende des Stifts Zwettl nehmen.

Ausgeführt sind die Figuren als Hochrelief, zur Verdeutlichung der plastischen Effekte kommen Vergoldungen und sparsame Farbaufträge zur Anwendung.

Die restlichen Teile des heutigen Altars sind neugotische Ergänzungen.
(danke Wikipedia!)

Große der Grundplatte: 11 x 24 cm!

Sorgfältige Druckqualität und originalgetreue Farbgebung, Offsetdruck.

Tschechische Bauanleitung ergänzen Montagezeichnungen und ein Farbbild eines gebauten Modells.

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