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sowjetischer Kampfhubschrauber Mil Mi-8 T optional Mil Mi-8 MT 1:33 extrem²

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Eine weitere großartige Darstellung eines sowjetischen Hubschraubermusters des GPM-Verlages (Katalog-Nr. 26/2018 – 535) sowjetischer Kampfhubschrauber Mil Mi-8 T oder optional Mil Mi-8 MT (russisch Миль Ми-8, Nato-Codename: Hip-H) in der Darstellung des Hubschraubers mit der taktischen Nummer 37 einer unbestimmten Einheit Sowjetischer Luftwaffe in Afghanistan, Ende 1970ern) als Extrempräzisions²-Kartonmodellbausatz des GPM-Verlages (Katalog-Nr.455 – 34/2015).

Modellkonstruktion: Evgenij Schetinin / Russland.

Der Mil Mi-8 (russisch Миль Ми-8, Nato-Codename: Hip) ist ein in der Sowjetunion von Mil entwickelter und gefertigter Mehrzweck- und Transporthubschrauber mit zwei Turbinentriebwerken und großen Heckladetoren. Als Varianten des Mi-8 gelten die Modelle mit den Bezeichnungen Mi-17, Mi-18, Mi-19, Mi-171 und Mi-172. Ein naher Verwandter ist die Marineversion Mi-14, die aber als eigenständiges Muster geführt wird.

Die Mi-8 wurde als Ersatz für die ältere, mit einem Kolbenmotor ausgerüstete Mil Mi-4 entwickelt und eingeführt. 1957 begann das OKB-329 die Eigenschaften für den neuen Hubschrauber zu spezifizieren. Da Nikita Chruschtschow in dieser Zeit der Entwicklung von Raketen den Vorrang gab, stand für die Flugzeugindustrie wenig Geld zur Verfügung. So bediente sich Michail Mil einer Notlüge und präsentierte den Entwurf als „massive Modifikation“ der Mi-4 mit Turbinenantrieb und neuer Bug- und Rumpfsektion, die in Ganzmetall-Halbschalenbauweise aus Duraluminium gefertigt wurden. Der Heckausleger, der Antriebsstrang mit den Rotoren, das Flugregelungssystem und weiteres sollte von der Mi-4 übernommen werden. Da sich die zivile sowjetische Luftfahrtbehörde und die Spitze des sowjetischen Militärs neben der Transportversion auch für einen neuen VIP-Hubschrauber interessierten, wurde der Entwurf am 20. Februar 1958 akzeptiert und Mil mit der Entwicklung des W-8 (W für die russische Bezeichnung von Helikopter) beauftragt.
Der Hubschrauber sollte eine Nutzlast von 1,5 bis 2,0 Tonnen haben. Als Antrieb war zum Verdruss von Mil eine einzelne Turbine vom Typ Iwtschenko AI-24W geplant, die normalerweise in der An-24 eingesetzt wird und für den Einsatz im W-8 von 2400 auf 1900 PS gedrosselt wurde, um die Kraftübertragung und die Rotoren der Mi-4 einsetzen zu können. Der erste Prototyp des einmotorigen W-8 wurde im Juni 1961 fertiggestellt und am 24. Juni 1961 von Boris W. Semskow erstmals geflogen. Nur zwei Wochen nach dem Erststart wurde der an seinem einzelnen Lufteinlauf gut zu erkennende Hubschrauber am 9. Juli 1961 bereits bei der jährlichen Flugschau in Moskau-Tuschino vorgestellt. Im Dezember 1961 wurde der Hubschrauber zu Abnahmetests abgegeben, und ab 1963 diente er als Testplattform am Boden.[2] Ein zweiter einmotoriger Prototyp nahm im November 1961 die Flugerprobung auf.

Mil sah die einmotorige Lösung in Bezug auf Sicherheit und Leistungsfähigkeit als unzureichend an und trieb nebenher die Entwicklung einer zweimotorigen Variante W-8A voran. Da kein geeignetes Triebwerk zur Verfügung stand, wurde vom OKB-478 Isotow das TW2-117 entwickelt. Die ersten Triebwerke und das WR-8-Untersetzungsgetriebe wurden im Sommer 1962 geliefert. Erste Flugtests mit diesem Hubschrauber wurden am 2. August 1962 von N. W. Leschin durchgeführt, der erste echte Flug folgte am 17. September 1962, und nur wenige Tage später wurde der Hubschrauber Nikita Chruschtschow und hochrangigen Funktionären der Warschauer Vertragsorganisation vorgeführt. Die Flugtests wurden bis Anfang 1963 fortgesetzt, bevor der Hubschrauber im März 1963 für erste Tests an die Aeroflot übergeben wurde. Im Laufe der Tests wurden verschiedene Modifikationen vorgenommen, so wurde zur Reduzierung von Vibrationen der Vierblattrotor durch einen im Aufbau identischen Fünfblattrotor ersetzt. Auch der Heckrotor, das Enteisungssystem und das Triebwerkskontrollsystem wurden verändert.

Der im Sommer 1963 fertiggestellte dritte Prototyp W-8AT enthielt einige Änderungen, die sich aus den Flugtest ergeben hatten, und stellte das eigentliche Versuchsmuster für die zivile und militärische Transportvariante Mi-8T dar. So wurden unter anderem die bisherigen separaten seitlichen Türen für die Piloten durch Schiebefenster ersetzt, die Hecktore vergrößert und eine mit Kerosin betriebene Kabinenheizung in einer Verlängerung des externen Steuerbord-Kraftstoffbehälters installiert. Der im Mai 1964 fertiggestellte vierte Prototyp W-8AP diente von Beginn an als Testmuster für die spätere VIP-Version und für die spätere Passagierversion Mi-8P.

Nach den vier Prototypen wurde im November 1964 die Freigabe zur Serienproduktion empfohlen, im März 1965 erteilt, und Ende 1965 liefen die ersten Serienhubschrauber Mi-8P und Mi-8T in Kasan vom Band. Der Testpilot des ersten W-8A, Leschin, kam im Januar 1966 bei einem Testflug mit einer Mi-8 ums Leben, als sein Hubschrauber wegen Versagens des Heckrotors unkontrollierbar wurde und abstürzte.

Seit dieser Zeit wurden mehr als 12.000 Hubschrauber des Typs Mi-8 in mehr als 120 Versionen gebaut; der Hubschrauber wird ständig weiterentwickelt und ist immer noch in Serienproduktion. Hergestellt wurden die Mi-8-Versionen im Staatlichen Flugzeugwerk Nr. 387 in Kasan (mehr als 7.300 Stück) und im Staatlichen Flugzeugwerk Nr. 99 in Ulan-Ude (mehr als 3.800 Stück), UdSSR.
Antrieb und Flugwerk fanden Eingang in die Konstruktion des Kampfhubschraubers Mi-24. Die Mil Mi-14 ist eine spezielle aus der Mi-8 entwickelte Marineversion, die am bootsähnlichen Schwimmrumpf (der einen separaten Waffenschacht u. a. für Torpedos und Wasserbomben besitzt) zu erkennen ist.
Sie stellt jedoch aufgrund der kompletten Umkonstruktion des Rumpfes praktisch eine Neuentwicklung und damit ein unabhängiges Muster dar. Die Mi-38 basiert ebenfalls auf der Mi-8, wird aber mit westlichen Triebwerken und moderner Avionik ausgerüstet.

Mi-8MT / Mi-17 „Hip-H“: Augenscheinlichster Unterschied ist neben den leistungsstärkeren neuen Triebwerken Klimow TW3-117 und vielen technischen Verbesserungen die Position des Heckrotors. Er wurde bei der Mi-8MT/Mi-17 auf die Backbordseite gesetzt (links in Flugrichtung) und bläst dadurch nicht mehr gegen den Heckausleger, was seine Effektivität stark erhöht. Schon 1964 begann die Entwicklung einer als Mi-8M bezeichneten Version mit erhöhter Startmasse und einer Nutzlast von mehr als 4 Tonnen. Durch die Verlängerung des Rumpfes vor und hinter dem Hauptrotor wurde auch die Sitzkapazität auf 40 erhöht. Zum Ausgleich sollten die stärkeren Triebwerke TW3-117 der in Entwicklung befindlichen Mi-14 und Mi-24 eingesetzt werden, die auch die schlechte Hot-and-High-Leistung verbessern sollten, da die der bisherigen Mi-8 sogar hinter der Mi-4 und vielen westlichen Modellen zurücklag. Im November 1967 wies das Zentralkomitee die Entwicklung der Maschine an, die jedoch schleppend verlief, da die Notwendigkeit einer Verbesserung nicht dringend erschien. So begann die letzte Entwicklungsphase erst 1971, wurde jedoch nicht abgeschlossen. Erst mit der Ausmusterung der Mi-4 wurde der Bedarf an einer Maschine mit vergleichbaren Hot-and-High-Fähigkeiten größer. So wurde dann ein Zwischenschritt eingeschoben, der nur die Triebwerke, die hinter dem Hauptgetriebe eingebaute und quer zur Flugrichtung eingebaute Iwtschenko AI-9W APU und das Hauptgetriebe der Mi-14 umfasste, was an den nun ovalen Triebwerksauslässen erkennbar war. Im Sommer 1975 wurde dieser Entwurf in Mi-8MT umbenannt, der dann in Form eines Umbaus aus einer Mi-8TW Mk.2 am 17. August 1976 seinen Erstflug hatte.

Die Serienproduktion der neuen Version startete 1977 im Werk in Kasan. Für längere Zeit wurden in Kasan auch noch die älteren Mi-8-Modelle weiter produziert. Erst mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan und den dort notwendigen Hot-and-High-Fähigkeiten der eingesetzten Hubschrauber wurde die Anzahl der gefertigten Mi-8MT stark gesteigert. Der Hubschrauber wurde im Laufe der Produktion mehrfach verbessert, so wurde ab 1978 das verbesserte TW3-117MT-Triebwerk eingesetzt. Auch die Erfahrungen des Afghanistankrieges flossen ein. So wurde die Tür in den Hecktoren vergrößert, um daraus auch Maschinengewehre zur Selbstverteidigung einsetzen zu können, Staubabscheider für die Triebwerke entwickelt und eine zusätzliche interne und externe Panzerung des Cockpits bei einigen Versionen eingerüstet. Zusätzlich konnte ein 7,62-mm-PKT-Maschinengewehr in der Nase und zwei oder vier weitere auf den Außenlaststationen installiert werden. Bei einigen Maschinen wurden auch 12,7-mm-Maschinengewehre NSW oder der 30-mm-Granatwerfer AGS-17 Plamja in der Seiten- oder Hecktür verbaut. Zusätzlich konnten an den Außenlaststationen auch 23-mm-Kanonenpods UPK-23-250, Bomben, Raketen und weitere Bewaffnung mitgeführt werden. Zur Abwehr von schultergestützten Luftabwehrraketen konnten ab 1984 auch Abluftmischer an den Triebwerken und anstelle des einzelnen Chaff/Flare-Werfers unter dem Heckausleger sechs Stück an den Rumpfseiten in der Nähe der Treibwerksauslässe installiert werden. Auch ein aktiver optoelektronischer infrarot-Störsender L-166V-11E wurde an den Seiten hinter dem Hauptrotor eingebaut. Dazu kamen diverse weitere Änderungen zur Verbesserung der Überlebensfähigkeit und der Zuverlässigkeit und Wartbarkeit. Ab 1986 wurden dann in Kasan nur noch Versionen der neuen Mi-8-Generation gefertigt, wobei ab 1983 auch zivile Maschinen produziert wurden.
Die Bezeichnung Mi-17 gilt für die Exportvariante der Mi-8MT, die erstmals 1981 auf der Pariser Luftfahrtschau gezeigt wurde. Diese Bezeichnung wurde nur für unbewaffnete Exportvarianten gewählt.
(danke Wikipedia!)

Modell-Rumpflänge: 55 cm; Rotordurchmesser: 66 cm!

In dem Modell können u.a. folgende Bereiche nachgebaut werden: detaillierte Cockpit- und Transportraum-Inneneinrichtung, beide Triebwerke mit aufklappbaren Wartungsklappen, ein NUW-1 12,7-mm-Maschinengewehr Afanasjew A-12,7 (optional auch mit geöffneten Wartungsklappen des MGs), beide Rotoren drehbar, zwei Treibstoffbehälter neben dem Rumpf, detailliertes Fahrgestell, aufklappbare Tore der Ladeluken, optional ein Zusatz-Treibstofftank im Transportraum, optional Ein-/Ausstiegsleiter, Bewaffnung auf Außenauslegern: zwei  Startschienen für „Maljutka-Raketen“, unten Aufhängungen mit UB-32-Raketenbehältern und vier Raketen-Rohrstartbehälter mit je 20 ungelenkten Luft-Boden-Raketen…

* Zusätzlich kann ein LS-Satz mit Spanten und Details bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann eine Kunststoff-Kanzel bestellt werden!


*** Ein Resinesatz mit Fahrgestell-Rädern kann (auch zusätzlich bestellt werden!


Feine Computergraphik, originalgetreue Farbgebung des Hubschraubers in gealtertem Modus (dunkelgrün-sandfarbene und Unterflächen in blauer Tarnbemalung, Kennzeichnung Sowjetischer Luftstreitkräfte).

Polnische und russische Bauanleitung ergänzt mehrere präzise Bauzeichnungen und Montageskizze.

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