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Nakajima Ki-84 Hayate 1:33 (Halinski KA 1/2006)

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Nakajima Ki-84 Hayate
Teile: 926 + 115 Schablonenteile
Maßstab: 1/33
Spannweite: 34 cm

Ein weiteres Juwel des modernsten Kartonmodellbaus, das Modell, das bestimmt zum Mythos des Halinski-Verlages (Kartonowy-Arsenal-Reihe Nr. 1/2006) noch lange beitragen wird: japanisches Jagdflugzeug Nakajima Ki-43-II Hayabusa (Windböe) im alliierten Code "Frank" genannt (Darstellung der Maschine Ki-84 des 50. Sentai, geflogen von Yojiro Ofusa, zwischen Oktober 1944 und Ende des Krieges) als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:33.

Bereits Ende 1941 hat das Hauptquartier der Japanischen Kaiserlichen Luftwaffe an Fa. Nakajima technische und taktische Voraussetzungen für eine Nachfolgekonstruktion der Ki-43 und Ki-44 übergeben -gewünscht war eine Ganzmetallkonstruktion in Tiefdeckerordnung, bewaffnet mit 2x 20 mm-Geschützen und 2x 12,7 mm-MGs, mit einer Geschwindigkeit über 650 km/h und mit einer Aufstiegsgeschwindigkeit auf 5000 m unter 4,5 min... Um den anspruchsvollen Aufgaben gerecht zu werden, wurde ein Team unter Anleitung des bekannten Konstrukteurs Yasushi Koyama (Mitschöpfer der Ki-27, Ki-43 und Ki-44) ins Leben berufen. Ein Jahr später wurden die Konstruktionsarbeiten beendet und Ende März 1943 verließ der erste Prototyp der Ki-84 HAYATE die Nakajima-Werke in Ota. Die Flugversuche zeigten jedoch eine wesentlich schwächere Konstruktion als angenommen (z.B. die Spitzengeschwindigkeit hat 624 km/h nicht überstiegen). Die HAYATE stellte trotzdem die schnellste Konstruktion unter allen damaligen japanischen Jägern dar und wurde in Form von einer 83 Stück-Vorproduktionsserie von den Militärs geordert. Im Laufe der Produktion wurde das Flugzeug einigen geringfügigen aber beinahe ständigen Verbesserungsmaßnahmen und Modifikationen unterzogen, sodaß die späteren Exemplare bis 634 km/h-schnell flogen... Im März 1944 wurden die Ki-84 an die erste Fronteinheit, 22 Sentai in Fussa, ausgeliefert. Die ersten Luftgefechte der Piloten des Geschwaders, das seit August d.J. in Hankow in China stationiert war, mit den Einheiten der 14. Luftarmee der USAAF, in denen innerhalb von 6 Wochen etwa 40 US-Flugzeuge abgeschossen wurden (bei Verlust von 5 eigenen Piloten und etwa 10 Maschinen), überzeugten die Luftwaffeführung von den Qualitäten der HAYATE und mit den Flugzeugen wurden immer weitere (in den Jahren 1944-45 insgesamt über 30) Einheiten ausgerüstet. Insgesamt galt die Nakajima Ki-84 HAYATE als eine gelungene Konstruktion, die jedoch im Endstadium des Krieges, in den Händen von nicht immer ausreichend geschulten Piloten, unter überwältigender Anzahl der alliierten MUSTANG, THUNDERBOLT und LIGHTNING und nicht zuletzt unter hohen nichtoperativen Verlusten der Flugzeuge (auf Grund der immer schlechteren Produktionsqualität der Industrie und auch Unkentnisse der jungen Piloten) hohe Verluste erlitten hat. Die in den USA durchgeführten Vergleichtests einer flugbereit übernommenen KI-84 mit P-47N und P-51D machten deutlich, daß die HAYATE mit gut eingestelltem Motor und mit Einsatz des durch die USAAF verwendeten 140-Oktan Treibstoffes (in Japan der Kriegsendzeit war nur 95-Oktan-Kerosin erhältlich...) die Konkurenten gering, aber immerhin in einer horizontalen Fluggeschwindigkeit (687 km/h!), in Aufstiegsgeschwindigkeit und Wendigkeit übertraf!

Eigen- / Gesamtgewicht: 2698 / 4405 kg; Dienstgipfelhöhe: 10500 m; Reichweite: 1600 km + Reserve für 30 Flugminuten; Bewaffnung: 2x 20 mm -Geschütze Ho-5 (mit jeweils 150 Geschossen) + 2x 12,7 mm-Maschinengewehre Ho-103 (mit jeweils 350 Geschossen) + 2x 30 bis 250 kg- Bomben.

Mit 926 Elementen + 115 Schablonenteilen auf 6,5 Bögen 24x34cm erhöht Halinski wieder die Maßstäbe seiner Produktionen. Diesmal keine bahnbrecherischen Lösungen und Experimente, auch keine Außenlasten - die über 1000 Bauteile werden vollständig für die mittelgroße Flugzeugkonstruktion verwendet. Im Vergleich mit z.B. seiner Nakajima Ki-43 (etwa 280 Elemente bei Flugzeugspannweite von 43 cm) wird die Detaillierungsdichte vervierfacht! Bestimmt nicht jedermans Sache, aber wer sich dafür entscheidet (und durchhält...), bekommt ein echtes Juwel unter den modernsten Kartonmodellflugzeugen: extrem detaillierte Cockpiteinrichtung (mit 4-teiligen Sicherheitsgurten des Piloten, 11-teiliger Fußsteuerung, akribisch dargestellten Innenborden mit voller Einrichtung des Cockpits mit Kurbeln, Drehgriffen, Hebeln, Knöpfen und sonst. mehrteiligen Bedienungselementen...) mit Cockpithaube, die entweder als geschlossen oder geöffnet (mit Blick auf die Finessen der Cockpiteinrichtung...) dargestellt werden kann; üppige, 18-Zylinder-Doppelstern-Triebwerkdarstellung mit drehbarem Propeller und 15-teiligen Zylindern; Fahrgestell, das entweder als geschlossen, ausgefahren oder irgendwo dazwischen (im "Aufstiegsflug") darstellbar ist und 12-teiligen Rädern des Hauptfahrgestells; Kraftstoffkühler unter einer Tragfläche; Ölkühler und Lufteinlass originalgetreu und papiergerecht nachgebildet; Lastträger (diesmal leer); Lande- und Rollscheinwerfer in einer Flügeleintrittskante mit Innenleben und Verglasung auf Schablonengrundlage; Höhen-, Seitenruder und Flügelklappen als bewegbar und mit allen Scharnieren und Bewegungsmechanismen ausgestattet...

Außer der Detaillierung ist zweifellos die Graphik die stärkste Seite des Modells: fabelhafte Farbgebung (Tarnanstrich der japanischen Luftwaffe mit entsprechender Kennzeichnung und genialen Korrosionsstellen und Abnutzugsspuren der Außenhaut = Blechstellen, die durch den Tarnanstrich herausgucken + dezent dargestellte Ablagerungsstellen. Auch die Inneneinrichtung wirkt durch alle Abscheuerungs- und Abnutzungsspuren verblüffend echt. Einer von den Konstrukteuren, Herr Dworzecki, der für die Graphik der Modelle verantwortlich ist, ist auch diesmal seiner Aufgabe mehr als gründlich nachgegangen -die Scheuerstellen des Fußbodens, und der Innenborde des Cockpits sind ihrem Vorbild exzellent nachempfunden)!

Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen die polnische Bauanleitung.

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