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poln. Minenräumboot ORP Jaskolka (1939) 1:100

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Polnischer Minenräumboot ORP JASKOLKA im Bauzustand von 1939 als Kartonmodellbausatz des MM-Verlages (Nr.1/1980) im Maßstab 1:100.

Der Minenleger, das Minensuch- und Minenräumboot ORP JASKOLKA („Schwalbe“), wie die Einheit klassifiziert wurde, gehörte der Familie der 6 im Truppenjargon „Vöglein“ an, die als einzige Schiffe vor dem 2. Weltkrieg gänzlich in Polen entworfen und gebaut wurden. Die Marinewerft in Gdingen/Gdynia erstellte im Jahre 1934 die ersten aus der Reihe ORP JASKOLKA, ein Jahr später die ORP MEWA („Möwe“) und 1938 die ORP CZAJKA („Kiebitz“) und ORP RYBITWA („Seeschwalbe“). Die ORP CZAPLA („Reiher“) und die ORP ZURAW („Kranich“) sind dagegen in der Flusswerft in Modlin (1935) vom Stapel gelaufen und wurden in Gdingen nur ausgerüstet. Trotz dem, daß die beiden jüngsten Einheiten noch nicht ganz ausgerüstet und abgenommen wurden, sind alle Minenleger zu dem Zeitpunkt des Kriegsausbruches mit Mannschaften besetzt und in Liniendienst gestellt worden. Am 1. September 1939 sind alle 6 Einheiten im Verband der polnischen Flotte von Gdingen zur Halbinsel Hela/Hel verlegt worden. Während der Fahrt sind die Schiffe aus der Luft angegriffen worden, wobei die ORP MEWA schwer beschädigt wurde. Von dem Hafen Hela sind die 5 Minenleger (ohne ORP MEWA) nach Jastarnia /Jershöft weiter geleitet worden, wo sie bis Mitte September gestützt waren. Am 7. September meldete die ORP JASKOLKA während eines Patrouillendienstes den Abschuß einer Junkers Ju-87, am 12. und 15. September unterstützte sie, zusammen mit den noch intakten ORP RYBITWA und ORP CZAJKA die polnischen Einheiten an der Küste. Die gleichen drei Schiffe legten in der Nacht von 12. auf 13. September eine Minensperre von 60 Seeminen in der Danziger Bucht. Am 15. September erfolgte einen Luftangriff auf den Stützpunkt in Jershöft und alle drei Minenleger wurden schwer beschädigt, wobei die ORP JASKOLKA versank. Zum Zeitpunkt der Kapitulation der Hela-Garnison wurden alle noch schwimmenden Einheiten in den flachen Gewässern des Hela-Hafens von den eigenen Besatzungen versenkt. Nach kurzer Zeit wurden vier von den Schiffen von den Besatzern gehoben und nach Reparaturen in Dienst gestellt: ORP ZURAW und ORP CZAPLA als Hilfs-, Übungs- und Versuchseinheiten, die ORP RYBITWA und ORP MEWA als Torpedosuchboote. Nach dem Krieg wurden alle vier Boote durch die polnische Militärmission im Dezember 1945 in Travemünde gefunden und nach 6 Jahren, am 12. März 1946 legten sie wieder in Gdingen an. Grundüberholt wurden sie Mitte 1947 in Dienst gestellt, mehrmals modernisiert dienten sie in dem Stettiner/Szczecin Küstenabschnitt als Minenräumboote, zwischen Juli 1949 bis Januar 1960 schulten sie als Wachschiffe Mannschaften bei U-Jagd-Aufgaben. Die ORP ZURAW diente nach einer besonderen Umbaumaßnahme und Namenswechsel als ORP KOMPAS bis Ende 1971 als ein Vermessungsschiff der polnischen Marine. Die letzte Aufgabe erfüllten die Vöglein als Kasernenschiffe...

ORP JASKOLKA: Verdrängung: 183 (260 bis 280) t; Antrieb: 2x Dieseltriebwerke je 520 PS, max. Geschwindigkeit: 17,5 kn; Bewaffnung: 1x 75mm-Geschütz, 2x Flak-MG’s Maxim, 20 Minen, 2 Minensuchgeräte; Besatzung: 3 Offiziere + 27 Matrosen.

Modelllänge: 45cm!

* Ein Ankerkettensatz kann zusätzlich bestellt werden!

Annehnbare Graphik und Farbgebung.

General-, Bau- und Schablonenzeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.

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