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russisches U-Boot Projekt 661 (Anchar-Klasse, NATO-Kode: Papa-Klasse) K-222 1:200

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Nach längerer Pause erwachte der ukrainische YG-Verlag wieder zum Leben: ine weitere Modellkonstruktion des ukrainischen YG-Verlages (Nr.55) aus der Sparte der gegenwärtigen russischen Marine: russisches U-Boot Projekt 661 (Anchar-Klasse, NATO-Kode: Papa-Klasse) K-222 als Präzisions-Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:200.

Modellkonstruktion: Maxim Armjuschkin.

Als Papa-Klasse bezeichnete die NATO einen sowjetischen SSGN-Typ (SS = Submarine (U-Boot); G = Guided Missile (Lenkflugkörper); N = nuclear powered (Kernenergieantrieb)), der in der sowjetischen Marine als Projekt 661 oder Anchar-Klasse geführt wurde.

Das U-Boot des Projekts 661 (russ. Name: Anchar; NATO-Code: „Papa“) stellte vom Konzept und vom Entwurf her einen direkten Vorgänger der späteren und bekannteren Oscar-Klasse dar. Das Ziel des Projekts 661 war der Bau eines sehr schnellen U-Bootes zur Bekämpfung von Überwasserzielen mit Flugkörpern.

Um eine hohe Tauchtiefe zu gewährleisten, wurde der Druckkörper des Bootes aus Titan gefertigt, welches gegenüber Stahl den Vorteil eines geringeren Gewichts hatte. Ebenso wurden zwei Kernreaktoren verbaut. Die Entwicklung des Projekts zog sich jedoch in die Länge, da die Verarbeitung von Titan im großen Maßstab sehr aufwändig war und das Projekt 661 das erste große U-Boot weltweit mit Titanrumpf darstellte. Die geforderte Seezielbekämpfungsfähigkeit wurde durch den Einbau von zehn SS-N-7-„Starbright“-Anti-Schiffs-Lenkwaffen in separaten Startbehältern vor dem Turm des Bootes gewährleistet. Die Startbebehälter befanden sich zwischen dem Druckkörper und der äußeren Hülle des Bootes.

 Die Entwicklung begann Anfang des Jahres 1959 im OKB-16 unter Berücksichtigung der Erfahrungen mit der unlängst in Dienst gestellten November-Klasse. Am 28. Dezember 1963 wurde die K-162 als erstes und einziges Boot der Klasse in der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt. Der Bau zog sich über volle fünf Jahre hin und erst am 21. Dezember 1968 konnte K-162 vom Stapel laufen. Ein Jahr später, am 31. Dezember 1969, wurde die K-162 in Dienst gestellt. Weitere Boote dieser Klasse wurden nicht gebaut.

Das Boot der Papa-Klasse verfügte über die zur Erfüllung ihrer Konzeption notwendigen Eigenschaften. Die K-162 war bis zur Indienststellung der Alfa-Klasse das schnellste U-Boot der Welt und erreichte bei der Seeerprobung auf Unterwasserfahrt eine Höchstgeschwindigkeit von 44,7 kn (82,8 km/h). Die auf dem Turm montierten Geräte (Antennen, Periskope) erlitten durch die hohe Unterwassergeschwindigkeit jedoch beträchtlichen Schaden, da sie nicht vollständig in den Turm eingezogen werden konnten. Dies schränkte die tatsächliche Einsatzgeschwindigkeit des Bootes stark ein. Weitere Nachteile waren die enorm hohen Baukosten und die für ein U-Boot absolut inakzeptable Lautstärke.

 Die beim Bau des Projekts 661 gewonnenen Erfahrungen in der Verwendung von Titan als Rumpfmaterial waren für die Einführung der Alfa-Klasse (Projekt 705 Lira) richtungsweisend, dessen Erscheinen für die United States Navy überraschend war. Die Alfa-Boote erreichten Geschwindigkeiten von annähernd 42 kn unter Wasser, operierten in einer Tiefe von 609,6 m bis 762 m und übertrafen damit alle vorgehenden sowjetischen und amerikanischen U-Boot-Typen. Dennoch galt auch die Alfa-Klasse als Fehlschlag. Die Mike-Klasse (Projekt 685 Plawnik) war eine weitere U-Boot-Klasse mit dem Rumpfmaterial Titan, deren einziges Boot, die K-278 Komsomolez, jedoch 1989 sank. Die Sowjetunion konzentrierte sich nach diesen teilweise missglückten Entwürfen auf den Bau traditioneller U-Boote mit Druckkörpern aus Stahl. Die letzte erfolgreichere U-Boot-Klasse mit Titanrumpf war die Sierra-Klasse (Projekt 945).
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: 53,5 cm!

Originalgetreue Graphik und Bemalung (dunkelgrünes Überbau, dunkelrotes Unterwasserschiff), feine Computergraphik.
 
Qualitative und aussagekräftige General- und Montagezeichnungen ergänzen russische Bauanleitung.

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