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Reiseflugzeug Siebel FH 104 Hallore (ca. 1937) 1:50 deutsche Anleitung

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Reiseflugzeug Siebel FH 104 „Hallore“ in der Darstellung des Flugzeugs D-ILFR (ca. 1937) als Kartonmodellbausatz des Reimers-Modellbaubogen-Verlages im Maßstab 1:50.

Modellkonstruktion: Karl-Harro Reimers, Inhaber des Verlages.

Die Siebel Fh 104 „Hallore“ war ein ziviles Reiseflugzeug des Flugzeugherstellers Flugzeugbau Halle (später Siebel Flugzeugwerke).
Das Muster wurde als reines Reiseflugzeug 1936 unter der Leitung von Friedrich Fecher (1904–1986) entworfen. Es trug anfangs noch den Namen Klemm 104, weil die Entwicklung im Hallenser Werk von Hanns Klemm begonnen wurde. Da Klemm auf Weisung des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) das Flugzeugwerk in Halle mit der Konstruktionsabteilung im Dezember 1937 an Friedrich Siebel abgeben musste (→ Siebel Flugzeugwerke), wurde der Typ später in Siebel Fh 104 umbenannt. Der Erstflug des Prototyps mit dem Kennzeichen D-IEHR führte Chefpilot Wolfgang Ziese am 25. Februar 1937 durch. Im August 1937 wurde die Musterfreigabe durch das RLM erteilt. Das Flugzeug war ein freitragender Tiefdecker in Gemischtbauweise (Metallrumpf und Tragflächen aus Holz) mit einziehbarem Spornradfahrwerk. Der Pilot und die maximal vier Passagiere saßen in einer geschlossenen Kabine. Die ab 1937 in Serie gebaute Maschine wurde eines der beliebtesten zweimotorigen Reiseflugzeuge, das auch von Größen des damaligen Regimes wie den Generälen Udet oder Kesselring verwendet wurde. Des Weiteren wurden mit dem Flugzeug diverse Flugwettbewerbe wie beispielsweise der Europa-Rundkurs und die internationalen Luftrennen in Frankfurt am Main 1938 und 1939 erfolgreich absolviert. Bis zum Produktionsende im März 1941 wurden etwa 50 Maschinen gebaut.

Technische Daten
Spannweite 12,0 m
Länge 9,5 m
Höhe 2,64 m
Flügelfläche 22,3 m²
Leergewicht 1.510 kg
max. Startgewicht 2.350 kg
Höchstgeschwindigkeit 350 km/h
Reisegeschwindigkeit 335 km/h
Dienstgipfelhöhe 6.600 m
Reichweite 920 km
Motorisierung 2 × Hirth HM 508 mit je 209 kW (284 PS)
Steigrate 6,0 m/s
(danke Wikipedia!)

Ein Stück Starkfolie für die Windschutzscheibe, ein Stückchen Draht für das Fahrwerk und ein Kartonbogen A4 zur Verstärkung von Skelettelementen liegen dem Bausatz, wie immer bei den Reimers-Modellbaubogen bei.

Modellspannweite: 24 cm!

Präzise Computergraphik, originaltreue Farbgebung (rote Bemalung mit weißem Streifen entlang des Rumpfes, Kennzeichnung des Flugzeugs).

Montagezeichnungen und Farbbilder eines gebauten Modells ergänzen deutsche Bauanleitung.

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