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Sowjetischer Marschflugkörper W-350 Burja (1957) 1:33

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Sowjetischer Marschflugkörper W-350 Burja aus dem Jahr 1957 als als Kartonmodellbausatz des YG-Model-Verlages Nr.101 im Maßstab 1:33.

Modellentwurf: Leonid Tscherkaschkin.

Der Marschflugkörper W-350 Burja (deutsch Sturm; auch: La-350, La-X (La-Ch), „Изделие 350“ (Erzeugnis 350) war ein interkontinentaler Marschflugkörper für Überschall-Geschwindigkeiten, der in der Mitte der 1950er-Jahre von NPO S. A. Lawotschkin (damalig OKB-301) entworfen wurde. Der erste Flug fand am 1. September 1957 statt.


Der Burja war das Ergebnis eines Entwicklungsauftrages des sowjetischen Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1954. Im Rahmen dieses Auftrages wurde von Mjassischtschew ein weiterer Flugkörper unter der Bezeichnung M-40 Buran (nicht zu verwechseln mit der späteren sowjetischen Raumfähre gleichen Namens) entwickelt. Das aerodynamische Layout wurde vom ZAGI entwickelt. Burja sollte eine konstante Geschwindigkeit von Mach 3,1–3,3 in Höhen von über 20 km erreichen und seine Reichweite 6500 km betragen.
Als Sprengkopf war der thermonukleare Sprengkopf RDS-37 mit einer Sprengkraft von 3 Megatonnen vorgesehen. Die Konstruktion war für den damaligen Stand der Technik sehr modern. Burja war der erste Überschallmarschflugkörper der Welt und der erste Marschflugkörper mit der Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum (über zwei Stunden) in der Atmosphäre mit über 3 Mach Geschwindigkeit zu fliegen.

Zwischen dem 1. September 1957 und dem 16. Dezember 1960 wurden insgesamt 18 Testflüge absolviert. Dabei wurden Spitzengeschwindigkeiten von 3700 km/h sowie eine Gipfelhöhe von 25 km und eine Reichweite von 6500 km erreicht. Das Projekt wurde zugunsten der ballistischen Interkontinentalrakete R-7 aufgegeben, da diese von der gegnerischen Luftabwehr schwerer zu bekämpfen war.

Der Burja war eine zweistufige Rakete. Die erste Stufe bildeten zwei Booster mit Flüssigkeitsraketentriebwerken. Die zweite Stufe – der eigentliche Marschflugkörper – bestand aus einem Staustrahltriebwerk, dem astroinertialen Navigationssystem und dem Sprengkopf. Der Marschflugkörper befand sich zwischen den Boostern. Er verfügte über Deltaflügel mit einer Spannweite von 7,75 m. Die erste Stufe wurde für etwa 70 Sekunden gezündet, was die Rakete den Flugkörper auf 17,5 bis 18 km Höhe brachte und auf annähernd 2,85 bis 2,9 Mach beschleunigte. Dann folgten die Inbetriebnahme des Staustrahltriebwerkes, die Abtrennung des Marschflugkörpers und dessen separater Flug zum Ziel.

Es gab zwei Projekte mit vergleichbarer Zielsetzung – die sowjetische M-40 Buran und die amerikanische SM-64 Navaho. Buran und Navaho hatten jedoch höhere Eigengewichte und damit mehr Startgewicht als Burja (Navaho 135 t, Buran bis 175 t, Burja 95 t) und eine etwas geringere Marschgeschwindigkeit.[ Navaho blieb ein erfolgloser Flugversuch, da es nicht die geplanten bzw. gewünschten Flugeigenschaften erreichte. Ihre größte Reichweite betrug nur 2000 Kilometer sowie die Geschwindigkeit etwa 2500 km/h. Der M-40-Entwurf wurde in Mjassischtschews Büro gebaut und war bereits für die Prüfung vorgesehen, flog aber vor der Einstellung des Projektes nie.


Technische Daten
•    Stufen: 2
•    Gewicht: 94.860 kg
•    Reichweite: bis 8500 km
•    Sprengkraft: 1 × 3 Mt
•    Treffgenauigkeit (CEP): 8–10 km
•    Marschgeschwindigkeit: Mach 3,1–3,3
•    Höchstgeschwindigkeit: Mach 3,5 (3700 km/h)
  (danke Wikipedia!).

In diesem Modell können u.a. berücksichtigt werden: Raketenkörper, beide Booster, Modellständer…

Modelllänge: 57,3 cm!


Feine Computergraphik, originalgetreue Farbgebung (graphisch dargestellte Außenhautstruktur mit Blechsegmenten), Offsetdruck.

Aussagekräftige farbige Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen russische Bauanleitung.

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