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Leuchtturm aus Bretagne/Frankreich - Phare de Saint-Mathieu 1:150

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Der berühmte Leuchtturm aus Bretagne in Frankreich - Phare de Saint-Mathieu als Kartonmodellbausatz des tschechischen Milan-Bartos-Verlages (Nr. 630719) im Maßstab 1:150.

Modellkonstruktion: Milan Bartos.

Phare de Saint-Mathieu ist der Name eines Leuchtturms auf der Saint-Mathieu-Spitze in Plougonvelin im Département Finistère. Er wurde auf dem Gelände der alten Abtei Saint-Mathieu errichtet. Seine Tragweite beträgt theoretisch 29 Seemeilen, was in etwa 55 Kilometern entspricht.

Zusammen mit dem Leuchtfeuer von Kermorvan zeigt er die Four-Passage (Chenal du Four) an, eine wichtige Nord-Süd-Passage aus oder in die Iroise, die zwischen Festland und der Insel Ouessant führt und dementsprechend eine Zeitersparnis von etwa zwei Tagen einbringt, während er in Verbindung mit Leuchtturm von Portzic die Einfahrt in die Bucht von Brest ausleuchtet.


Der Leuchtturm wird seit dem 23. Mai 2011 als historisches Monument Frankreichs geführt. Er ist für Besuche der Öffentlichkeit zugänglich.

Bereits am 19. November 1691 wird angeregt, auf dem Turm der Abtei ein Leuchtfeuer zu entzünden. Zur Vervollständigung der Markierung wurde 1699 auf Ouessant der Leuchtturm Stiff eingeweiht. Die Aufrechterhaltung der kostspieligen Feuer gestaltete sich jedoch aus wirtschaftlichen Gründen schwierig. So wurde das Feuer der Abtei nur in dunklen Herbst- und Winternächten betrieben. Dazu kam die Tatsache, dass Kohle sehr ineffizient war und eine große Feuergefahr für die Abtei darstellte.

Im Dezember 1695 wurden Kupferlampen installiert, die jedoch auch diverse Nachteile mit sich brachten. So wurde bei fallendem Ölstand oder durch Rauch verschmutzte Fenster die Sichtweite der Leuchtfeuer deutlich eingeschränkt.
Nach Beschwerden von ranghohen Militärs, wie z. B. Tourville, mietete 1701 die französische Marine den Leuchtturm in Verbindung mit einem Wohnhaus und besetzte diesen permanent mit einem Wärter. 1750 wurde der Turm durch Stürme stark beschädigt.

Im Jahre 1771 ließ Generalleutnant d’Estaing einige wichtige Änderungen vornehmen. So wurde als Brennstoff für die neuen Dochtlampen eine Mischung aus Raps- und Fischöl verwendet und das Leuchtfeuer mit polierten Metallplatten ummantelt. Diese Maßnahme steigerte die Reichweite auf 30 km.

1820 wurde der Leuchtturm mit acht Lampen und diversen Reflektoren ausgestattet, was noch einmal die Reichweite erhöhte. Um aber eine ausreichende Reichweite des Leuchtfeuers zu erhalten, war der Turm schlichtweg zu niedrig.
Aufgrund des schlechten Zustandes des Abteiturms, wurde am 15. Juni 1835 der Auftrag zum Bau eines neuen Leuchtturms erteilt. Dieser sollte einen Durchmesser von 3,6 m und eine Höhe von 37 m erhalten und auf einem runden Gebäude, ausgestattet mit Geschäften und einem Wohnbereich für den Leuchtturmwärter, errichtet werden. Eine Treppe führt zur Lichtanlage, die rund 56 m über dem Meeresspiegel liegt. Die Reichweite beträgt nun 29 Seemeilen. Befeuert wurde mit Raps- oder Mineralöl, bevor 1935 die Elektrifizierung erfolgte.

Im Juni 1963 bekam Saint-Mathieu sein heutiges Aussehen: weiß mit roten Streifen und der Aufschrift „SAINT-MATHIEU“.
Der Turm wurde 1996 automatisiert und hat heute eine Tragweite von 29 Seemeilen.
(danke Wikipedia!)

Modellhöhe: 13 cm!

Sowohl das Innenleben des Lampenhauses als auch die Vorsprünge des Mauerwerkes können in diesem Modell nachgebildet werden.


Moderne Computergraphik, originalgetreue Bemalung, Offsetdruck.

Montagezeichnungen, eins Farbbild eines gebauten Modells und zahlreiche Farbbilder des großen Vorbildes ergänzen tschechische Bauanleitung.



 

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