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Minensuchschiff HMS Queen of Thanet (Racecourse-Klasse) 1939 1:200 extrem³

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Nun bekamen wir den lang ersehnten den Band Nr. 2. des weissrusischen Verlages BlackCat Model, der allein mit dem Thema aber auch mit der Ausarbeitung und mit der Graphik seiner ersten Produktion „Seeflugzeugträger der Royal Australian Navy HMAS Albatross (1942) 1:200 extrem³“ für viel Aufregung in der Kartonmodellbauszene gesorgt hat: britischer Minensuchschiff HMS Queen of Thaner (ex. Melton) der Racecourse-Klasse im Bauzustand und mit Waffenkonfiguration aus dem Jahr 1939 als Extrempräzisions³-Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:200.

Modellkonstruktion: Anton Jakunin, bekannt von einigen exzellenten Schiffsmodellen der Verlage, Oriel, Dom Bumagi und YGModel.

HMS Melton war ein Minensuchschiff der Racecourse-Klasse der Royal Navy. Diese Schiffsklasse umfasste 32 Einheiten.

Die HMS Melton wurde von William Hamilton and Company im schottischen Port Glasgow gebaut und im März 1916 mit der Schiffskennung 898 versehen. Während der Bauzeit wurde sie für zwei Bordflugzeuge ausgerüstet, die aber nie an Bord waren. Für den Rest des Ersten Weltkriegs diente sie bei der Hilfspatrouille. Nach dem Krieg wurde sie in den Minenraumdienst versetzt.

Diese Klasse wurde im Rahmen des Emergency War Programme als Minensuchschiffe für die Küstengewässer vorgesehen. Eine Besonderheit war der Schaufelradantrieb, der eine hohe Wendigkeit und geringen Tiefgang ermöglichte. Allerdings war die Seetüchtigkeit nicht immer optimal, besonders dann, wenn die Schaufelräder bei Seitenneigung nicht auf beiden Seiten gleich tief eintauchten.

Die HMS Melton wurde 1927 an Hughes Bolckow Shipbreaking Co verkauft. Sie wurde 1929 wieder von der New Medway Steam Packet Company gekauft und für Exkursionsarbeiten am Fluss Medway und der Themse umgebaut . Sie wurde in Queen of Thanet umbenannt. In den nächsten zwölf Jahren fuhr sie von Sheerness und Southend aus. Regelmäßige Ausflüge führten sie nach Gravesend, Margate , Clacton und Dover sowie zu Kreuzfahrten durch Calais , Boulogne und Dunkerque.

Im September 1939 wurde sie erneut von der Admiralität requiriert, als HMS Queen of Thanet (J20) umbenannt als Minensucher in Dienst gestellt.

Im Mai 1940 nahm sie an der Evakuierung nach Dunkerque teil und rettete in vier Reisen 4 000 Soldaten über den Kanal. Davon wurden 2 000 aus dem ehemaligen LNER-Boot Prag übernahm nachdem letzterer durch Explosionen in nächster Nähe von Granaten und Tauchbombern vor Gravelines beschädigt worden war. Für die Operation Overlord (Landung in der Normandie ) im Juni 1944 wurde sie nach Salsey und dann nach Mulberry als Despatch Control Ship in Selsey stationiert. Nach dem Krieg wurde sie 1946 an ihre Besitzer zurückgegeben, um die Exkursionsarbeiten rund um die Themse-Mündung wieder aufzunehmen.


Im Januar 1949 wurde sie an Red Funnel verkauft und nach Southampton verlegt . Nach dem Umrüsten bei Thorneycroft's Yard in Northam wurde sie im Frühjahr als zweite Solent Queen des Unternehmens in Auftrag gegeben. Für die nächsten zwei Jahre unternahm sie im Sommer Ausflüge von Southampton aus. Im Juni 1951 geriet sie wegen Besichtigung und Reparatur in Brand und wurde als konstruktiver Verlust abgeschrieben. Sie wurde 1951 von Dover Industries Ltd in Dover Eastern Docks verschrottet.

Nach dem Krieg wurde sie an New Medway Steam Packet Co zurück gegeben und 1947-48 erneut in Kent und Essex als Ausflugsschiff verwendet. 1949 wurde sie an Isle of Wight & South of England Royal Mail Steam Packet Co. Ltd. verkauft, die sie in Solent Queen umbenannt hatte und von Southampton aus als Ausflugsdampfer einsetzt.. Am 22. Juli 1951 wurde sie durch einen Brand schwer beschädigt, der ausbrach, als sie bei der White-Werft repariert werden sollte. Danach wurde sie nicht wieder instandgesetzt, sondern zum Abwracken verkauft.

Die Queen of Thanet (ex Melton) war 74,9 m lang, 8,8 m breit (17,7 m über die Schaufellrad-Kästen). Ihre Verdrängung betrug 810 t. Ihr Antrieb erfolgte über eine Dampfmaschine mit 1500 PS und sie erreichte 4,5 kn. Ihre Bewaffnung bestand im Ersten Weltkrieg aus zwei 7,62 cm-Geschützen (12-Pfünder) oder zwei 5,7 cm (6-Pfünder). Im Zweiten Weltkrieg bestand die Bewaffnung aus einem 7,62 cm Mk V (12-Pfünder) und einem 4 cm PomPom. Die Besatzung bestand im Ersten Weltkrieg aus 50-52 Mann.
(danke Wikipedia!)

Das Modell kann als Vollrumpfmodell oder als Wasserlinienmodell gebaut werden, wobei sich die Darstellung der Schaufellräder in dieser Version nicht als ganz einfach darstellen lässt. Die Detaillierung des Modells ist „extrem-hoch-drei“, ein Steuerrad, das zu der Ausrüstung der voll eingerichteten Steuerbrücke gehört, besteht aus 7 Elementen, ein Ankerspill wurde mit mehreren Bremsen und Kurbeln (auf Schablonenbasis) ausgerüstet, auch Geschütze wurden im wahrstem Sinne bis ins Detail dargestellt.

Modelllänge: knapp über 37 cm!


* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze, in weißer und in grauer Bemalung), Pfeilern für Relingbau, Bullaugen, Wetterdächer für Bullaugen, Stoffflaggen, E-Leitungen und Schiffstüren können für das Modell aus unseren Zurüstteil-Angeboten zusätzlich bestellt werden!

** Ein Ankerkettensatz kann (auch zusätzlich) bestellt werden!

*** Ebenfalls zusätzlich kann ein Groß-Ätzsatz (ca. 6,5 x 26cm) mit vielen gut durchdachten Details (filigrane Elemente der Schaufellräder, Gitternetze der Deckfragmente über den Schaufellradkästen, Reling-Abschnitte, Anker, Ankerspille, Bullaugen-Wetterdächer, Steuerräder u.ä.) bestellt werden!


**** Für die "gehobene Ansprüche" der Modelldarstellung kann ein Bauplan der HMS Queen of Thanet (Zeitschrift MO Nr. 66) zusätzlich bestellt werden!

Feine Computergraphik und modernste, originalgetreue Druckqualität (roter Unterwasserschiff, graue Tarnbemalung, exzellente graphische Darstellung aller Holzbereiche, wie z.B. Deck, Elemente der Rettungsboote).

Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen russische Bauanleitung.

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