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Petersdom in Rom 1:400 deutsche Anleitung

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Eine imposante (über 2,2 kg-schwere und in gebautem Zustand 1,14m-lange) Produktion: der Petersdom in Rom als Kartonmodellbausatz des Schreiber-Bogen-Verlages (Katalog-Nr.564) im Maßstab 1:400.
 
Modellkonstruktion: Przemyslaw Tabernacki.
 
Der Petersdom in der Vatikanstadt in Rom zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Er gilt als der größte Kirchenbau der Erde (Länge 211,5 m, Höhe 132,5 m, Kuppeldurchmesser 42 m) und zieht täglich Tausende von Besuchern aus aller Welt an, die hier die Grablege des Apostels Petrus und die Hauptkirche des Papstes besuchen wollen. Die Peterskirche von heute ist das Werk vieler Generationen von Baumeistern. In ihr spiegeln sich die geistige Gesinnung und die ästhetischen Ideale der Renaissance und des Barock wieder. Architektonisch gesehen ist der Petersdom ein typischer Renaissancebau, der im barocken Stil vollendet wurde.
 
Auf dem Petersplatz
Staunend betritt man die riesige Ellipse des Petersplatzes, die sich hell und weit vor dem Besucher öffnet (273 m bzw. 226 m im Durchmesser). Im Zentrum ragt ein Obelisk auf, von zwei mächtigen, wasserspeienden Brunnen eingerahmt. Kaiser Caligula brachte diesen Obelisken einst von Alexandria in Ägypten als Schiffsfracht nach Rom und ließ ihn in seinem Zirkus, seiner Rennbahn, aufstellen. Der Stein wurde - nach der Überlieferung - Zeuge der Hinrichtung des Apostels Petrus und seiner Gefährten.
Auf den 15 m hohen Kolonnaden Berninis stehen über 140 Heiligenskulpturen in Überlebensgröße. Der Säulengang zwischen den Kolonnaden ist so breit, dass zwei Wagen ihn bequem durchfahren könnten.
Nun wendet man den Blick auf den Dom und die Fassade Carlo Madernos, die wie ein Riegel den Platz vom Kirchengebäude trennt und eher den Eindruck eines Palastes vermittelt. Auffallend die mächtige Gliederung der Fassade mit Säulen und Pfeilern, die über zwei Stockwerke reichen, sowie Eingänge, Balkone und Fenster. Von der Mittelloggia im 2. Geschoss aus spricht der Papst zu den großen christlichen Feiertagen den Segen „Urbi et Orbi“, der Stadt und dem Erdkreis. Von hier aus wird auch der Name des neu gewählten Papstes sowie eine Heilig- oder Seligsprechung verkündet. Oben auf der Fassade stehen 5,70 m hohe Statuen von Christus und den Aposteln. Für den Betrachter auf dem Petersplatz wölbt sich hinter den Statuen die Kuppel Michelangelos in den Himmel. Man betritt die Peterskirche über eine weite Treppe, die auf Entwürfe Berninis zurückgeht.
 
Zur Baugeschichte
Nach der Überlieferung wurde der Apostel Petrus nach seiner Hinrichtung in der Nähe des Zirkus des Nero bestattet. Über diesem Grab ließ Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert die erste vatikanische Basilika errichten, in der Karl der Große zum Kaiser gekrönt wurde. Im Mittelalter verfiel das Gebäude mehr und mehr, bis 1506 Papst Julius II. den Baumeister Bramante mit einem Neubau beauftragte. Von ihm stammt der Entwurf, er leitete die erste Bauphase. Ab dem Jahr 1547 führte Michelangelo den Bau fort. Er vereinfachte den Grundriss Bramantes in genialer Weise, indem er ihn zu einem wirklichen Zentralbau komprimierte. Bramante wie Michelangelo planten einen Zentralbau mit dem Grundriss eines griechischen Kreuzes, mit halbrunden Absiden und einem Mittelquadrat mit Kuppel. Diese ist Michelangelos planerisches Werk, obwohl er die Vollendung der Kuppel nicht mehr erlebte (1588-1590 unter Giacomo della Porta). Michelangelo entwarf eine zweischalige Kuppel nach dem Vorbild der florentinischen Domkuppel von Brunelleschi. Deutlich ließ er die Rippenkonstruktion hervortreten. Die Kuppelschale hat Fenster und schließt mit einer Laterne ab. Nach Michelangelos Tod führten die Baumeister Maderna und Bernini die Bauarbeiten weiter. Sie veränderten den Grundriss zu einem lateinischen Kreuz, fügten also ein Langschiff an, das mit einer Querfassade zum Petersplatz hin abschloss.
 
Das Kircheninnere
Da sich das Auge des Besuchers durch den Petersplatz an Weite und Größe bereits gewöhnt hat, mutet das Innere des Petersdoms weniger riesig an als man vielleicht erwartet hatte. Und doch finden hier 60.000 Menschen Platz. Außer dem Hauptaltar gibt es weitere 29 Seitenaltäre und 23 Papst-Grabmäler. Auf eines der größten Kunstwerke des Doms soll noch hingewiesen werden: Michelangelos Pieta, die er als 24-jähriger Künstler aus dem Marmorblock schlug. Im Petersdom sind damit gleich zwei Meisterwerke Michelangelos vereint, die zeitlich weit auseinanderliegen: die Pieta als Jugendwerk und die Kuppel, die der Meister mit 80 Jahren schuf.

Die Sixtinische Kapelle
Die direkt neben der Vorhalle gelegene Sixtinische Kapelle, die Kapelle des Papstes, gehört nicht mehr zum Petersdom, verdient jedoch noch besondere Erwähnung. Der Raum ist aus architektonischer Sicht schmucklos, ein Rechteck von 48 m Länge, 15 m Breite und 18 m Höhe. Er wurde 1483 fertig gestellt. Papst Julius II. beauftragte Michelangelo mit ihrer Bemalung, ein Auftrag, den der Künstler zunächst widerwillig annahm, fühlte er sich doch eher als Bildhauer. 1508 begann er seine Arbeit, das sein größtes malerisches Werk werden sollte. Er arbeitete allein, in unbequemer Körperhaltung, rastlos. In zwei Jahren hatte er die Decke vollendet. 1512 schloss er die Arbeit vorerst ab, um 23 Jahre später noch einmal sieben Jahre lang sein „Jüngstes Gericht“ in der Sixtinische Kapelle zu malen. Nach der Renovierung der Sixtina erstrahlt die Kapelle im Heiligen Jahr 2000 in neuem Glanz und mit frischen Farben.
(Beschreibung: Schreiber-Bogen)
 
Modell-Abmessungen: Länge 114 cm, Breite: 55 cm, Höhe: 37 cm.
 
Anzahl der Bögen (21x30cm): 33,5.
 
Montagezeichnungen ergänzen deutsche Bauanleitung.

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