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U-Boot Typ XIV Milchkuh in 10 optionalen Kennungen 1:100

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Eine „Großproduktion“ (mit einer Länge von knapp 0,7 m): U-Boot Typ XIV „Milchkuh“ in vier optionalen Bemalungsmustern und 10 (ebenfalls optionalen) Kennzeichnungen: U-459, U-460, U-461, U-462, U-463, U-464, U-487, U-488, U-489 und U-490 als Präzisions-Kartonmodellbausatz des DomBumagi-Verlages (Nr. 01//2018) im Maßstab 1:100.

Die U-Boote der U-Boot-Klasse XIV, offiziell Typ XIV genannt, abgeleitet aus dem Typs IX D, wurden entworfen, um andere deutsche U-Boote während des Zweiten Weltkrieges mit Treibstoff,
Lebensmitteln und Munition zu versorgen. Der Spitzname von Booten dieser Klasse war „Milchkuh“, seltener auch „Seekuh“. Die Bauwerft war die Deutsche Werke Kiel AG in Kiel.

Diese U-Boote hatten selbst keine Offensiv-Waffen, nur Flugabwehrkanonen zur Verteidigung gegen Luftangriffe. In der Mitte des Zweiten Weltkrieges spielten sie eine wichtige Rolle bei der Unterstützung mittlerer U-Boote vom Typ VII C beim Angriff auf die amerikanische Küste (Unternehmen Paukenschlag).

Diese für die deutschen Unterseeboote strategisch wichtigen Versorgungsposten wurden ein vorrangiges Angriffsziel der alliierten Streitkräfte. Bereits im April 1942 hatte der Secret Service eine Luftaufnahme ausgewertet, auf der ein ungewöhnlich großes U-Boot beim Verlassen Kiels zu sehen war, das die Briten zunächst für eine Art von Minenleger hielten.[1] Bis Mitte Mai hatte dieses Boot insgesamt fünfzehn deutsche U-Boote im Mittel- und Westatlantik versorgt. Obwohl die Briten über die genauen Umstände im Unklaren blieben, vermuteten sie anhand der plötzlich verlängerten Einsatzzeiten dieser Boote, dass eine Versorgung auf See stattgefunden haben musste. Rodger Winn, Kommandeur des britischen Naval Tracking Room, in dem die Bewegungen der U-Boote der Achsenmächte im Atlantik und im Nordmeer nachgekoppelt und festgehalten wurden, verfasste am 1. Juni 1942 einen Bericht, in dem er diesbezüglich konkrete Vermutungen äußerte. Zwei Monate später wurden diese Annahmen anhand neuer Erkenntnisse des Secret Service zur Gewissheit.[2] Zu diesem Zeitpunkt waren mit U 461, U 462 und U 463 bereits drei weitere Versorgungs-U-Boote zu Unternehmungen aufgebrochen.[3] Eine verbesserte Überwachung des Atlantiks mittels Radar und Flugzeugen half, die Versorgungsboote im Laufe des Jahres 1943 zu zerstören; dabei nutzten die Alliierten Kenntnisse, die sie durch die Entzifferung der deutschen Enigma-Codes gewonnen hatten (siehe auch United States Naval Computing Machine Laboratory).

Insgesamt wurden zehn U-Boote dieser Klasse fertiggestellt und eingesetzt: U 459, U 460, U 461, U 462, U 463, U 464, U 487, U 488, U 489 und U 490. Weitere vierzehn waren geplant, diese wurden jedoch nicht gebaut oder in verschiedenen Bauphasen abgebrochen. Drei von diesen (U 491, U 492 sowie U 493) waren bei der Entscheidung, den Bau von Booten des Typs XIV einzustellen, im Juli und August 1943 bereits zu 75 % fertiggestellt.


Technische Daten:
Länge: 67,1 m (Lüa)
Breite: 9,35 m
Tiefgang: max. 6,51 m
Verdrängung
- aufgetaucht: 1.688 t
- getaucht: 1.932 t
Besatzung: 53 bis 60 Mann
Maschinenanlage
- Maschine: 2 Dieselmotoren
- 2 Elektromotoren
Maschinenleistung: 3.200 PS (2.354 kW)
Propeller: 2
Einsatzdaten U-Boot
Aktionsradius: 12.350 sm
Tauchtiefe, max.     240 m
Höchstgeschwindigkeit getaucht: 6,2 kn (11 km/h)
Höchstgeschwindigkeit aufgetaucht: 14,9 kn (28 km/h)
Bewaffnung     
•    2 × 3,7-cm-Flak
•    1 × 2-cm-Flak 
   (danke Wikipedia!)

In diesem Vollrumpfmodell können u.a. die Flakgeschütze, so wie die Außenausrüstung des Kommandoturms präzise dargestellt werden.

Ein Miniposter (30x42cm) dieses U-Bootes ist im Umfang dieses Bogens beinhaltet.


* Ein LC-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann die Zeitschrift MO Nr.74 mit Bauplänen dieses Modells bestellt werden. Die, dort veröffentlichten Baupläne können für die höchsten Ansprüche beim Modellbau und das "Suppern" dieses U-Bootes gute Dienste erweisen!


Modelllänge: 67 cm!

Originalgetreue Graphik (vier optionale Bemalungsmuster: Unterwasserschiff als dunkelgrün oder –rot, Bordwände entweder grau oder gestreift grau-schwarz und zehn (ebenfalls optionale) Kennzeichnungen mit entsprechenden Wappen und ggf. Sonderaufschriften auf dem Kommandoturm) und feine Druckqualität.

General-, Bauzeichnungen und Detailskizzen ergänzen russische Bauanleitung und russische und englische Geschichte des U-Boot-Typs.




 

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