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siamesisches Küstenpanzerschiff HTMS Thonburi (1938) 1:200 präzise

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Eine interessante und irgendwie exotische Marine-Konstruktion in einer präzisen und gut durchdachten Darstellung: Siamesisches Küstenpanzerschiff HTMS Thonburi in der Bemalung und Waffenkonfiguration aus dem Jahr 1938 als Präzisions²-Kartonmodellbausatz (wahlweise als Vollrumpf- oder als Wasserlinienmodell baubar) des SzK-Verlages (Nr.54) im Maßstab 1:200.
 
Modellkonstruktion: Krzysztof Golec.

Der Modellkonstrukteur gibt in seinem Vorwort an, dass er seine Arbeit auf schriftlichem und ikonographischem Material des großen Vorbildes und seines Werftmodells gestützt hat, da aber die originellen Baupläne zerstört wurden und die thailändischen Quellen nicht zugänglich sind, gibt es bei einigen Bereichen der Schiffskonstruktion keine endgültige Sicherheit auf ihre Gestaltung. Diese Stellen hat er nach bestem Wissen und Gewissen dargestellt, die Bauelemente, die sich in diesen Bereichen befinden, wurden grün markiert und die Modellbauer, die nur ein 100% dokumentiertes Modell bauen wollen, können diese Elemente auslassen. Entsprechende „Verblendungen“ für diese Stellen wurden bereitgestellt. Eigentlich handelt es sich dabei um kaum wahrnehmbare Stellen …aber „genau ist genau“ – meint er.


Die HTMS Thonburi und ihr Schwesterschiff , die HTMS Sri Ayudhya , wurden mit Einbeziehung von Erfahrungen mit der früheren Rattanakosindra-Kanonenbooten bei der siamesischen Marine in den 1920er Jahren entworfen. Die Ratanakosindra-Klasse waren in Großbritannien gebaute Schiffe mit Sechs-Zoll-Geschützen in zwei Geschütztürmen und leichter Panzerung.

Unter dem Befehl von Plaek Pibulsonggram begann die siamesische Marine eine Reihe von Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Die Prioritäten für die Marine bestanden darin, die ausgedehnte thailändische Küste zu schützen und die Klasse der Küstenpanzerschiffe wurde als die sinnvollste Idee dafür in Betracht gezogen. Mehrere ausländische Firmen aus europäischen Ländern boten eine Vielzahl von Schiffsentwürfen an, am Ende gewann diese Ausschreibung jedoch das japanische Unternehmen Kawasaki.


Die neuen Schiffe waren im Grunde größere Versionen der früheren Ratanakosindra-Schiffe.
Sie wurden 1936 in den Kawasaki-Werft in Kobe auf Kiel gelegt, und die erste, Sri Ayuthia , wurde am 21. Juli 1937 zum Wasser gelassen. Die entstandenen "Schlachtschiffe", wie sie in Siam zu dieser Zeit bezeichnet wurden, verdrängten 2 265 Tonnen, wiesen einen verstärkten Panzerschutz auf (Schutz von Maschinen und Geschütztürmen) und wurden von Zwillingsdieseln angetrieben, die von MAN aus Deutschland hergestellt wurden.

Ihre Bewaffnung bestand aus vier 8 Zoll (203 mm) / 50 Kaliber Geschützen, die paarweise in zwei Geschütztürmen eingebaut waren. Die japanischen 8-Zoll-Gewehre waren vom gleichen Typ wie die schweren Kreuzer der frühen Kaiserlichen Japanischen Marine und die Flugzeugträger Akagi und Kaga. Die Hauptbewaffnung hatte eine maximale Reichweite von 24.000 Metern bei 25° Richtwinkel. Ein Turm über der Brücke verfügte über einen Entfernungsmesser zum Zielen der Hauptgeschütze. Zusätzliche Bewaffnung bestand aus vier 3-Zoll- und vier 40-mm-Kanonen.
 
Die neuen Schiffe wurden von der siamesischen Marine begeistert aufgenommen. Der Kauf weiterer Schiffe dieses Typs wurde von der Regierung in Betracht gezogen, aber letztendlich wurde beschlossen, zwei in Italien gebaute Kreuzer 1938 zu kaufen. Beide Schiffe wurden 1941 von Italien jedoch beschlagnahmt, bevor der Bau beendet war. Die Thonburi und ihr Schwesterschiff blieben also die mächtigsten Einheiten im siamesischen Dienst.

Beide Schiffe der Klasse waren in den Dienst getreten, als in Europa bereits die Kriegshandlungen ausgebrochen waren . Die Thonburi engagierte sich am 17. Januar 1941 in der Schlacht von Koh Chang gegen französisches Vichy- Geschwader. Die daraus resultierende Schlacht war eine massive Niederlage für das Schiff, da es durch feindliches Feuer schwer beschädigt wurde und infolgedessen gestrandet war, um ein Untergehen zu verhindern. Sie wurde später in eine Werft überführt und es wurden Versuche unternommen, die umfangreichen Schäden zu beheben.

Er diente der Marine bis 1959 als Übungsschiff.
Ein Teil ihrer Brücke und der Geschützturm wurden nach ihrer Verschrottung als Denkmal an der Royal Thai Naval Academy aufbewahrt. Die Sri Ayuthia hatte ein eher unglückliches Schicksal: Sie wurde 1951 bei einem Putschversuch versenkt.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: 38,5 cm!

* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze, in weißer und in greuer Bemalung), Pfeilern für Relingbau, Bullaugen, Wetterdächer für Bullaugen, E-Leitungen und Schiffstüren können für das Modell aus unseren Zurüstteil-Angeboten zusätzlich bestellt werden!

** Ein Ankerkettensatz kann zusätzlich bestellt werden!

*** Ein Lasercut-Spantensatz kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden!

**** Verstärkungskarton für das Unterkleben der tragenden Skelett-Elementen (Spanten, Decks und Aufbaudecks, Längsträger, etc.) kann auch zusätzlich bestellt werden!


***** Ein gravierter LC-Decksatz aus dünnem Holz kann zusätzlich bestellt werden!

****** Weitere Zurüstteile (u.a. Geschützrohre und LC-Detaile) sind für das Modell geplant.

Offsetdruck, feine Computergraphik, originalgetreue Bemalung (graue Tarnbemalnug, feine Graphik des hölzernen Decks, dunkelrotes Unterwasserschiff), Offsetdruck.

Sehr detaillierte General-, Baugruppenzeichnungen und Montageskizzen ergänzen polnische und englische äußerst kurze Bauanleitung.

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