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Leichtpanzer M-22 Locust (Deutschland, März 1945) 1:25 extrem

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US-amerikanischer Leichtpanzer M-22 Locust, in der Darstellung des Fahrzeuges T158978 der 6th Airborne Armored Reconaissance Regiment (6. Luftlandedivision) der britischen Streitkräfte während der Operation „Varsity“ im März 1945 (Luftlandeoperation der Alliierten für die Rheinüberquerung) als Extrempräzisions-(im Außenbereich)-Kartonmodellbausatz des ModelHobby-Verlages (Nr. 32)  im Maßstab 1:25.

Modellentwurf: Jacek Olechnowicz.

Der M22 Locust war ein leichter, lufttransportfähiger Kampfpanzer der United States Army. Das Fahrzeug wurde nur in geringer Stückzahl während des Zweiten Weltkrieges eingesetzt und bald nach dem Ende der Kampfhandlungen ausgemustert. Er war einer der kleinsten Panzer, der von den Alliierten während des Zweiten Weltkrieges verwendet wurde.

Nachdem in den USA die Effektivität der in den 1930er Jahren aufgestellten deutschen und sowjetischen Luftlandeverbände erkannt worden war, wurde dort ab 1941 ebenfalls mit dem Aufbau einer luftbeweglichen Truppe begonnen. Da diese Verbände nicht ohne Panzerunterstützung eingesetzt werden sollten, wurde ein lufttransportfähiges Kampffahrzeug mit einem maximalen Höchstgewicht von 7620 kg gefordert. Mit der Entwicklung eines Konzepts wurden die Firmen GMC, J.W. Christie und Marmon-Herrington beauftragt. Der Vorschlag von Marmon-Herrington wurde angenommen und das Unternehmen im Mai 1941 mit dem Bau eines Prototyps beauftragt. Das Fahrzeug erhielt die Bezeichnung „Light Tank T9“ (Air transportable). Gleichzeitig begann man mit der Entwicklung eines Flugzeuges, das den Panzer transportieren sollte. Der Prototyp des T9 wog insgesamt 8027 kg, wurde jedoch trotz des etwas höher ausgefallenen Gewichts sowohl von der USAAF als auch von den an dem Projekt ebenfalls interessierten Briten akzeptiert. Im Januar 1942 wurden zunächst zwei Prototypen des verbesserten T9E1 bestellt. Noch bevor die Truppenversuche überhaupt angelaufen waren, hatte die US-Armee im April 1942 bereits 500 Stück des Typs T9E1 geordert. Insgesamt wurden 1900 Stück vorgesehen, wegen andauernder Probleme und ständiger Konstruktionsänderungen konnten bis zur Produktionseinstellung im Februar 1944 jedoch lediglich 830 Fahrzeuge gefertigt werden. Erst im August 1944 erhielt der Panzer seine Normbezeichnung M22 (Locust).


Bei den Truppenversuchen durch das 28. Airborne Tank Battalion stellte sich dann heraus, dass sich das Fahrzeug nur mit abgenommenem Turm in die Douglas C-54 verladen ließ. Da dies völlig inakzeptabel war, konnte der M22 seiner Rolle als Luftlandepanzer nicht mehr gerecht werden. Die US-Amerikaner verzichteten letztlich auf einen Einsatz des Locust, einerseits wegen der gegebenen Transportprobleme und andererseits, weil durchaus berechtigte Zweifel aufkamen, ob ein so leichtes und schwach gepanzertes Fahrzeug überhaupt auf dem Gefechtsfeld bestehen könne.

Da die Briten mit dem Hamilcar aber einen geeigneten Lastensegler im Einsatz hatten, übernahmen sie 260 dieser Panzer und setzten zwölf davon 1945 während der Rheinüberquerung bei Wesel ein (vgl.: Operation Varsity). Tatsächlich im Einsatz waren dabei allerdings nur zwei Panzer, die restlichen wurden bei der Landung beschädigt.
Eine nicht bekannte Anzahl von M22 wurde nach dem Krieg an das ägyptische Heer geliefert.


Das Fahrzeug hatte einen gegossenen Turm und eine geschweißte Wanne. Das Laufwerk war mit senkrechter Schraubenfederung und Traversen ausgestattet. Mit dem zweiten Prototyp T9E1 wurde die Turmform geändert, die Seitenrichtanlage von Hand- auf Motortrieb umgestellt und ein Kreiselstabilisator eingebaut; durch die Änderung der Frontplatte entfiel nunmehr das Maschinengewehr im Bug. Zusätzlich erhielt der Panzer Befestigungspunkte, um ihn in dem dafür vorgesehenen Transportflugzeug C-54 verzurren zu können. Motor und Getriebe befanden sich im Heck. Das Triebrad lag im Bug, die Umlenkrolle war zum Boden herabgezogen und diente mit als fünftes Laufrad.

Es handelte sich um ein völlig überhastet konstruiertes und für seinen eigentlichen Verwendungszweck unbrauchbares Fahrzeug. Für die Verhältnisse gegen Ende des Krieges war es untermotorisiert und zu schwach bewaffnet. Die Panzerung war äußerst dürftig und schützte nur gegen Splitter und Gewehrfeuer. Durch ein Geschoss vom Kaliber 12,7 mm wurde die Panzerung bereits durchschlagen, ein Treffer mit einer 2-cm-Granate konnte ohne weiteres zur Vernichtung des Fahrzeuges führen.


Technische Daten

Besatzung: 3 Mann
Bewaffnung
Hauptwaffe: 1 × 37-mm-Kanone M6
Sekundärwaffe: 1 × Maschinengewehr M1919A4 koaxial
Abmessungen
Länge: 3,32 m
Breite: 2,23 m
Höhe: 1,74 m
Panzerung: 9–25 mm
Kampfgewicht: 7 722 kg
Antrieb und Fahrwerksleistungen
Motor: 6-Zylinder-Boxermotor Lycoming O-435T (Benzin)
Leistung: 119 kW (|162 PS) bei 3000/min     
Straßengeschwindigkeit: 64 km/h
Fahrbereich (Straße): 216 km
Kletterfähigkeit: 0,40 m
Grabenüberschreitfähigkeit: 1,65 m
Steigfähigkeit: 52 %
Watfähigkeit: 1,10 m
Bodendruck: 0,51 kg
Kette: ungepolsterte, gespannte Scharnierkette.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: 13,3 cm!

* Ein Lasercut-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!

** Ein Lasercut-Kettensatz als Streifen oder

** aus separaten Gliedern kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden!

*** Auch zusätzlich kann ein Lasercut-Rad- und Detailsatz bestellt werden!

**** Auch zusätzlich können Sechskant-Schraubenköpfe, -mutter und Nieten bestellt werden, die die Oberflächen- und/oder andere Verbindungen „plastischer“ darstellen lassen.


***** Ein Geschützrohr für Maschinengewehr M1919A4 koaxial 0,3'' kann zusätzlich bestellt werden

****** Auch eine Rohrfassung wird voraussichtlich lieferbar sein.


Originalgetreue Bemalung (Tarnbemalung, Kennzeichnung der Fahrzeuges, exzellente gealterte Farbgebung) feine Computergraphik, Offsetdruck.

General- und Detailzeichnungen ergänzen eine polnische Bauanleitung, die gegen Aufschlag übersetzt werden kann.

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