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tschechoslowakisches Schul- und Übungs-Düsenflugzeug Aero L-29 Delfin 1:33 selten

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Tschechoslowakisches Schul- und Übungs-Düsenflugzeug Aero L-29 "Delfin" in der Darstellung des dritten Prototypflugzeuges mit der Seitennummer 0003 aus der Zeit des Vergleichsfliegen-Wettbewerbs in sowjetischem Monino im September 1961 als äußert seltener Kartonmodellbausatz des Maly Modelarz-Verlages (Nr. 8/1963) im Maßstab 1:33.

Modellentwurf: Bertold Kuszka.

Die tschechoslowakische Aero L-29 Delfín (NATO-Codename „Maya“) war in den 1960er-Jahren der Standard-Strahltrainer der Staaten des Warschauer Pakts.

Die Projektierungsarbeiten wurden von Karel Tomaš und Zdeněk Rublič durchgeführt und begannen 1955. Der Erstflug des Prototyps XL-29 (Kennzeichen: OK-70) fand am 5. April 1959 statt und wurde von Rudolf Duchon durchgeführt.

Im September 1961 fand ein Vergleichsfliegen zwischen der L-29, der sowjetischen Jak-30 und der polnischen TS-11 Iskra in Monino statt. Mit Ausnahme Polens, das an seinem Muster festhalten wollte, entschieden sich alle Staaten des Warschauer Pakts für die L-29. Die Serienproduktion begann im Februar 1962 mit der Nullserie (WNr. 190001–190010) bei Aero in Vodochody und endete 1974 nach 3.665 gebauten Exemplaren; davon wurden 1.722 Stück bei LET in Kunovice gefertigt.

Die L-29 war einfach zu fliegen und anspruchslos in der Wartung, was sie zu einem beliebten Flugzeug machte. Neben der normalen Trainerversion existierten eine einsitzige Kunstflugversion (L-29A Delfin Akrobat) und eine reine Kampf- und Aufklärungsversion L-29R mit einer Kameraausrüstung im Bug und Unterflügel-Außenstationen für Raketenbewaffnung.
In der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre wurde die L-29 durch das Nachfolgemodell L-39 Albatros ersetzt.

Die L-29 war ein freitragender Mitteldecker in Ganzmetall-Halbschalenbauweise mit kreisförmigem Rumpfquerschnitt und einem T-Leitwerk. Am Heck befanden sich zwei hydraulisch betätigte Luftbremsen. Die trapezförmigen Tragflächen waren nicht gepfeilt und besaßen je einen Hauptholm. An Außenlaststationen konnten zwei Zusatztanks mitgeführt werden, die die Reichweite der Maschine um 254 Kilometer vergrößerten. Das interne Tankvolumen betrug 1330 l. Das einfach bereifte Bugradfahrwerk war gefedert und vollständig einziehbar.

Zum Kampfeinsatz kam die L-29 1967 im nigerianischen Bürgerkrieg. Im Dezember 1998 wurde im Rahmen der Operation Desert Fox eine Halle im Irak angegriffen und zerstört, in der L-29 zu Drohnen umgebaut werden sollten.

In Deutschland können Maschinen des Typs L-29 in der Luftfahrthistorischen Sammlung Finowfurt (ehem. 340), im Flugplatzmuseum Cottbus (ehem. 370, WNr. 591535, im Einsatz 1965–1980), im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden (ehem. 313, WNr. 692054, im Einsatz 1966–1980) und am Flugplatz Chemnitz-Jahnsdorf (ehem. 324, WNr. 5914100) besichtigt werden. Im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr Berlin-Gatow befindet sich die einzige L-29 der NVA, die mit einem Tarnanstrich flog (ehem. 338, WNr. 591525, im Einsatz 1965–1980).

Inzwischen wird das Muster auch bei den National Championship Air Races in Reno (Nevada) innerhalb der Jet-Klasse in Rennen gegen Aero L-39, Fouga Magister und Lockheed T-33-Strahltrainer geflogen.
(danke Wikipedia!)

Modelllänge: knapp 33 cm!

Erstaunlich reife Graphik trotz der handgezeichneten Elemente, originalgetreue Farbgebung (graue Bemalung mit rot / schwarzen Details, Kennzeichnung der Tschechoslowakischen Luftwaffe).

General- und Montagezeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.

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