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Kirche von Laukininkai in Klaipėda/Memel in Litauen (1687) 1:1540 Ganz-LC-Modell, übersetzt

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Eine neue Kooperation zwischen litauischer Fa. K&E Craft und dem bereits gut bekannten litauischen Verlag W.M.C. : Die Kirche von Laukininkai in Klaipėda (deutsch Memel) aus dem Jahr 1687 als ein Ganz-LC-Modell im Maßstab 1:150.

Im 16.-17.Jahrhundert befand sich das religiöse Zentrum am östlichen Rand der Insel der Stadt Klaipėda, zwischen zwei Abzweigungen des Flusses Dangė, wo die ersten Stadtkirchen in Klaipėda gebaut wurden: die St.-Johannes-Kirche, die für die Deutschen bestimmt war, und die St.-Nikolaus-Kirche, die für die Bewohner der Umgebungen der Stadt bestimmt war. Die St.-Nikolaus-Kirche stand auf dem linken Ufer des heutigen Flusses Dangė.
Die Gottesdienste wurden in Lateinisch gehalten, und die Predigten in Deutsch gesagt. In die Sprache der Einheimischen übersetzte der spezielle Übersetzer "tulkas". Im Einfluss der Reformation wurden die Gottesdienste auch in Litauisch gehalten. Bis 1557 hielt Nicolaus Blothno, der Priester aus Großlitauen, die Gottesdienste in Litauisch, später Johannes Svultetus, Lazarus Sengstock. Bis zum 17.Jahrhundert arbeiteten beide Gemeinden der Lutheraner von Klaipėda zusammen. 1620 wurde die Gemeinde der Kleinlitauer zur selbstständigen Einheit, hier wurde die Kirchenschule gegründet, in der Valentin Dach, der Neffe des in Klaipėda geborenen Dichters Simon Dach (1605-1659), von 1671 bis 1680 als Lehrer tätig war.

Bei der Vorbereitung auf den Krieg mit Schweden und als in 1627-1629 die Stadt mit den Schutzbastionen des holländischen Typs umgeben wurde, wurde beschlossen, die litauische Kirche abzubauen und an einen anderen Ort zu verlegen. Der Prozess dauerte einige Jahrzehnte. Seit dem 7.Jahrzehnt des 17.Jahrhunderts versammelte sich die Gemeinde der Kleinlitauer zum Gottesdienst im speziell zu diesem Zweck angepassten Haus in der Vorstadt Vitė.
Der Ort für die neue Kirche wurde in der Vorstadt der Ledergasse gewählt. Die Grundstücke an der Hauptstraße wurden von dem Bürgermeister G. J. Friedrichsen gekauft. Die neue dreischiffige hallenförmige Mauerkirche wurde für die Gemeinde der Litauer in 1687 in nördlicher Seite der Akmens Pylimo Straße, gegenüber der evangelisch-reformierten Kirche gebaut. Die Kirche war schlicht, ohne Apsis, ohne Turm, aber ganz groß: 42 m lang, 23,2 m breit und 9,4 m hoch. Sie wurde durch halbrunde Bogenfenster geschmückt.

Von 1686 bis 1696 war Johann Lehmann der erste Geistliche in dieser Kirche, später setzten sein Sohn und Enkelkinder seine Arbeit fort. J. Lehmann prüfte die Handschrift der ersten von D. Klein vorbereiteten Grammatik der litauischen Sprache "Gramatica Litvanica" und sein Enkel bewertete den Kleinen Katechismus, der für das ganze Kleinlitauen bestimmt war. In dieser Kirche arbeiteten auch andere für das litauische Schrifttum verdienten Priester: M. Prätorius (1661-1664), D. Lüneburg (1726-1743), C. R. Jacobi (1860-1881), J. Pipiras (1887-1912) u.a. Die Gemeinde der Kleinlitauer in Klaipėda war zahlreich: 1848 gehörten ihr 15 600, 1878 – 16 000 Leute. Wegen der großen Zahl der Gläubigen arbeiteten hier seit 1709 zwei und seit 1860 drei Priester. In 1852 wurde befohlen, die Gottesdienste in der Kirche der Kleinlitauer auch in Deutsch zu halten, deshalb wurde diese Kirche seit 1858 als Kirche von Laukininkai ("Landkirche") genannt, einige Jahrzehnte später "Kirche von Žemininkai", und endlich als Jacobkirche oder als St.-Jacob-Kirche.

1854 brannte die Kirche während des Großen Brandes in Klaipėda nieder. In 1856 wurde sie nach dem Entwurf des bekannten deutschen Architekten F. A. Stüler wiederaufgebaut. Beim Wiederaufbau der Kirche änderten sich der Plan und das Äußere wenig, sie blieb auch weiter dreischiffig, ohne Turm, aber prachtvoller – an der Seite der Tiltų Str. wurde der Giebel mit den Lisenen und schmalen neogotischen Türmchen projektiert. Das Innere der Kirche wurde erneuert: Altar, Kanzel, Raum der Taufe. Die seitlichen Kirchenschiffe wurden durch die Arkaden getrennt, über sie wurde der Balkon projektiert, an dessen Ende die große Orgel mit 40 Registern einmontiert wurde. Das Interieur wurde durch die Leuchten geschmückt, die Wände wurden ornamentiert.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche beschädigt, in der Mitte des Daches klaffte ein großes Loch. Ungeachtet davon wurden hier im Sommer 1946 wieder die Gottesdienste gehalten, aber auch das war hier schnell verboten. In 1959 wurde das Gebäude durch die Abteilung der Armee der UdSSR endgültig abgebaut. Am Ort der Kirche wurde das Restaurant "Neptūnas" gebaut.

In 1947 wurden die Gottesdienste im privaten Haus des Fischers von Klaipėda Jonas Kaitinis gehalten, in der Šešupės Str. 2. Die Gottesdienste hielt der Redner Adomas Kybelka. Hier kamen auch die Priester Preikšaitis, J. Kalvanas, J. Gavėnis an, um Gottesdienste zu halten. In der Sowjetzeit wurde die Gemeinde der Lutheraner in Klaipėda erst 1955 registriert. Von damals bis 1990 versammelte sich die Gemeinde der Lutheraner zum Gottesdienst in der umgebauten Kapelle des Friedhofs an der zweiten Hälfte des Tages, nach dem Gottesdienst der Orthodoxen. Erst nach dem Wiedererlangen der Unabhängigkeit bekamen die Lutheraner von Klaipėda die Räume neben der ehemaligen St.-Johannes-Kirche zurück, die bis zum Krieg der Gemeinde der Städter gehörten (Pylimo Str. 2). Zurzeit arbeitet der Priester Reinholdas Moras in der Kirche der Lutheraner von Klaipėda.
(Quelle: http://www.krastogidas.lt)

Sauberer Laserplotter-Schnitt, einige Oberflächen graviert, das Modell müsste angemalt werden.

Größe der Grundplatte: 7 x 13cm!


Litauische, englische und deutsche Geschichte der Kirche, die Bauanleitung besteht ausschließlich aus Montagezeichnungen.

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